erste Version: 1/2021
letzte Bearbeitung: 1/2021

Ägyptische Priesterleben: Ägyptische Priesterleben - Das Recht auf eigene Gefühle

F905.

Ich war ein Priester und wurde auch als solcher behandelt

Vorgeschichte: F904. Kersti: Wenn die Menschen sich mit Sex beschäftigten, statt sich für Götter zu interessieren, die nur Gemeinheiten im Kopf hatten, kastrierten die Götter die Menschen

Ern erzählt:
Einen anderen Teil meiner Arbeit, mußte ich ebenfalls erst lernen. Ich hatte nicht Hieroglyphen lesen und schreiben gelernt, bevor ich hierher gekommen war, das durften sklaven nicht. Ich mochte auch den Lehrer, der mir das beibrachte und mir geduldig erklärte, was welcher Buchstabe bedeutet. Wie der Priester, der mir das lesen der Lichtkristalle beibrachte, hat er mich auch oft gelobt und mir gesagt, daß ich das sehr gut mache und viel schneller lerne, als seine anderen Schüler. Er achtete aber klugerweise darauf, mir das nur zu sagen, wenn seine adeligen Schüler außer Hörweite waren.

Ich war froh, es jetzt lernen zu dürfen, weil das hieß, daß ich mich mit den Leuten, die das auch konnten, wenigstens über grundlegende Dinge verständigen konnte. Sonst gab es einfach zu wenige Leute mit denen ich mich unterhalten konnte, nämlich den zweithöchsten Prister, mein früherer Herr Khumar, seinen und meinen persönlichen Sklaven. Die meisten anderen Sklaven im Tempel wußten zwar wie man sich telepathisch unterhält, waren aber so entmutigt, daß sie nie einen eigenen Gedanken dachten, um sich zu unterhalten. Das war ich auch mal gewesen, aber das hatte sich geändert, als ich Khumar kennengelernt hatte. Ich weiß nicht, warum die Adeligen nicht merkten, welche Glocke der Depression über dem Tempel hing, weil wir nicht wir selbst sein durften. Ich fand das bedrückend. Glücklicherweise war ich da raus.

Ich war ein Priester und wurde auch als solcher behandelt.

Lesen und schreiben mußte ich deshalb lernen, weil ich oft den Auftrag erhielt, Aufzeichnungen aus den Lichtkristallen in die irdische Sprache zu übersetzen und den Leuten zu übergeben, die die Übersetzung bestellt hatten. Das gefiel mir, auch weil ich respektvoll wie ein richtiger Priester behandelt wurde, wenn ich das tat. Ich sah aber, daß sie oft erstaunt waren, wenn sie sahen wie dunkel meine Hautfarbe war. Ich hörte auch oft so Gedanken, wie "Da hat die Ehefrau wohl mit einem Sklaven geschlafen", tat aber als hätte ich das nicht bemerkt. Ich fragte mich, ob sie nicht wußten, daß ich wirklich nur ein Sklave war.

Kersti

Fortsetzung:
F906. Kersti: Ich hatte bereits einige Jahre in meiner neuen Position gearbeitet, als der Sohn des Pharaos zur Ausbildung in den Tempel geschickt wurde und der benahm sich unmöglich

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI20. Kersti: Inhalt: Das Recht auf eigene Gefühle

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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