erste Version: 8/2015
letzte Bearbeitung: 10/2020

Chronik des Aufstiegs: Weimarer Republik und Drittes Reich - Die Pforten der Hölle - Mirko

F1884.

Vorgeschichte: F1880. Mirko: "Ich kann nicht den ganzen Tag bei dir bleiben, denn Dieter braucht meinen Rat bei der Führung des Ordensstandortes." fuhr Khar fort

Mirko erzählt:
Khar nahm daraufhin meine Akte aus dem Schrank, zog ein Schreiben, das Geron ihn gerichtet hatte, heraus und gab es mir zu lesen. Mein Vorgesetzter war einige Jahre jünger als ich und der Überflieger-Typ. Es hatte mich immer gewundert, warum er sich überhaupt mit mir abgab. Er hatte mir manchmal Komplimente gemacht, wie gut es ihm tun würde, mich an seiner Seite zu haben, aber ich dachte, das sagt er nur, damit ich mir nicht minderwertig vorkomme, schließlich ist er ein netter Kerl. Das Schreiben, das ich zu lesen bekam, überraschte mich dann doch, denn es war bei weitem nicht so zurückhaltend formuliert, wie die Komplimente an mich. Er teilte darin nämlich seinen Vorgesetzten mit, er sei nicht bereit, irgendetwas ohne mich im Team zu machen, denn er bräuchte mich, damit ich ihm den Rücken freihalte, indem ich seine Unterlagen sortiere, ihn und die anderen Chaoten in seinem Team etwas im Zaum halte und alle taktvoll dazu anhalte, ihre Dokumentationspflichten anständig zu erledigen.

Das hatte ich natürlich gemacht, weil ich mich gar nicht mehr zurechtgefunden hätte, wenn sie das, was sie tun, nicht schriftlich mit Erklärung für Idioten wie mich festgehalten hätten, nicht weil ich meinte, daß mein Chef meine Unterstützung braucht. Ich dachte immer, mein Bestehen auf Ordnung sei ihm lästig und wäre nie im Traum darauf gekommen, daß er das so schätzt! Um ehrlich zu sein: er ist tatsächlich ein Chaot, der jemanden braucht, der hinter ihm aufräumt.

Dann zeigte er mir ein zweites Schreiben, nämlich das, was dazu geführt hatte, daß mein Chef seines überhaupt schreiben mußte. Jemand wollte mich für ein anderes Team haben, damit ich einen anderen Haufen Chaoten im Zaum halte, weil ich ja diesem Haufen erfolgreich beigebracht hätte, Ordnung zu halten.

Mein Mentor meinte, meine Schwächen würde ich ja ganz gut kennen, aber ich solle wirklich die Bedeutung meiner Stärken nicht unterschätzen.

Damals begann ich langsam zu begreifen, daß es wirklich Leute gab, die mich schätzten.

Kersti

Fortsetzung:
F1310. Khar: "Geron ist doch tot. Geistert er denn hier herum?" fragte ich verständnislos

Quelle

Reinkarnationserinnerungen verschiedener Anteile meiner Gruppenseelen, die sich 1945 zum kollektiven Bewußtsein der Erde zusammenzuschließen begonnen haben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI21. Kersti: Inhalt: Seelengeschwister aus der Hölle

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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