erste Version: 7/2018
letzte Bearbeitung: 7/2018

Ägyptische Priesterleben: Ägyptische Priesterleben - Das Recht auf eigene Gefühle

F900.

*Normalerweise wenn sich ein Befehl so anfühlt, solltest du ihm nicht gehorchen, weil der, der ihn dir gibt ihn verdrängt hat.*

Vorgeschichte: F899. Kersti: Erst als er drei weitere Sklaven nach diesem Muster abgelehnt hatte, hatten die Priester ein Einsehen und ließen mich wieder zu ihm

Ern erzählt:
Eines Tages kam Iskan, der Priester, der im Tempel den zweithöchsten Rang hatte, zu uns und sah uns ein Weilchen zu. Ich achtete darauf, emotional nicht darauf zu reagieren, weil man immer bestraft wird, wenn man sich Sorgen macht, daß gleich die nächste Strafe kommt, aber letztlich war das das, womit ich rechnete. Dann kam er zu mir und befahl mir mitzukommen, was in mir die Vermutung nährte, daß er bestimmt wieder einen obskuren Grund hatte, mich für irgendetwas, von dem mir niemand verraten hatte, daß es falsch ist, zu bestrafen.

*Hast du Angst, daß Khumar dich bestrafen könnte, weil ich dich mitnehme?* fragte mich der hohe Priester begleitet von einem wohltuenden Gefühl der liebevollen Fürsorge.
*Nein, eher macht er sich Sorgen, daß du mich bestrafen könntest.* antwortete ich.
Von ihm kam ein Gefühl, etwas Wesentliches verstanden zu haben, freundliche Nachdenklichkeit und dann die Frage:
*Hat er dich je bestraft?*
*Nein. Deshalb mag ich ihn so.*
Wieder kam ein Gefühl des Verstehens von ihm: *Deshalb hat er solche Probleme mit Sklaven.*
Ich bestätigte das.
*Hast du ihm jemals nicht gehorcht?*
Plötzlich brach ich in Tränen aus. Ich war erschrocken, weil ich für diesen Gefühlsausbruch ganz bestimmt bestraft würde, doch er schirmte mich nur von meinem Umfeld ab, führte mich in eine kleine für Sklaven vorgesehende Kammer und streichelte mir über den Rücken, statt mich zu strafen. Wieder war da diese liebevolle fürsorge, und er ordnete die verwirrten fäden in meinem energiefelt.
*Was ist an diesem Thema so traurig?*
*Ich weiß immer nicht, welchen Befehlen ich gehorchen soll - es gibt welche denen man gehorchen soll und welche denen man nicht gehorchen soll und ich kann sie einfach nicht unterscheiden! Er hat mir erklärt, an welche Regeln er sich halten muß, damit ich weiß, was ich tun soll und was nicht. Aber statt daß jemand gemerkt hat, daß ich weniger Fehler mache, haben sie uns getrennt.*
Wieder kam so ein Gefühl des Verstehens von ihm.
*Geh da hinten hin und bring mir den blauen Stein.*
Ich tat was er sagte.
Das schien ihm irgendetwas zu bestätigen.
*Normalerweise wenn sich ein Befehl so anfühlt, solltest du ihm nicht gehorchen, weil der, der ihn dir gibt, ihn verdrängt hat. Du kannst also hinter Verdrängungen sehen und weißt deshalb Dinge über das denken anderer, die diese selber nicht wissen.* erklärte er mir.
*Ach deshalb hatte sie immer behauptet, sie hätten mir den Befehl nicht gegeben! Aber warum kann ich dann die verdrängten Befehle nicht von den nicht verdrängten unterscheiden?*
*Das habe ich noch nicht verstanden.* antwortete er.

Kersti

Fortsetzung:
F901. Kersti: *Du wirst mit mir telepathisch reden. Hier gilt die Disziplin des Schweigens.*

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI20. Kersti: Inhalt: Das Recht auf eigene Gefühle

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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