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erste Version: 10/2010
letzte Bearbeitung: 7/2012

Gefallene Engel: Satans Lustsklave

FF87.

Du willst mich doch gar nicht fressen

Vorgeschichte: FF81. Kersti: Lustsklavendasein - der Preis des Erfolgs

Der Titan Kh'a'n'dar erzählt:
Eines Tages hatte mein Herr mich wieder für eine dieser Folterorgien gefesselt und holte dann etwas aus einer Kiste. Danach habe ich eine Gedächtnislücke. Ich weiß nicht einmal mehr, was er in seine Hand genommen hatte.

Als ich wieder zu mir kam, war ich nicht mehr gefesselt. Dafür steckte ich im Maul meines Herrn.
*Du meine Güte, wie bin ich denn hierher gekommen?* fragte ich mich. Eigentlich war ich doch gefesselt gewesen und hatte deshalb weder zusammenzucken noch wegrennen können. Also bestand auch kein Anlaß warum er mich hätte fressen sollen.
*Na, es ist immerhin besser, als hätte er mich schon heruntergeschluckt.* tröstete ich mich, dann sagte ich laut:
"Du willst mich doch gar nicht fressen. Dann bin ich nämlich weg und kann deine Wunden nicht mehr zerstören."
Mein Herr antwortete nicht, er spuckte mich jedoch wieder aus. Ich stand auf und mein Blick blieb auf der Brust meines Herrn hängen. Die gesamte Vorderseite des riesigen Drachen war verbrannt.
"Zerstöre das." befahl er mir.
Ich begann zu heilen, während ich rätselte, mit welchem großen Satan sich mein Herr wohl angelegt haben mochte. Er mußte der Wunde nach zu urteilen mindestens so groß gewesen sein wie mein Herr selbst. Ich hoffte jedenfalls, daß sie sich jetzt nicht weiterstreiten würden, denn das würde die Sache nur schlimmer machen. Ich konnte die Wunde nur teilweise heilen, aber nachher war die Narbe immerhin nicht mehr viel größer als ich. Dann wandte ich mich mir selbst zu. Die Zahnspuren auf meinem eigenen Körper waren häßlich und es gelang mir nicht, den ganzen Dreck wieder heraus zu bekommen, so daß eine ständig entzündete und schmerzende Wunde übrig blieb.

Sobald der Herr eingeschlafen war und sich einer meiner Freunde in die Nähe wagte, fragte ich ihn, was denn in der Zeit meiner Gedächtnislücke passiert war. Ihn erstaunte meine Frage nicht, denn solche Gedächtnislücken hatte hier jeder gelegentlich. Mein Herr konnte sich nachher auch nie erinnern, was während seiner Ausraster passiert war und ich mußte es ihm dann erzählen.
"Ich habe nicht alles gesehen", sagte er mir, "aber in einer Sekunde warst du noch gefesselt auf der Folterbank und dann warst du plötzlich viel größer und hast ihn mit solcher Gewalt quer durch den Saal gepfeffert, daß er gegen die hintere Wand geflogen ist und sie eingestürzt ist. Estril war leider zu nahe und ist dabei mit zu Staub verbrannt. Und das mit den Nachbarn haben wir das schon geklärt. Wir bauen die Wand wieder auf und sie halten Ruhe."
"Du meinst ICH habe den Herrn so verbrannt?" fragte ich fassungslos.
"Ja. Wir waren uns nicht sicher, wer von euch beiden gewinnt. Du warst plötzlich so groß."
Ich war traurig, denn Estril war mein Freund gewesen. Und aus einem Haufen Staub konnte ich keinen lebenden Dämon mehr machen. Und wenn ich es versuchen würde und es ihm nachher schlechter ginge als vorher, wäre er sauer, daß ich ihn geweckt habe.

Mein Herr spannte mich danach nicht mehr auf die Folterbank. Und wenn er es doch versuchte, da er gelegentlich vergaß, daß ich ihn einmal heftig verbrannt hatte, erinnerte ich ihn daran. Davon abgesehen behandelte er mich wie vorher. Die anderen waren mir gegenüber nicht vorsichtiger als vorher, denn ich galt als ziemlich friedlich. Und da ich nun nicht mehr gefoltert wurde, verschwanden auch meine gelegentlichen Ausraster wieder völlig. Damit war ich der einzige in der Gruppe meines Herrn, der keine anderen Dämonen fraß und nie ausrastete. Deshalb kamen auch die ganz kleinen Dämonen zu mir, wenn sie Hilfe brauchten und ich wurde oft gebeten, Streits zwischen Dämonen zu schlichten oder Kleineren zu helfen, wenn sie wollten, daß ein Größerer etwas wieder auskotzte oder sonstwie half, etwas wieder in Ordnung zu bringen.

Kersti

Fortsetzung:
FF82. Kersti: Ich beiße seine Frau weg, dann muß er mich heiraten!

Quelle

Dieser Text ist Ende Oktober 2010 von meinen Anteilen rübergeben worden, um ein Beispiel dafür zu geben, wie die Heiler meiner Gruppenseele innerhalb des Satanischen Systems gearbeitet haben. Niemand wurde zu einer solchen Aufgabe gezwungen, doch sie wurde als so extrem wichtig angesehen, daß sich immer Freiwillige fanden.
VA299. Kersti: Fragen beantworten: Das Wissen der eigenen feinstofflichen Anteile

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
FFI Kersti: Inhalt: Gefallene Engel
FFI8. Kersti: Inhalt: Satans Lustsklave
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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