Ich weiß schon wer es ist, und erkenne sie wieder
wenn ich sie sehe - und heute habe ich mich in der
geistigen Welt mit ihr darüber unterhalten und ihr
gesagt, daß ich ihr verziehen habe - sie hatte ein
sehr schlechtes Gewissen deshalb.
Mareile kam mir eben als Name
Ich merke jetzt, daß ich jetzt viel entspannter
mit ihr umgehen kann.
Ich habe mich dann gefragt, ob ich ihr das nicht hätte
früher sagen können - damit, daß wir das nicht getan
haben, haben wir einander das Leben ja unnötig schwer
gemacht - aber ich mußte dann vor mir selbst zugeben,
daß das wohl wirklich nicht möglich war - so lange ich
die Tatsachen wie sie sind nicht als Tatsachen akzeptieren
kann kann ich sie auch nicht richtig vergeben, nicht wahr?
Eine dieser Strahlenden war übrigends dann die
Vorgesetzte meines Schutzengels.
Sie wurde dort wohl eingesetzt, weil klar war, daß sie mich liebt.
Und beim Erinnern wollte ich das auch einfach nicht glauben,
aber Erinnerungen sind hartnäckig...
Jetzt denke ich, daß sie - die strahlenden - meinten, unter
all den Bösen in uns einen Lieben zu finden. Und daß sie
schon den Krieg der herrschte als sie uns kennenlernten
für den inbegriff des Bösen hielten - und daß sie als sie
erfuhren, was davor war einfach so bis ins Mark erschüttert
waren, daß sie nicht glauben wollten, daß es wahr war.
Aber wir haben ihnen es ja bestätigt.
Ich habe noch nicht lange einen Schutzengel - es ist
schon einige Leben her - aber den größten Teil meiner
Leben hatte ich keinen und ich war absolut erstaunt, als
plötzlich auf der anderen Seite jemand auf mich wartete
und mir erzählte, er wäre mein Schutzengel.
Es war ein süßer kleiner ziemlich naiver Engel, der sich
freiwillig gemeldet hatte, als man gesagt hatte, daß man
Schutzengel für einige gefallene Engel suche, die auf
dem Weg der Besserung seien.
Er meinte:
"Ich finde jeder sollte einen Schutzengel haben,
nicht nur die Guten."
*G* Das hört sich herzig an.
Ja - ich fand ihn SOOO niedlich!
Zuerst hat er getan, was sie ihm gesagt haben und mir
gesagt ich müsse zur Strafe für meine bösen Taten - an
die ich mich nicht erinnern konnte - ein ziemlich hartes
leben leben.
Beim ersten mal war er ziemlich verwirrt, daß ich nicht
einmal protestierte - ich hatte mir aus dem an was ich
mich damals erinnern konnte nämlich meinen eigenen Reim
gemacht und war zu dem Ergebnis gekommen, daß an der
Geschichte, daß ich der Böse sei wohl irgendetwas nicht
stimmen könnte, denn so weit ich mich zurückerinnern konnte
war ich ein Untoter gewesen, der von allen schlecht
behandelt wurde und trotzdem immer sein Bestes getan
hatte, um das Gute zu tun. Und ich konnte mir - zu recht -
nicht vorstellen, daß ich bevor ich zu dem gemacht worden
war ganz andere Grundsätze gehabt haben sollte - und wie
ich jetzt weiß hatte ich mit meiner damaligen Ansicht was
die etwa 100 Leben direkt vor dieser Zeit als Untoter
anging, durchaus recht. In der Zeit habe ich nämlich
Friedensarbeit geleistet.
In dem Augenblick konnte ich gar nichts in Ordnung bringen
- außer vielleicht mich selbst.
In EINEM Leben habe ich das auch nicht geschafft.
Aber wenn man einfach weiterarbeitet, BIS an es
geschafft hat, hat man irgendwann Erfolg.
Man darf nur einfach nicht aufgeben.
Und Hilfe gab es damals ja keine, außer wir halfen uns Gegenseitig.
Geändert hat sich das für mich mit dem nächsten Schutzengel
der mir nach diesem Leben zugeteilt wurde.
Er ist eindeutig älter, ruhiger als der erste es war,
ich hatte Vertrauen, daß er schon selber auf mich
aufpaßt und einschätzen kann, was von oben akzeptiert
wird und was nicht.
Und wärend ich jetzt hier darüber rede komme
ich immer mehr zu dem Schluß, daß der erste
eigentlich gar nicht in Gefahr geschwebt hat.
Ziemlich bald kam mein Schutzengel zu dem Ergebnis, daß
ich von seinen Vorgesetzten ungerecht behandelt würde
und er stand wohl kurz davor, einen Feldzug gegen die
Ungerechtigkeit der Welt zu beginnen. Deshalb bekam ich
Angst um ihn, weil ich fürchtete, seine Vorgesetzten
können dann meinen, er wäre zu den "Bösen"
übergelaufen.
Außerdem wollte ich einfach herausfinden, was in der Zeit
bevor ich ein Untoter gewesen war geschehen ist und dazu
mußte ich mich über die Vorgaben der Vorgesetzten meines
Schutzengels hinwegsetzen.
Ja. Sehr menschlich...
Oder was meinst Du, warum die Dunkle Seite denen,
die sich für "die Guten" halten so ein Mißtrauen
entgegenbringen? Sie haben ihre Gründe ...
Wer von seinem ersten Leben an jedes Leben sorgfältig
geplant hat und immer einen Schutzengel an seiner Seite
hatte der ihm sagt: "Vorsicht, wenn Du DAS tust, dann
wirst Du das nach Deinem Tod bereuhen", der KANN
natürlich viele Fehler die wir gemacht haben - da wir
ursprünglich keins von beidem hatten - nicht verstehen.
Aber sie haben diese Sicherheitsmaßnahmen auch nur
ergriffen, weil sie bei uns gesehen haben, wo es
hinführt, wenn man es nicht macht.
Ich bin dann zu der direkten Vorgesetzten hin, habe ihr
gesagt, daß mein Schutzengel zu unerfahren für seine
Aufgabe ist und daß ich ihn ja in jede Ecke manipulieren
kann wo ich ihn hinhaben will - und dann habe ich mir
mit Unterstützung meines Schutzengels ein Leben geplant
in dem ich zusammen mit einem Freund mit einem gewissen
Erfolg einen Teil dieser älteren Erinnerungen ausgegraben
habe.
Als ich gestorben bin wartete dann diese Vorgesetzte
auf der anderen Seite auf mich und sagte mir, daß
mein Schutzengel versetzt worden sei.
"Nein, nein er ist nicht bestraft worden. Er war
einfach zu unerfahren."
Damit hatte ich in etwa erreicht was ich erreichen
wollte - denn wenn ich für das was ich wollte von ihr
die Zustimmung bekam, dann wußte ich daß sie das auch
ihren Vorgesetzten gegenüber rechtfertigen konnte, und
wenn ich mich über ihre Anweisungen hinwegsetzte wußte
ich, daß sie sich genug abgesichert hatte, um nicht
selber ein Problem zu bekommen - das heißt ich mußte
mich nur um mich selbst Sorgen machen und nicht auch
noch für einen unerfahrenen und sehr lieben und naiven
Schutzengel mitdenken. Und meine eigenen Probleme
reichten mir damals wirklich!
Ich frage mich natürlich jetzt, ob die Gefahren die ich da
für ihn gesehen habe, wirklich existiert haben.
*G* War trotzdem liebevoll von dir
Später bekam ich wieder einen anderen Schutzengel zugeteilt,
der sah sich die Angelegenheit mit den "Strafleben" ein
Leben lang an und meinte dann: "Du brauchst die Möglichkeit
etwas sinnvolles zu tun, deshalb habe ich Dir
etwas Anderes herausgesucht."
Und das war dann ein Leben als Leibwächter.
Und seiner Ansicht nach hatte sich das wohl bewährt, denn
er machte mir danach immer wieder ähnliche Lebensvorschläge.
Bis ich dann keine Menschen mehr töten wollte.
. auch nicht wenn sie ankommen und mir den Kopf
abschlagen wollen.
Bis dahin fand ich Selbstverteidigung immer noch angemessen.
Und ich habe ja nie für jemanden gearbeitet, den ich für
einen Tyrannen hielt. Im Gegenteil - ich habe mir mehrfach
ernsthaften Ärger eingehandelt, indem ich mich geweigert
habe, Befehle zu akzeptieren die gegen mein Gewissen
gegangen wären.
In der geistigen Welt wehre ich mich auch - aber da
kann man andere auch nicht so leicht umbringen.
Aber sich beim Schwertkampf nur zu verteidigen ohne
den anderen Umzubringen grenzt an Selbstmord.
Und mit ihm habe ich so viel Zeit verbracht, daß da
inzwischen auch ein Vertrauensverhältnis besteht.
Aber zu dieser gesamten geistigen Hierarche habe ich
immer noch ein ziemlich gespaltenes Verhältnis.
Ich glaube das Hauptproblem ist ein mangelndes Urvertrauen
und daß ich extrem wenig von der Hierarchie kenne.
Wenn mir jemand persönlich begegnete, ließ sich eigentlich
immer eine Ebene finden, wo man miteinander auskommen kann.
Ich habe es teilweise dadurch ersetzt, daß ich darauf
vertraut habe, daß immer etwas positives daraus entsteht,
wenn ich bedingungslos liebe.
Ich meine es bewahrt ja vor einigen Problemen, wenn man
nicht bereit ist auf eingebildete Bosheiten mit einem
echten Angriff oder einer Drohung zu reagieren.
*G* Nicht nur auf Eingebildete.
Agressionen erzeugen immer Gegenagressionen. Man kann
mit Waffen keinen Frieden schaffen. Bin ich fest
überzeugt von.
Ich auch.
Ich wußte ja auch nicht daß das nur eingebildete
Angriffe waren.