erste Version: 9/2021
letzte Bearbeitung: 9/2021

Ägyptische Priesterleben: Ägyptische Priesterleben - Mosesleben

F2117.

Ich verstand das nicht. Warum war das bei ihnen normal und bei mir ganz außergewöhnlich?

Vorgeschichte: F2116. Kersti: D

Moses erzählt:
Nach der Geschichte mit dem Hände auf den Rücken fesseln sollte ich bei der Wache des Tempelbezirks als Schreiber arbeiten. Allerdings waren die Leute dort komisch. Sie wollten, daß ich, bevor ich mit der Arbeit begann, zwei Stunden lang herumsaß und gar nichts dachte. Das war natürlich gar nicht so schwierig und letztlich dasselbe, was ich auch in diesem unterirdischen Göpel gemacht habe. Was ich daran nicht verstanden habe, ist, warum sie so komisch reagiert haben, als ich ihnen gesagt habe, daß ich dann den Atem der Welt spüren konnte. Das ist doch so. Wenn man sich hinsetzt und nichts denkt, dann öffnet sich die Wahrnehmungen der höheren Sinne und dann spürt man das Große Ganze und kann diejenigen Teile davon beschreiben, auf die man seine Aufmerksamkeit richtet.

Ich habe dann auch ein bißchen was geschrieben aber den größten Teil der Zeit wollten sie einfach mit mir reden und wunderten sich über alles, was ich sagte, dabei waren sie doch Priester und Diros war auch ein Priester und er hat genau so etwas gesagt und daß das das ist was man im Tempel lernt. Hatten sie das denn nicht gelernt? Aber eigentlich konnte das auch nicht sein. Sie sagten ja auch solche Dinge. Ich verstand das nicht. Warum war das bei ihnen normal und bei mir ganz außergewöhnlich?

Jedenfalls sollte ich dann noch einmal zwei Stunden nichts denken und dann haben sie mit mir nur noch in der hohen Sprache geredet und wollten, daß ich mich mit Lichtkristallen befasse. Die waren natürlich in der hohen Sprache verfaßt. Das verstand ich auch nicht. Um mit den Lichtkristallen arbeiten zu dürfen, muß man sehr weit sein. Warum wollten sie plötzlich, daß ich mit Lichtkristallen arbeite?

Das war natürlich interessant, weil man sich da Wissen aus früheren Zeiten ansehen kann, aber wirklich verstanden, warum sie da plötzlich drauf kamen, habe ich nicht. Außerdem war mir nicht ganz klar, was die Lichtkristalle sein sollte, das fühlte sich doch genaus so an, wie das was ich jeden Morgen und jeden Abend bei der Meditation in meiner Zelle machte und niemand hatte mir gesagt, das das irgendetwas mit lichtkristallen zu tun hat.

Am Schluß sagten sie, ich wäre ein ganz bemerkenswertes Kerlchen und ich könnte jederzeit wieder zu ihnen kommen und sie schienen sich immer noch ganz furchtbar zu wundern.

Am Abend war ich davon nur verwirrt und fragte den Hohepriester, warum sie alle so komisch gewesen waren. Der sagte aber nur "Das wirst du verstehen, wenn du selber Schüler auszubilden hast" und das war keine Antwort.

Ich sollte dann jeden zweiten Tag zu den Priestern gehen und an den Lichtkristallen arbeiten. Sie brachten mir dann auch bei, wie man Räume magisch so reinigt und abschirmt, daß man in ihnen mit Lichtkristallen arbeiten kann und ich habe das mit meiner Zelle im Tempel gemacht, weil ich die Energie in den Räumen, wo mit Lichtkristallen gearbeitet wird, so großartig fand.

Kersti

Fortsetzung:
F2118. Kersti: D

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben