Schulungsbriefe der Bruno-Gröning-Freunde

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Bei den Schulungsbriefen der Bruno-Gröning-Freunde handelt es sich um eine Sammlung persönlicher Erlebnisse, die im Umgang mit der Lehre Bruno Grönings zustandekamen. Meist sind es geringfügige Kleinigkeiten, die im Alltag immer wieder auftauchen. Wegen der Geringfügigkeit der Anlässe für diese Berichte, läd der Schulungsbrief geradezu zum experimentieren mit den erwähnten Ratschlägen Grönings ein und stellt sicher, daß die Lehren von den meisten Lesern nicht unverdaut geschluckt sondern im Alltag überprüft werden.

Eingeleitet wird jeder Text durch ein Zitat Bruno Grönings. Im Prinzip ist dagegen nichts einzuwenden, doch in Verein mit den meisten anderen Inhalten der Schulungsbriefe entsteht dadurch eine zu große Einseitigkeit. Es gibt einige andere Lehrer (Jesus, Buddha, Martin Luther King, Mahatma Ghandi) die in Teilen oder vollständig dieselbe Lehre vertreten haben. Da aber jeder Mensch jedes Wort ein klein wenig ander versteht, als jeder beliebige seiner Mitmenschen, ist es sinnvoll, dieselben Inhalte auch einmal mit den Formulierungen anderer Lehrer erläutert zu bekommen. So vorteilhaft wie die Erlebnisse einfacher Menschen sich auswirken, die gerade ihre ersten Experimente in diese Richtung machen, haben Menschen die diese Lehre schon viele Leben lang anwenden doch ein tieferes Verständnis der Materie gewonnen und auch sie sollten in ihrer Unterschiedlichkeit zur Geltung kommen.

Hinzu kommen noch Berichte von Ferienlagern und Veranstaltungen des Freundeskreises. Solche Berichte halte ich für gut und notwendig.

Außerdem werden noch regelmäßig Gedichte veröffentlicht, die ich nach den ersten Versuchen, Einiges davon zu lesen, als unerträglich überblättert habe. Sie sprechen von einer solchen Schwärmerei von Bruno Gröning, daß ich absolut nichts Positives daran finden kann. Ich wüßte einfach nicht, warum ich mir "Bruno Gröning ist toll" in tausend Variationen durchlesen sollte. Aber da denke ich dann auch: "Jedem das Seine." Es ist eben die Schwärmerei von Leuten, die etwas Neues entdeckt haben, was ihnen wirklich weiterhilft. Ich kann mich erinnern, daß ich einmal von Option genauso geschwärmt habe. Aber vielleicht sollte Grete Häusler doch nicht ganz so viel davon veröffentlichen. Es nervt nämlich! Wie wär's mit von Zeit zu Zeit mal einem etwas tiefergehenden Gedicht?

Kersti:


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, Internetseite: http://www.uni-kassel.de/~nebelsie/
Ich freue mich über jede Art von Rückmeldung, Kritik, Hinweise auf interessante Internetseiten und beantworte Briefe, soweit es meine Zeit erlaubt.