erste Version: 11/2020
letzte Bearbeitung: 11/2020

Chronik des Aufstiegs: Die Pforten der Hölle - Die Beschützer der Menschheit vor den Geistern der Verzweiflung

F1894.

Das finde ich so beeindruckend an Mirko. Es gelingt ihm wirklich in jeder Lebenslage entspannt und gelassen zu bleiben, ganz gleich welcher Wahnsinn um ihn herum abläuft

Vorgeschichte: F1891. Khar: Ich bin doch sehr froh, daß ich Zeit gefunden habe, um mich um meine neuesten Dämonen in Ruhe zu kümmern, weil ich am Leben geblieben bin/a>
F1886.
Mirko: Ich sprach Georg an und merkte dann, daß ich es mit einem Dämon zu tun hatte, der allerdings freundlich und auf deutsch antwortete und mir tatsächlich die Lage erklären konnte

Khar erzählt:
Mirko wirkte wie immer, als ich in den Dämonenkäfig kam. Weder beeindruckte ihn, daß Georgs Körper durch einen Dämon besetzt war, noch daß er hinter Gittern war, noch daß er kaum wissen konnte, wie lange er die Erde verlassen hatte, ehe er wieder zu sich gekommen war.

Das finde ich so beeindruckend an Mirko. Es gelingt ihm wirklich in jeder Lebenslage entspannt und gelassen zu bleiben, ganz gleich welcher Wahnsinn um ihn herum abläuft.

Ich setzte mich zu den anderen und fühlte mich mal wieder, als hätte ich einen Maratonlauf hinter mir. Ich kann nur hoffen, daß ich nicht irgendwann tot umfalle, weil ich von einem Zimmer ins andere gegangen bin, wie es demjenigen gegangen sein soll, der den Lauf hinter sich gebracht hatte, nach dem die Maratonläufe benannt sind.

Er erklärte uns, die beiden Dämonen hätten ihn ins Bild gesetzt, daß er nur kurz weg gewesen sei und daß sie in dieser Zeit 17 Angreifer erledigt hätten, die versucht hätten ihn und Georg zu töten. Der Dämon der ihm zu Hilfe gekommen sei, würde beabsichtigen, sich von ihm integrieren zu lassen er sei aber der Ansicht, daß das unproblematisch sei, schließlich sei es nur einer und er wäre bereit sich im Hintergrund zu halten, bis er mit den Kursen durch sei.

Der Dämon in Georgs Körper, fragte, ob wir ihn noch brauchen würden oder ob er Georgs Körper ins Bett bringen könne und ging, als alle meinten, sie hätten keine Fragen mehr an ihn.

Der Dämon in Mirkos Körper hielt sich zwar tatsächlich im Hintergrund und sah nur zu, aber ich kannte ihn nicht und das hieß, er kannte die Welt wirklich nicht und gehörte zu einer unbekannten Gruppenseelenfraktion von C'her. Auf Rückfrage erklärte er mir, daß er zuletzt auf der Erde gewesen sei, als es seiner Ansicht nach nur Fische gegeben hätte. Ich glaube nicht, daß er damit so ganz recht hatte, denn er wirkte auf mich ein wenig, als wäre er ein schwimmendes Reptil1., ähnlich wie Wale schwimmende Säugetiere sind und keine Fische.

Trotzdem war damit zu rechnen daß die anderen Dämonen seiner Gruppenseelenfraktion auf Mirko aufmerksam werden und dann nachsehen, wie es da ist, wo er sich befindet und was sie dann tun ist unvorhersehbar, weil sie diese Welt nicht kennen.

Ich sagte Mirko daher mit dieser Begründung, daß er noch etwas im Dämonenkäfig zu bleiben hätte, was er akzeptierte.

Kersti

Fortsetzung:
F1887. Mirko: Nachts hatte ich geträumt, ich wäre durch Höllen geführt worden und hätte die besichtigt
F809. Georg. Auf dem Weg zum Königs-Michael erinnerte ich mich an den jungen Ritter, der er gewesen war, als ich ihn im vorhergehenden Leben kannte

 
Inhalt

Anmerkungen zum Fisch

Bildquelle: 2.

Bei dem Tier auf dem Photo handelt es sich um einen Komoren-Quastenflosser (Latimeria chalumnae), meine feinstofflichen Anteile sind der Ansicht, daß es sich bei Mirkos Fisch um eine andere noch lebende Art der Quastenflosser handelt, die von der Wissenschaft noch nicht entdeckt wurde und denen auch die Existenz der Landwirbeltiere nicht bewußt ist, da sie in tieferen Wasserschichten leben und jagen. Der von Mirko integrierte Quastenflosser bewegt sich gelegentlich auf dem Grund des Meeres vierfüßig fort und hat deshalb einen tiefergelegenen Brustflossenansatz als dieser Fisch.

Bildquelle:

Vergleich der Flossen verschiedener Quastenflosser mit den Beinen von frühen Landwirbeltieren.
1. Tiktaalik. 2. Panderichthys. 3. Eusthenopteron. 4. Acanthostega, 5. Ichthyostega (Hinterbein)
Khars Vermutung, daß es sich um schwimmende Reptilen handeln könnte, ist offensichtlich dadurch zu erklären, daß die Quastenflosser im Gegensatz zu den heute weitaus häufigeren Strahlenflossern, diverse größere Knochen in den Flossen haben. Besonders bei Panderichthys kann man sich recht gut vorstellen, daß sich daraus die Beinknochen der Landwirbeltiere entwickelt haben könnten.

Bildquelle:

Skelett vom Lengdorsch oder Lingcod (Ophiodon elongatus)
Wie dieser zählen die meisten modernen Fische zu den Strahlenflossern, deren Brustflossen direkt am Schädel ansetzen und ein Skellett haben, das sich aus einem Basisskellett mit vielen kleinen und relativ kurzen stabförmigen Knochen und einem Hauptteil mit den langen knöchernen Flossenstrahlen zusammensetzt. Dickere Knochen, wie sie die Quastenflosser in der Basis ihrer Flossen haben, fehlen völlig.