erste Version: 9/2018
letzte Bearbeitung: 10/2018

Chronik des Aufstiegs: Die Pforten der Hölle - Darion

F1112.

Die Schwarzen Ritter und meine Anwältin hatten belegt, daß der Typ, der Fenrir als Höllenhund bezeichnet hatte, Verbrechen begangen hatte, für die Mord eine verharmlosende Bezeichnung ist

Vorgeschichte: F1111. Der Professor: Sie erzählten Geschichten über Darion, bei denen er angeblich beobachtet worden sei, die nicht stimmen konnten, weil er in der Zeit entweder bei mir zuhause gewesen war oder aber im Büro bei der Arbeit

Darion erzählt:
Am nächsten Morgen kam ziemlich viel Polizei, um mich abzuholen, fast zwanzig Mann. Ich fragte sie, warum sie so einen Aufwand betrieben, ich wäre doch nur eine Person und hätte gar nicht vor irgendwelchen Ärger zu machen, schließlich sei der Orden, bei dem ich gewesen sei der Ansicht, daß ich das Verfahren gewinnen würde.
"Wir machen uns auch keine Sorgen, daß sie etwas Böses tun könnten. Sie wissen nicht, was für ein Aufruhr in der Stadt herrscht." antwortete der Hauptmann der Truppe.
Nicht nur die Polizisten begleiteten mich, auch die Schwarzen Ritter ritten mit Schwertern bewaffnet mit der Kutsche mit und bewachten sie. Wir fuhren auch nicht vor das Gerichtsgebäude sondern über Nebenwege zu einem kleinen Seiteneingang eines Nebengebäudes, das über eine Brücke mit dem Hauptgebäude verbunden war. Als ich dann im Hauptgebäude aus dem vergitterten Fenster der Zelle sah, die mir zugewiesen worden war, wußte ich warum. Draußen war eine Menschenmenge, die mit Sprechchören forderte, daß ich verbrannt werden sollte, wie sich das für Hexer gehört. Wahrscheinlich war sehr gut, daß die Zelle abgeschlossen war, während die Rechtsanwältin draußen alles notwendige klärte. Womöglich hätte sonst noch irgendein mordlustiger Typ den Weg in meine Zelle gefunden.

Im Gerichtssaal saßen dann noch genug von diesen Spinnern, aber die Polizisten versicherten mir, daß jeder einzeln kontrolliert worden war und ihnen nicht erlaubt worden sei, schwere Gegenstände oder Spazierstöcke mit in den Saal zu bringen. Dafür gäbe es draußen eine Garderobe. Ich war mir trotzdem nicht sicher, wie es funktionieren sollte, daß die Polizei über hundert von diesen Leuten unter Kontrolle halten sollte und auf mich wirkte ihre Selbstsicherheit gespielt, weil sie, kurz bevor sie zusammen mit mir den Saal betreten hatten, viel ängstlicher gewirkt hatten, als sie im Gerichtssaal auftraten. Nebenbei gesagt achtete ich auch darauf aufrecht und ruhig zu meinem Platz zu gehen, weil rennen oder ängstliches zusammenzucken wahrscheinlich die Raubtierinstinkte der Menge geweckt hätte. Die Schwarzen Ritter wirkten so ungerührt, als würden sie so etwas täglich machen.

Der Richter fragte mich zu werweißwievielen Tagen, was ich da gemacht hatte und die Antwort war zuerst: Überstunden. Zu der Zeit, wo ich Khar zu mir genommen habe, erklärte ich daß ich außer essen, schlafen und Kind versorgen nichts gemacht hatte, weil ich jede Nacht mehrfach hätte aufstehen und ein Fläschchen mit Milch warm machen müssen. Ich erzählte auch die Episode, wo ich auf der Arbeit eingeschlafen bin, weil ich trotzdem nicht genug Schlaf bekommen habe, wie mein Professor darauf reagiert hatte, daß ich die zusätzlichen freien Tage letztlich verschlafen hatte und daß es dann einigermaßen ging. Außerdem wurden mir diverse Gegenstände gezeigt und ich sollte sagen, woher ich sie kenne. Ich wußte bei einigen nicht einmal, was das sein sollte und sagte das auch, bei anderen fragte ich, was Gegenstände, die ich nur aus alten Büchern kannte - ich benannte die Bücher mit Autor und Titel - die ich beruflich hatte lesen müssen hier im Gerichtssaal suchten. Danach wurde ich nach draußen geführt und sollte wieder in der Zelle warten. Als ich wieder in den Gerichtssaal geführt wurde, waren mehrere Stunden vergangen. Es wirkte deutlich ruhiger, unter anderem weil diverse Leute gegangen waren. Der Richter faßte den bisherigen Verlauf der Verhandlung so zusammen, daß meine Aussagen sich mit denen von diversen Zeugen gedeckt hatten und daß deshalb klar sei, daß ich tatsächlich unschuldig sei.

Dann erfuhr ich, daß die Schwarzen Ritter und meine Anwältin Beweise vorgelegt hatten, daß der durchgedrehte Typ, der Fenrir als Höllenhund bezeichnet hatte, offensichtlich Verbrechen begangen hatte, für die Mord eine verharmlosende Bezeichnung ist. Er hatte mehrere Leute in einen Keller gelockt, sie dann gefoltert und vergewaltigt und sie schließlich bei lebendigem Leibe regelrecht in ihre Einzelteile zerlegt. Das ganze hatte er dann auch noch mit irgendwelchem magischen Schwachsinn verbunden. Daß er mir dieses ganze Unrecht dann auch noch in die Schuhe schieben wollte, setzte dem Ganzen die Krone auf. Er war aber aus der Stadt geflohen, kurz bevor sie ihn in Untersuchungshaft hatten nehmen wollen, so daß man ihn nicht hatte in Gewahrsam nehmen können.

Kersti

Fortsetzung:
F1114. Darion: Dann erst kam bei mir an, daß jemand auf mich geschossen hatte und in einen Wutanfall, ließ ich mich über asoziale Arschlöcher aus, die mir mein Leben kaputtmachen

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI27. Kersti: Inhalt: Darion

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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