erste Version: 3/2018
letzte Bearbeitung: 4/2019

Chronik des Aufstiegs: Weimarer Republik und Drittes Reich - Dämonenkind

F837.

Ich erkannte Khar, sobald er den Raum betrat

Vorgeschichte: F835. Khar: Aber daß jemand mal so ganz beiläufig zwei Briefe materialisiert - und das hatte er getan, sonst wäre nicht so viel magische Energie im Raum gewesen - das war mir noch nicht untergekommen

Karl erzählt:
Der Name unter dem Khar sich mir am Telefon vorgestellt hatte, war mir unbekannt gewesen - wahrscheinlich Deckname nummer 2001 in der Hoffnung, diesmal nicht von irgendwem als Nachfolger Jesu entlarvt zu werden. Ich erkannte ihn aber, sobald er den Raum betrat. Er tauchte in den Erinnerungen von Georg mit mehreren verschiedenen Namen auf, weil er immer wieder versucht hatte, den Eindruck zu vermitteln, er wäre bereits tot, um sich der Verfolgung des Vatikans zu entziehen. Außerdem kannte Georg ihn aus diversen verschiedenen Leben und war immer eng mit ihm befreundet gewesen.

Damit war natürlich klar, daß er von mir jede Unterstützung bekommen würde, die ich ihm geben konnte. Zunächst war das, daß ich ihm die Briefe von Darion und Georg überreichte. Danach beantwortete seine Fragen so gut ich konnte. Natürlich kam nach einer Weile die unvermeidliche Frage ob die ganze Geschichte möglicherweise eine Falle sein könne. Er sprach die Frage nicht aus, sondern dachte nur ganz am Rande darüber nach, ohne es auch nur in Worte zu fassen, so daß ich selber das Thema ansteuerte. Ich erklärte ihm, daß Göring ihm sicherlich nicht absichtlich eine Falle stellen würde, daß das aber unglücklicherweise nicht bedeutet, daß es keine Falle sein kann. Dann erzählte ich ihm einige Beispiele, dafür, wie sehr er unter der unbewußten Kontrolle der Loge stand, unter anderem die Situation, in der er plötzlich wie besoffen gewirkt hatte und am Straßenrand auf die Angehörigen der Loge gewartet hatte. Bei unserer nächsten Begegnung hatte er dann keinerlei Erinnerungen an die Episode gehabt.
F253. Kersti: "Warten ist doch schön." meinte er und lächelte mich selig an
Khar schien solche Situationen zu kennen, denn die Lageeinschätzung, die er daraus entwickelte, war so düster wie richtig.

Dann fragte er mich direkt, wie gut ich im Gedankenlesen eigentlich bin, denn ich hätte ja einige seiner nicht ausgesprochenen Fragen direkt beantwortet und auch seinen Schutzdämon - er benutzte tatsächlich diesen Ausdruck, obwohl dieser sich die ganze Zeit als Engel verkleidet hatte - mit seinem Gruppenseelennamen angesprochen und ihn angesehen, während ich telepathisch etwas mit ihm geklärt hatte.

Ich tat etwas, womit er nicht rechnete: Ich fragte Logenränge bei ihm ab. Wie ich vermutet hatte, konnte er darauf antworten und mir mit diesen Gesten, von denen ich zunächst einige als irdische Geheimgesten gelernt hatte, irdisch mitteilen, daß er in der Hölle einen ziemlich hohen Rang hatte, der aber etwas niedriger war als mein eigener. Danach sprach ich ihn auf Höllenerfahrungen an, die wir teilten und er hatte bewußte Erinnerungen daran. Wie ich war er vor langer Zeit aus den Höllen geflohen und erinnerte sich daran, wie er in seinen irdischen Inkarnationen ständig verfolgt worden war. Mal wurde er als Schwarzmagier oder Hexe verfolgt - oder wenn das nicht der Fall war als Heiliger verehrt, was auch nur bedeutet, daß einem das Recht auf die Erfüllung der eigenen Grundbedürfnisse abgesprochen wird.

Kleinere Dämonen werden nicht so massiv verfolgt, sondern sie inkarnieren sich auf der Erde an Stellen, wo sich niemand Mächtiges dafür interessiert, wer den Körper bekommt, weil die Chancen im Leben zu schlecht sind. Nur kann jemand vom Rang eines Dämonenfürsten nicht unauffällig bleiben, selbst wenn er in einer Sklavenhütte geboren wird. Er ist zu intelligent, um bedeutungslos zu bleiben. Er wird immer jemanden auffallen und in einen höheren Rang erhoben werden oder als Berater an die Seite eines Herrschers geholt. Damit ist man aber automatisch zu auffällig, um diesen Dämonenjägern zu entgehen. Man kann also sagen, daß die Engel Dämonen durchaus gerne als Sklaven halten, aber nicht bereit sind, ihnen auch nur die Butter auf dem Brot zu gönnen. Die einzige Möglichkeit zu erreichen, daß man nicht ständig mißhandelt und verfolgt wird, besteht für den Dämonenfürsten darin, sich als Engel zu verkleiden.

Kersti

Fortsetzung:
F838. Karl: Als der Kleine meiner Anweisung folgte, wirkte es, als würde sich der Raum verzerren und aus meinem Zimmer eine riesige Halle werden, um dem Dämon Raum zu bieten, der jetzt erschien

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI13. Kersti: Inhalt: Dämonenkind

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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