erste Version: 7/2019
letzte Bearbeitung: 7/2019

Chronik des Aufstiegs: Die Pforten der Hölle - Die Beschützer der Menschheit vor den Geistern der Verzweiflung

F1354.

Dabei hatte ich so gehofft, daß es nach den Ritterschlägen etwas geruhsamer zugehen würde, damit ich mich nach wochenlanger Überforderung endlich ausruhen kann!

Vorgeschichte: F1384. Geron: "Sag das mal den Dämonen die unbedingt massenweise Einweihungen verteilen wollen." antwortete ich

Khar erzählt:
Als Geron mich weckte, war es schon mitten in der Nacht. Er erklärte mir, ich hätte jetzt eine halbe Stunde Zeit, mir zu überlegen, was von der Arbeit, die heute liegen geblieben sei, unbedingt erledigt werden müsse, dann hätte ich Wache bei Ehon und Mirko und es ginge ihnen nicht besser als gestern.

Siedendheiß wurde mir klar, daß ich vergessen hatte, Kanush bescheid zu sagen, was los ist, ehe ich mich ins Bett gelegt habe.

Ich fragte Geron, was so passiert war und stellte fest, daß er erstaunlich gut über alles bescheid wußte. Er hatte irgendwann im Lauf des Tages die Runde gemacht, gesagt, daß mir, Ehon und Mirko unerwartet etwas dazwischengekommen wäre, das wir nicht verschieben könnten und er müßte mich jetzt in den Dingen vertreten, wo er das könnte. Er hatte alle gefragt ob alles richtig läuft und so von den Dingen erfahren, um die man sich unbedingt kümmern mußte. Um die meisten hatte er sich seinem Bericht nach auch gekümmert, wenn nicht Dirk, Mira oder Dieter das übernommen hatten.

Ich lobte ihn, bedankte mich, sagte daß ich noch bei Wieland vorbei müßte.
"Warum?" fragte er.
"Er kann uns bei der Arbeit helfen. Er hat ziemlich viele Einweihungen."
"Ach so, dann schreib einen Brief, der ihn überzeugt und schick Kirçi zu ihm. Kirçi braucht nämlich unbedingt eine Ablösung." antwortete Geron.
Also gut, er hatte wahrscheinlich recht. Ich schrieb also ein paar Zeilen mit den entsprechenden Codeworten, ging in das Zimmer wo Kirçi gerade auf Mirko und Ehon aufpaßte und wußte dann, warum er dringend eine Ablösung brauchte. Er sah sehr erschöpft aus und Berge von Staub waren da, die noch nicht geheilt waren. Kirçi meinte, einen Spaziegang zu Wieland würde er schon noch hinbekommen und brachte den Brief weg.

Geron unterstützte mich bei der Arbeit, bis ich wieder Grund sah und meinte dann, er würde jetzt ins Bett gehen. Geron sah auch aus, als hätte er zu wenig geschlafen.

Dabei hatte ich so gehofft, daß es nach den Ritterschlägen etwas geruhsamer zugehen würde, damit ich mich nach wochenlanger Überforderung endlich ausruhen kann! Stattdessen nahmen mir Kinder unaufgefordert meine Arbeit ab, weil ich so sehr überfordert war, daß ich einfach nur noch ins Bett gefallen war.

Es gab natürlich ein paar Dinge, um die ich mich persönlich kümmern muß, also hatte ich tagsüber zu tun. Da ich immer noch nicht ausgechlafen war, ging ich in der Zeit, die eigentlich für die Morgenmeditation vorgesehen war, ins Sekretariat, sah in den Notitzen, die Kanush und die Kinder angefertigt hatten nach, um was ich mich selber kümmern mußte und was schon erledigt war und kümmerte mich dann nach dem Frühstück um alles Notwendige. Ich mußte auch mit Wieland reden, sobald er da war. Das war schon fast ein Tag Arbeit, weil Ehon und Mirko ausgefallen waren, trotzdem mußte ich bei denjenigen, die mit dem Staub überfordert waren, mal kurz vorbeischauen, um Staubberge abzutragen. Ich achtete diesmal darauf, alles vernünftig mit Kanush abzusprechen und legte mich wieder hin, sobald ich mit dem dringensten durch war.

Kersti

Fortsetzung:
F1355. Khar: Ich sah daß da etwas am schiefgehen war und ich konnte die verdammten Dämonen nicht überzeugen!