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erste Version: 10/2010
letzte Bearbeitung: 7/2012

Gefallene Engel: Satans Lustsklave

FF79.

Leibarzt des großen Satans

Vorgeschichte: FF78. Kersti: Überlebensregeln beim Umgang mit großen Satanen

Der Titan Kh'a'n'dar erzählt:
Daß ich Heiler war, war schon bekannt, als mein Herr mich freiließ. Deshalb fragten mich die anderen bei jeder Verletzung, ob ich wüßte, wie man das heilt. Dabei benutzten sie Formulierungen wie: "Kannst du diese Wunde zerstören?" Und mir fielen immer mehr Heilmethoden ein, mit denen ich meinen Freunden helfen konnte.

Das hatte jedoch einige Nebenwirkungen, die gar nicht erfreulich waren. Relativ harmlos war, daß alle Untergebenen meines Herrn mich ständig zum heilen drängten und mir nicht genug Zeit ließen, mich auszuruhen. Ich verstand das, denn sie alle hatten so viele schwere Verletzungen, daß sie kaum wußten, wie sie mit den ständigen Schmerzen umgehen sollten. Wer vor Schmerzen nicht schlafen kann, hat vielleicht einen Grund, seinen Arzt nicht schlafen zu lassen. Nichts desto trotz wehrte ich mich gegen das ständige Drängen, denn ich brauchte meinen Schlaf, um mich ausreichend konzentrieren und vernünftig arbeiten zu können. Nach und nach machte ich jedem klar, daß sie mich nicht wecken dürfen, wenn ich schlafe.

Irgendwann fiel dem Herrn auf, daß jemand seine Leute offensichtlich ungewöhnlich erfolgreich heilte. Er fragte, wer das war und erfuhr so von meinen Fähigkeiten. Sie hätten nie gewagt, ihm eine Antwort zu verweigern.

Er teilte mir mit, daß ich jetzt sein Leibarzt sei. Ich war entsetzt, denn jeden, den er bisher zum Leibarzt ernannt hatte, hatte er innerhalb von kürzester Zeit zerfetzt. Aber selbstverständlich konnte ich mich kaum weigern, ihn zu behandeln. Dann hätte er mich sofort gefressen.

Von da ab verbrachte ich meine gesamte wache Zeit damit, seine Verletzungen zu heilen. Auch ihm gegenüber bestand ich darauf, daß er meinen Schlaf respektieren muß.
"Ich muß mich genug ausruhen, sonst kann ich mich nicht konzentrieren. Wenn ich müde bin, mache ich was falsch, du tickst aus und dann hast du keinen Leibarzt mehr." erklärte ich.
Er sah das ein und ließ mich fast immer schlafen, bis ich ausgeruht genug war.

Trotzdem ist er mehrfach ausgetickt, als ich ihn heilte. Ich stellte mich dann tot, denn zur Flucht war es immer zu spät. Ich wurde anfangs täglich bei der Arbeit verletzt, später wurde es seltener. Er ließ mich dann von einem anderen Untergebenen wieder zusammenflicken. Da ich grundsätzlich schneller wieder gesund wurde als alle anderen, die ich kannte, reichte das, damit ich überlebte.

Mit der Zeit fiel mir auf, daß er friedlicher wurde. Ich merkte, daß es manchmal reichte, wenn ich sagte: "Ich bin bei dir. Du bist in Sicherheit." damit ein beginnender Austicker im Keim erstickt wurde. Und je zuverlässiger das funktionierte, desto mutiger wurde ich und ging auch immer öfter dazwischen, wenn jemand anders ihn zum austicken gebracht hatte und er drohte meine Freunde zu verletzen. Auch dabei wurde ich oft verletzt. Mein Herr regte sich furchtbar auf, wenn ich das tat, doch ich sagte ihm, daß ich nicht tatenlos zusehe, wenn er meine Freunde zerfetzt.

Das respektierte er. Sehr sogar. Doch heilen konnte ich meine Freunde nur heimlich, wenn er es nicht merkte. Er wollte all meine Heilkraft für sich. Und damit hatte ich eigentlich auch mehr als genug zu tun. Nur hatten die anderen halt auch so furchtbare Schmerzen.

Ich wurde immer empfindsamer, litt immer mehr mit den verletzten Dämonen mit, von denen ich umgeben war. Und je stärker ich spürte, wie schwer mein Herr verletzt war, desto mehr verlor sich mein Haß auf ihn. Anfangs hatte ich ihn geheilt, weil ich zu viel Angst hatte, um etwas anderes zu tun. Jetzt heilte ich ihn, weil ich ihn mochte.

Kersti

Fortsetzung:
FF80. Kersti: Gruppenseelenkontakt

Quelle

Dieser Text ist Ende Oktober 2010 von meinen Anteilen rübergeben worden, um ein Beispiel dafür zu geben, wie die Heiler meiner Gruppenseele innerhalb des Satanischen Systems gearbeitet haben. Niemand wurde zu einer solchen Aufgabe gezwungen, doch sie wurde als so extrem wichtig angesehen, daß sich immer Freiwillige fanden.
VA299. Kersti: Fragen beantworten: Das Wissen der eigenen feinstofflichen Anteile

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
FFI Kersti: Inhalt: Gefallene Engel
FFI8. Kersti: Inhalt: Satans Lustsklave
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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