erste Version: 5/2019
letzte Bearbeitung: 7/2019

Chronik des Aufstiegs: Die Pforten der Hölle - Die Beschützer der Menschheit vor den Geistern der Verzweiflung

F1257.

Vorgeschichte: F1291. Der Offizier von Karls Wache: Ich war verwirrt. Und egal was Khar gemeint hat, er scheint ernsthaft der Ansicht zu sein, daß Dämonen liebevoll sein können!

Khar erzählt:
Am Montag Morgen hatte ich einen Termin bei Göring, bei dem ich mit ihm besprechen sollte, wie ich die Lage bei Karl einschätze. Am Abend hatte ich schon die Meldung herausgegeben, daß ich ihm erlauben würde, morgens zur Arbeit zu gehen. Bei dem Gespräch ging es darum, daß er ganz genau wissen wollte, wie es Karl ging.

Auf der Bahnfahrt dachte ich über das nach, was in der Zwischenzeit geschehen war. Ich fuhr in einem extra gemieteten Abteil mit der Bahn, weil ich in Ruhe nachdenken können wollte. Am Bahnhof wurde ich abgeholt und stellte wieder fest, daß die Leute dort offensichtlich erstaunlich abgebrüht waren. Der Fahrer brachte es fertig, nach einem flüchtigen Blick auf mein Gesicht tatsächlich so zu tun, als würde ich völlig normal aussehen. Ich fragte mich, was die Nazis eigentlich mit ihren Leuten anstellen, daß sie mich nicht wie sonst etwas anstarrren und man sie auch nicht erst mal therapieren muß, damit sie wieder ansprechbar sind.

Von Karl selbst hatte ich dazu erfahren, daß er eine enge persönliche Beziehung zu diesem zweiten Mann im Staat hatte und daß er im Alltag als Staatschef das meiste verdrängt, was hinter den Kulissen vorgeht.

Im Feinstofflichen gehörte Göring unseren Daten aus der Chronik nach zu denjenigen Anteilen von Erzengel Michael, die zwar prinzipiell verstanden hatten, daß Frieden die Lösung war, aber es irgendwie fertig brachten, bestimmte Dämonen trotzdem immer noch für das absolut Böse zu halten. Wir haben noch keine zuverlässig funktionierende Methode gefunden, um dieses irrationale Glaubenssystem auszuhebeln. Die Verdrängungen dahinter sind zu stark.

Kersti

Fortsetzung: