erste Version: 7/2022
letzte Bearbeitung: 7/2022

Die Pforten der Hölle: Der von den Nazis unterwanderte Geheimdienst

F2109.

"Ich frage mich, ob ich jetzt eine Einladung in den Weltraum erhalte oder ob das als schon erledigt betrachtet wird." sagte ich

Vorgeschichte: F1421. Jack: "Ich habe gesagt, daß man, wenn man so lange lebt, oft denkt, warum müssen diese vermaledeiten Erdenmenschen ihre Sprache schon wieder so verändert haben, daß man sie richtig neu lernen muß!" übersetzte er

Jack erzählt:
Ich ging zu den verschiedenen Einführungen und verglich die Inhalte mit denen, die ich auf dem Mutterschiff der galaktischen Konföderation erhalten hatte. Der erste sehr auffällige Unterschied war, daß man bei diesen irdischen Vorstellungen nicht auch ohne diese Angabe sofort hätte erkennen können, welches der vorgestellten Sternenvölker Mitglied der Konföderation war und welches nicht. Beide Sorten an Beschreibungen waren deutlich neutraler gehalten. Allerdings merkte man auch hier, daß Menschen offensichtlich besser mit Menschen auskommen, als mit Angehörigen anderer Arten. Das ist ja auch kein Wunder. Wenn man dieselben grundsätzlichen Instinkte und dieselbe angeborene Körpersprache hat, versteht man sich ganz buchstädlich besser.

Außerdem fragte ich mich, was ich jetzt machen sollte. Wußte überhaupt noch irgendeine auf der Erde lebende Person, daß ich die Einführung in die Außerirdischenpolitik auf dem Sternenschiff auch schon gehabt hatte? Wie viele Leute waren eigentlich ermordet worden? Alle außerirdischen und irdischen Personen, die mir als Kontaktpersonen genannt worden waren, waren tot, so daß ich nicht wüßte, an wen ich mich wenden kann. Den außerirdischen Paß hatte ich so gut in meiner Kleidung versteckt gehabt, daß ich ihn immer noch besaß.

Was war also der richtige nächste Schritt?

Nach der letzten Einführung sollte ich wieder mit besagtem Vorgesetztem sprechen. Er fragte mich, wie ich jetzt über die Außerirdischen denke.
"Ich frage mich, ob ich jetzt eine Einladung in den Weltraum erhalte oder ob das als schon erledigt betrachtet wird." sagte ich auf eine Weise, daß man es als Scherz mißverstehen könnte.
"Warum um alles in der Welt sollten wir das als bereits erledigt betrachten?" fragte er entgeistert.
"Weil ich zwei Ausflüge in den Weltraum hinter mir habe. Einen freiwilligen und einen unfreiwilligen." antwortete ich.
"Wohin ging der unfreiwillige?"
Ich erzählte ihm von der Entführung zum Mond und wie ich als schwarzer Passagier eines kleinen Raumschiffes auf die Erde zurückgekehrt war.
"Du läßt dich aber auch durch gar nichts verunsichern." meinte er und stellte dann eine unbedeutende Frage, die die entscheidenden beiden Schlüsselwörter enthielt, die mir verrieten, daß ich weitersprechen durfte.
Ich erklärte ihm, daß ich mich danach privat an einen Vorgesetzten gewandt hatte, der mich vor der Entführung gewarnt hatte, daß das Recherchethema UFOs mich in Gefahr bringen könnte und der hatte sich als Außerirdischer herausgestellt, der mich in ein Mutterschiff der Galaktischen Konföderation mitgenommen hatte.
"Meines Wissens muß zu dem Zeitpunkt schon das ein oder andere schief gelaufen sein, denn normalerweise hätten mich meine irdischen Vorgesetzten darüber informieren müssen, daß diese Reise für mich ansteht, das ist aber nicht geschehen." dann fuhr ich fort und erklärte, daß nach meiner Rückkehr jede einzelne Kontaktperson, die mir genannt worden war ermordet worden war und daß ich mir ehrlich nicht erklären konnte, wie es kam, daß ich noch lebe, obwohl sie so oft versucht haben, mich zu ermorden. Ich sagte, daß ich lange darüber gerätselt hatte, was eigentlich geschehen war, daß das Leben plötzlich so viel gefährlicher geworden war.
"Immerhin war Carl der Ansicht gewesen, wenn ich offiziell als Diplomat anerkannt bin, würde mich das schützen und er schien auch nicht damit zu rechnen, daß ihm selbst etwas passiert. Und dann gab es offensichtlich eine ganze Reihe Morde, mit denen sie nicht gerechnet hatten." erklärte ich.
Er fragte mich nach dem Paß, den ich von den Außerirdischen erhalten hatte und ich zeigte ihm den vor. Er warf einen Blick darauf und fragte mich, wie ich zu dem Rang gekommen sei. Ich erzählte ihm die krause Geschichte mit Buddha und daß ich die auch nicht verstand, aber der Rang hätte damit etwas zu tun.

Ich verstehe zwar immer noch nicht, wie die Leute dazu kommen, mich für einen hohen spirituellen Meister zu halten und das auch noch in meinen Paß einzutragen, aber falls das stimmt, kann ich nur sagen, daß spirituelle Meister zwar nicht genau dieselben Probleme haben wie normale Menschen. Aber die Behauptung sie hätten all ihre Probleme gelöst und alles wäre nur toll, ist schlicht falsch. Offensichtlich sind die normalen einfachen Probleme normaler Menschen ja nur durch Probleme ersetzt, auf die ein normaler Mensch in seinen schlimmsten Alpträuen nicht kommen würde! Ich jedenfalls kenne niemanden anders, den sie so oft versucht haben umzubringen wie mich. Und wenn man das dann überlebt, heißt das eben nicht, daß das Problem gelöst wäre sondern nur, daß einem noch mehr von der Sorte präsentiert wird.

Kersti

Fortsetzung:
F2290. Darrill: Ich erklärte ihm, daß auch das Mutterschiff, das er besucht hatte, nicht mehr existiert

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben