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erste Version: 10/2010
letzte Bearbeitung: 7/2012

Gefallene Engel: Satans Lustsklave

FF84.

Und dann bin ich wieder böse geworden

Vorgeschichte: FF83. Kersti: Verstaubte Freunde

Der Titan Kh'a'n'dar erzählt:
Zwei Tage später erhielt ich die Anweisung, meinem satanischen Herrn zu offenbaren, seit wann ich mir meiner Gruppenseelenzugehörigkeit bewußt war und jederzeit hätte gehen können. Dadurch sollten andere Satane ermutigt werden, gefangene Anteile meiner Gruppenseele zu nennen, die sich ihrer Zugehörigkeit nicht bewußt waren, damit wir sie heilen könnten.

Als ich das tat, wurde mein satanischer Herr plötzlich sehr ängstlich und fragte, ob ich ihn jetzt verlassen würde, weil er mir immer so wehgetan hat. Ich erzählte, wann exakt mein erster Kontakt zur Gruppenseele gewesen war und daß ich mehrfach gefragt worden war, ob ich lieber gehen wollte.
"Sie hätten euch sogar einen anderen Heiler als Ersatz geschickt." erklärte ich.
"Du darfst nicht gehen. Ich brauche dich." forderte er.
"Auch nicht für ein paar Stunden, um meine Gruppenseele richtig kennenzulernen und besser heilen zu lernen?" fragte ich. Meine Gruppenseele hatte mir gesagt, daß ich regelmäßig zu Fortbildungen und Heilkreisen in die Akasha-Chronik kommen sollte.
"Du darfst nicht gehen, auch nicht für fünf Minuten, sonst werde ich wieder böse." forderte er.
Ich kontaktierte meine Gruppenseele und fragte, was ich machen sollte. Nach einer Weile meldeten sie sich bei mir und gaben mir eine Erklärung des Satan-Anteils, der der Schützling meines Herrn war, in dem er mir sehr eindrücklich beschrieb, daß Satane sehr lange ihren Heiler ständig in der Nähe brauchen, um sich nicht völlig in Halluzinationen von vergangenen Kriegen und Unfällen zu verlieren. Ich war erstaunt, denn kein Dämon und kein Satan, den ich kannte, konnte seine Gefühle so akkurat beschreiben. Meine Gruppenseele schlug mir vor, mir einen zweiten Heiler zur Unterstützung zu senden, damit mein Herr lernen konnte, daß er nicht allein auf mich angewiesen ist.
"Ist das schon einmal passiert?" fragte ich meinen Herrn.
Er begann bitterlich zu weinen und konnte nicht wieder aufhören.

Ja, so erzählte er mir unter Tränen, da hätte es schon einmal einen Heiler gegeben. Aber irgendwann hat er sich erschreckt und zusammengezuckt und dann hätte er ihn versehentlich gefressen. Das war lange vor meiner Zeit gewesen.
"Und dann bin ich wieder böse geworden, dabei wollte ich das doch gar nicht." fuhr er fort.
Ich erkundigte mich nach Zeit und Ort des Unfalls und teilte das meiner Gruppenseele mit, die mir sagte, sie hätte ihn gefunden und könnte das heilen, egal in welchem Zustand der Heiler sei. Zuerst schien nichts zu passieren, dann erschien aus der leeren Luft eine Gruppe Heiler mit einem großen Topf voller Hackfleisch vor uns. Sie sagten, das wäre alles in dem Magen gewesen und sie müßten das zuerst sortieren, bevor sie jeden Einzelnen heilen konnten.

Ich sah zu und war beeindruckt mit welcher Genauigkeit sie jedes Teil wieder an die richtige Stelle setzen konnten und wie sorgfältig sie arbeiteten. Es blieben nicht einmal Narben zurück, wenn sie heilten. Sie wiesen mir Hilfsaufgaben bei der Arbeit zu, da sie fanden, ich solle jede Gelegenheit nutzen, dazuzulernen.

Mitten während der Arbeit wurden sie von einem zweiten Trupp abgelöst. Mein Herr geriet dabei beinahe in Panik:
"Sie dürfen noch nicht weggehen, sie sind doch noch nicht fertig!"
Ich zeigte ihm, daß immer noch genauso viele Heiler da waren wie vor der Ablösung. Sie hätten die Heiler nur ausgetauscht.

Während der zweiten Hälfte der Heilarbeiten durfte ich nur noch zuschauen, wie sie die etwa 50 Dämonen in diesem Hackfleisch heilten. Etwa die Hälfte kannte ich noch von der Zeit, bevor sie gefressen worden waren. Ich erkannte einen Dämon, mit dem ich befreundet gewesen war und setzte mich zu ihm, um seine Hand zu halten, während er wieder zusammengeflickt wurde und ein weiterer Heiler bei mir noch die ein oder andere alte Verletzung heilte. Um ihn von den Schmerzen abzulenken, zog ich ihn mit allem möglichen Unsinn auf, der mir zu den Heilmethoden einfiel. Die Heiler beeindruckten mich sehr, denn mein Freund sah, nachdem sie gearbeitet hatten, sehr viel besser aus, als bevor er gefressen worden war.

Sobald mein Herr seinen früheren Heiler erkannte, setzte er sich direkt davor hin und schaute zu, wie er geheilt wurde. Ich bewunderte die Seelenruhe, mit der der Heiler, der sich um seinen gefressenen Kollegen kümmerte, direkt vor der Nase des riesigen Drachen arbeitete. Jede Bewegung wurde sehr ruhig und konzentriert ausgeführt, fast als würde er den Drachen nicht sehen. Doch offensichtlich war der Heiler sich seines Zuschauers durchaus bewußt, denn er vermied erfolgreich alles, was meinen Herrn aus der Fassung hätte bringen können.

Mein Herr fragte die Heiler, warum er nicht bemerkt hatte, wie sie seinen Magen leer gemacht hatten. Sie sagten, das sei eine Methode mit in den Magen hineinspringen und alles herausholen was da drin ist. Und sie hätten ihn nicht vorgewarnt, da die meisten großen Satane dann in Panik geraten und die Heiler angreifen. Das sah mein Herr ein, denn er wußte genau, daß er angegriffen hätte, hätten sie ihm gesagt, daß sie den Heiler da herausholen wollten. Er hatte immer noch mehrere Narben, die darauf zurückgingen, daß ihm größere Satane mal den Bauch aufgeschnitten hatten, um an etwas dranzukommen, was er gefressen hatte.

Immerhin gab es jetzt einen Heiler, der mich gelegentlich bei meiner Aufgabe, meinen Herrn zu beruhigen, ablösen konnte. Allerdings würde ich auf absehbare Zeit den Löwenanteil der Arbeit machen müssen, weil er mehr Verletzungen abbekommen hatte als ich.

Kersti

Fortsetzung:
FF85. Kersti: Der Mageninhalt von Dämonenschnurzeln

Quelle

Dieser Text ist Ende Oktober 2010 von meinen Anteilen rübergeben worden, um ein Beispiel dafür zu geben, wie die Heiler meiner Gruppenseele innerhalb des Satanischen Systems gearbeitet haben. Niemand wurde zu einer solchen Aufgabe gezwungen, doch sie wurde als so extrem wichtig angesehen, daß sich immer Freiwillige fanden.
VA299. Kersti: Fragen beantworten: Das Wissen der eigenen feinstofflichen Anteile

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
FFI Kersti: Inhalt: Gefallene Engel
FFI8. Kersti: Inhalt: Satans Lustsklave
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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