erste Version: 7/2018
letzte Bearbeitung: 7/2018

Chronik des Aufstiegs: Die Pforten der Hölle - Darion

F1014.

Jetzt wo ich nicht mehr ständig mit den überlebensnotwendigen Dingen beschäftigt war, hatte ich richtig Freude daran einen kleinen Jungen zu haben der mir lauter neugierige Fragen stellt

Vorgeschichte: F1013. Darion: "Du gehst jetzt nach Hause und schläfst sich erst mal aus. Morgen hast du frei. Und am Montag reden wir darüber." sagte er

Darion erzählt:
Am Montag sagte er, er hätte mit seiner Frau geredet. Sie hätten ein Zimmer, das sie untervermieten könnten, ob ich nicht zu ihnen ziehen wollte, dann könnte ich seine Frau abends ein wenig um das Kind kümmern, damit ich auch mal Zeit für mich hätte. Außerdem hätte ich erst mal Mittwoch einen freien Tag, damit ich genug Schlaf bekomme. Ich hätte ja einige Überstunden auf dem Konto die ich abfeiern könnte.

Ich war so verblüfft, daß mir zunächst gar nichts einfiel. Er sagte mir, ich könne mir ja überlegen was ich tun wolle und gab mir die Arbeit für den Tag. Abends ging ich zu ihm hin, entschuldigte mich, daß ich so hölzern reagiert hätte, aber ich hätte gedacht, daß einfach auf der Arbeit einschlafen so ein schlimmer Fehltritt ist, daß einen bestimmt jeder Arbeitgeber entläßt. Deshalb war ich einfach zu verblüfft gewesen. Selbstverständlich wollte ich das Angebot gerne annehmen, zumindest den Teil mit dem freien Tag. Das mit dem Zimmer wollte ich aber nicht annehmen, weil ich selbstständig bleiben wollte.

Ich brauchte einige Wochen, bis ich das erste mal auf den Gedanken kam, das ich Lust hatte, etwas zu unternehmen. Ich fragte mich, was ich tun konnte und ich merkte, daß ich eigentlich nichts unternehmen konnte. Zwar beschwerte sich niemand, wenn ich ein Kind mit in eine Wirtschaft brachte, aber ich war dann so mit Khar beschäftigt, daß die anderen jungen Männer sich nicht mit mir abgeben wollten. Schließlich kam ich zu dem Schluß, daß es so nicht wirklich funktionierte. Ich wandte mich daher an meinen Chef und fragte, ob das Angebot mit dem zu ihm ziehen immer noch gilt.

Ich zog also letztlich doch dorthin, weil Khar, als das Kind zu krabbeln begann einfach mehr Aufsicht brauchte. Als ich schließlich in dem Kleinen in dem Zimmer in diesem Vorort wohnte, hatte ich das Gefühl etwas gefunden zu haben, was ich mein ganzes Leben gesucht hatte, ohne zu wissen, was ich suche. Khar rannte immer zu Tante Gelsa - wie sie die Frau meines Professors hieß - und sie verwöhnte ihn geradezu. Auch die beiden Kinder von dem Ehepaar - beides Jugendliche - verwöhnten Khar geradezu. Der Junge sagte beinahe sofort als er das konnte, daß er bei Kella - die anderen Buchstaben von Gelsas Vornamen verschluckte er immer - bleiben wollte weil er irgendetwas Wichtiges tun mußte. Beispielsweise wollte er ihr einmal ihr bei der Erdbeerernte helfen - also ganz viele Erdberen essen. Anfangs fragte ich Gelsa mehrfach ob ihr das nicht zu viel würde, aber sie meinte, sie hätte ihren Spaß daran, das wäre ja, als hätte sie ein Enkelchen bekommen. Der Junge ist doch so süß!

Allerdings, das war der kleine Khar. Jetzt, wo ich nicht mehr ständig mit den überlebensnotwendigen Dingen beschäftigt war, hatte ich richtig Freude daran, einen kleinen Jungen zu haben, der mir lauter neugierige Fragen stellt.

Zu der Zeit wurde mir auch bewußt, daß Maia, die ihr Kind anfangs regelmäßig besucht hatte, sich immer seltener zeigte und nach dem Umzug gar nicht mehr kam. Ich besuchte sie, fragte sie, warum das so war und sie erzählte daß sie abends nach ihrer Arbeit als Hausmädchen immer so müde war, daß sie es gar nicht mehr schaffte zu mir zu kommen. Ich fragte sie, warum sie dann am Wochenende keine Zeit hätte. Ich sagte ihr, daß sie, wenn sie nicht wollte, daß ihr Kind sie gar nicht kennt, aber schon mindestens einmal im Monat kommen müßte. Daraufhin begann sie zu weinen und meinte, sie wüßte überhaupt nicht, wie sie das schaffen soll. Da sie sich schon recht bald nach der Geburt von meinem Bruder getrennt hatte, waren auch die Besuche des Bruders bei mir für sie keine gute Gelegenheit zu kommen. Ich hatte auch das Gefühl, daß sie mit anderen Jungen ausging, sonst hätte sie am Wochenende Zeit gehabt. Schließlich tat ich, was der Professeor mir geraten hatte und sprach mit meinem Bruder und Maia ab, daß ich das Kind adoptieren wollte.

Offensichtlich war Khar auch genauso hellsichtig wie ich, denn wann immer ich nicht daran dachte, Fenrir zu sagen, daß er bei ihm bleiben soll, begann Khar zu weinen. Als ich ihn fragte, warum Fenrir unbedingt bei ihm bleiben mußte, sagte er, daß da böse Engel waren, die ihn mit Messern pieksten. Engel kannte er aus einer Kinderbibel, aus der Gelsa ihm vorlas und wo Bilder von Himmel und Hölle drin abgebildet waren. Ich bat also Fenrir auf meinen Jungen aufzupassen.

In der Zeit machte mir vor allen Dingen Sorgen, daß ich bei dem Jungen tatsächlich immer wieder kleine Verletzungen in den feinstofflichen Körpern sah. Deshalb achtete ich darauf, daß Fenrir immer auf ihn aufpaßte. Ich fragte mich auch, was für Wesem diese "Engel" waren, vor denen Khar so eine Angst hatte.

Kersti

Fortsetzung:
F1030. Khar: "Außerdem habe ich dich so lieb, wie ein richtiger Papa seinen Sohn hat, denn ich hatte dich schon als ganz kleines Baby auf dem Arm."

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI27. Kersti: Inhalt: Darion

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im Voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.
Werbung - auch in Form spiritueller Newsletter - ist nicht erwünscht und ich bin nicht damit einverstanden, daß diese Adresse für Werbezwecke gespeichert wird.