erste Version: 12/2014
letzte Bearbeitung: 12/2014

Chronik des Aufstiegs: Weimarer Republik und Drittes Reich - Dämonenkind

F356.

Der maßlose Schmerz ging von einem verbrannten Mann aus, der an ein Bett gekettet war, dort lag und bei jedem Atemzug leise wimmerte

Vorgeschichte: F1292. Karl: Trotzdem war ich doch sehr verblüfft, daß er sich gar nicht erinnern zu können schien, daß er völlig zerrissen worden war

Karl erzählt:
Unterwegs fragte ich ihn nach dem Maler. Haushofer sagte unwirsch, der sei nicht bei Besinnung, weil er nicht ganz so zäh sei wie ich. Und es schien ihm nicht zu gefallen, daß ich ihn trotzdem sehen wollte. Doch als ich am Zimmer des Malers vorbeikam, blieb ich dort stehen und er zwang mich nicht, ihn zu begleiten.

Ich klopfte, ging durch die Tür, als keinerlei Reaktion kam und war wie erschlagen durch den Schmerz, den ich telepathisch wahrnahm. Einen Augenblick verlor ich die Wahrnehmung meines Körpers. Reflexartig konzentrierte ich mich auf meine eigene Mitte, dann lenkte ich meine Aufmerksamkeit auf die Sinne des materiellen Körpers. Ich lag am Boden, ohne zu wissen, wie ich dahin gekommen war. Ich richtete mich in eine kniende Haltung auf und orientierte mich im Raum.

Der maßlose Schmerz ging von einem verbrannten Mann aus, der an ein Bett gekettet war, dort lag und bei jedem Atemzug leise wimmerte. Ich zitterte innerlich unter der Heftigkeit des Schmerzes, der von ihm ausging und entspannte mich gezielt, um den Schmerz durchlaufen zu lassen, ohne mich zu verkrampfen. Jetzt gelang es mir etwas leichter, damit umzugehen.

Haushofer hatte gesehen, wie ich mich wieder gefaßt hatte und meinte:
"Ich werde dir jetzt zeigen, wie man ihn richtig zum Schreien bringen kann."
Haushofer schlug mit einem Blitz nach dem Kranken, der den Angriff zurückspiegelte. Haushofer zuckte heftig zusammen und floh aus dem Raum. Ich dachte mir, daß der Verletzte offensichtlich wacher und bewußter war, als es den Anschein hatte.

Noch einmal zentrierte ich mich in mir selbst, dann stand ich auf, ging zum Bett, legte meine Hand auf den völlig verbrannten Körper.

Zunächst hatte ich den Eindruck, ich würde ihn geistig sorgfältig untersuchen. Dann spürte ich wie ich sehr behutsam etwas tat. Ich arbeitete konzentriert einige Stunden. Ganz allmählich ließen die Schmerzen des Mannes nach. Als ich das Gefühl hatte, nichts mehr tun zu können, richtete ich mich auf und sah ihm in die Augen. Er erwiderte meinen Blick, sah wach und erstaunt aus.
"Danke." dachte er mir zu, dann fragte er: "Wo bin ich?"
Ich gab ihm feinstofflich eine Kurzzusammenfassung über alles, was ich von dem hier und heute wußte. Dabei schien er nicht mal zu wissen in welcher Welt er lebte - er erzählte er wäre als Drache durch die Gegend geflogen, bevor er hier erwacht wäre - und welches Jahrhundert wir hatten. Er teilte mir nach einem Augenblick des Nachdenkens mit, daß er so tun würde, als hätte diese Erfahrung sein Gehirn ausgebrannt und er sei schwachsinnig geworden. Zunächst wolle er alles ein wenig beobachten. Ich solle nicht verraten, daß er völlig bei Verstand sei. Ich versprach ihm das telepathisch.

Danach gehe ich in mein Zimmer und lege mich erschöpft hin.

Kersti

Fortsetzung:
F710. Kersti: Ich fragte mich, was ich anstellen könnte, um aus dieser Wunderheilernummer wieder herauszukommen und mir fiel nichts ein

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI13. Kersti: Inhalt: Dämonenkind

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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