erste Version zwischen dem 15.02.03 und dem 24.05.03
letzte Bearbeitung: 12/2011

FFI

Gefallene Engel

Vor dem ersten Geschehnis

Vor dem ersten Geschehnis muß meinem Gefühl nach noch ein nulltes Geschehnis existiert haben, das ich aber noch nicht benennen kann.

Meine früheste Erinnerung handelt davon wie sich ein größeres Wesen, das ich in dieser Erinnerung als Gott empfinde in zwölf Anteile, die Urseelen, aufgespaltet und wie jeder dieser Anteile eine Aufgabe bekommt. Aus meiner Urseele entstehen alle guten Bekannten und engen Verwandten von mir unter den großen Gruppenseelen.
FFI7. Kersti: Inhalt: Das dunkle Los

Zirkuswelt oder das erste Geschehnis der Scientologen

L. Kin schriebt in Gott & Co Xenu, einem Buch das vom Weltbild der ursprünglichen Führungsriege der Scientology-Church handelt über das erste Geschehnis. In Gott & Co gilt Xenu als Urheber des ersten Geschehnisses. Dieses liegt am Anfang dessen, was die Scientologen die Zeitspur nennen. Dieser Begriff ist ohne weitere Erklärungen jedoch insofern irreführend, daß es sich nicht auf auf unsere irdische Zeitvorstellung bezieht (und ich habe den Eindruck, daß das den Scientologen nicht aufgefallen ist) sondern auf die Zeit einer weitaus höheren Ebene, als dem Zeitenraum zu dem die Zeitenraum-Zeit gehört. Dies ist also die erste gemeinsame Zeit, die erfunden wurde.
Zitat aus Gott & Co, Beschreibung des 1. Geschehnisses:

Eine Magische Multimediashow

Das allgemeine Bild haben wir nun skizziert. Unendlicher Raum, in dem Thetans eifrig ihre Spiele spielen und dabei ihren Spaß haben. Etwa vor vier Billiarden Jahren sprach sich dann herum, daß Xenu eine sagenhafte supergigantische Multimediashow vorbereitet hätte. Total irre! Man mußte sie einfach gesehen haben. Natürlich wieder mal mit Engeln dabei, wie immer ("Wir kennen ja unseren Xenu"), aber auf jeden Fall sehenswert. Ein absoluten Muß.

Also ging man hin. Das Ganze schaute aus wie ein riesiges, frei im Raum schwebendes Zirkuszelt. (Zirkuszelte sind möglicherweise eine Dramatisierung hiervon.) Als man näher kam, lasen Frequenzdetektoren das eigene Energiefeld ab und komponierten eine Musik, die auf einen selbst höchstpersönlich abgestimmt war und sich aufs harmonischte mit dem Schwingungsmuster verband, aus dem man eben bestand. Ein ästhetisches Erlebnis ganz besonderer Art!

Lächelnde Lakainen nahmen einen in Empfang und wiesen einem einen Platz in der unfaßbarsten aller möglichen Attraktionen an: einem künstlichen Körper von geradezu unerhörter Solidität! (Heutzutage würden wir ihn wahrscheinlich nicht einmal bemerken, so durchscheinend war er. Als wäre er aus Glas. Aber für die damaligen Thetans war er so solide wie eine Schaufensterpuppe für uns heute.) Dieser "astrale Puppenkörper" diente dazu, einen exakt zu lokalisieren. Ohne diesen wären die Dinge nicht möglich gewesen, die nun folgen sollten.

Die Show nahm ihren Anfang wie eim einführenden Zitat weiter oben beschrieben: Erst ein lautes Krachen oder Knallen, das jedermann einen Schock versetzte, dann liebliche Lichtwellen, dann ein dreidimensionaler (holographischer) Streitwagen mit einem mächtigen Engel darauf, der eine Posaune hält und sie bläst, während der näher kommt. Alles sehr neuartig und aufregend. Dann eine zweite ohrenbetäubende Serie von Knallen, noch schockierender als die erste. Dann verschwindet der Cherub, und alles wird schwarz.

Die Musik die auf den einzelnen Thetan abgestimmt war, diente dazu, eine Sucht nach der Show zu erzeugen. Der Posaunenengel führt mich (C'h) als Erzengel Michael und den Spielleiter ins Spiel ein. Bei den Knallserien werden den Thetans, wie im Buch nachfolgend richtig beschrieben kleine Dinger angeheftet, die dazu dienen, das Spiel zu überwachen und die Thethans zu kontrollieren.

Das erste Geschehnis wird in Gott & Co Xenu als Urheber zugeschrieben. Diese Wahrnehmung ist, da das Buch von Elkin (= El C'hin) geschrieben ist, falsch, denn Xenu (Elken = El C'hen) war zu der Zeit noch weitgehend eins mit Elkin. Elkin hätte sich deshalb selbst als Täter wahrnehmen müssen. Auch Yatrus war damals noch nicht Yatrus sondern enthielt alle Mitglieder der J/Y/R-Linie Elron (Hubbard) hätte sich an dieser Stelle also als Yatrus wahrnehmen müssen. Meine Erinnerung daran ist zudem etwas anders. Vor dem ersten Geschehnis wurde ich nämlich von Yatrus angesprochen und er schlug mir ein Konzept für ein neues Spiel vor, das sehr interessant klang. Er wollte eher in der Rolle des Beobachters und Überwachers des Spiels sein, während ich in das Spiel hineingehen und es von innen lenken und steuern sollte. Ich fand das sehr spannend und diese Rolle als offizieller Spielleiter schmeichelte auch meiner Eitelkeit. Mir sollte erst viel später aufgehen, daß das die schlechteste Rolle von allen ist - oder fast die schlechteste...

Das oben beschriebene Zitat aus Gott & Co beschreibt nur den Anfangstusch, die Erkennungssequenz des Spiels und die Technik, mit der die Mitspieler an das Spiel gebunden wurden. Wir befinden uns hier und heute immer noch im Spiel, das Zirkuszelt existiert immer noch und ich nehme es oft als eine art amphitheather wahr.

Das Spiel war wie ein Zirkuszelt oder Amphittheater in Bühne und Zuschauerränge aufgeteilt. Jeder setzt sich zunächst auf die Zuschauerränge und sieht zu, wie jemand anders ein Rätsel löst oder eine Aufgabe löst. Dabei bekommt er selber ein Rätsel gestellt, eine Aufgabe gestellt und muß auf die Bühne, die er erst wieder verlassen kann, wenn er sein Rätsel gelöst hat. Dann darf er sich wieder auf die Zuschauerränge setzen, ein wenig die Show betrachten und bekommt das nächste Rätsel gestellt.

Was wir ihnen nicht verraten haben: Neben dem Offenen Spiel gab es noch ein verdecktes Spiel, das sie dazu brachte sich immer wieder nach dem Zirkuszelt zu sehnen und alle dazu überreden zu wollen, daß sie mitspielen. Wir wollten nämlich nicht ein Spiel, das schnell wieder aufhört, sondern eines, das ewig weitergeht und immer komplexer wird. Ein ewiges Spiel, in dem eine unendliche Geschichte erfunden wird. Es war ein Zwang oder eine Sucht, aber zu dem Zeitpunkt empfand das niemand als Zwang sondern es wurde als ein besonders attraktives, spannendes Spiel empfunden. Sie waren also alle noch in der Phase, in der sie verleugnet haben, daß sie süchtig sind. Und lange funktionierte das sehr gut: immer mehr wollten mitspielen und alle wollten noch mehr Mitspieler haben, daher wurden immer mehr zum Spielen eingeladen.

Die tieferen Spielebenen

Irgendwann merkte natürlich jemand, daß er nicht mehr frei war und begann daran zu arbeiten, das Spiel zu verlassen. Doch dagegen war schon eine Gegenmaßnahme vorbereitet worden. Ihm wurde eine Falle gestellt und er wurde damit in ein Spiel im Spiel geworfen, befand sich danach also in einem Gefängnis, das sich in dem großen Zirkuszelt-Gefängnis befand. Danach durften die anderen Spieler ihn als Spielzeug verwenden. Ich war überrascht, in dem Spielentwurf, den Yatrus mir vorgelegt hatte, war so etwas nicht vorgekommen. Ein schlechtes Gewissen hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht, aber mir kam der Gedanke, daß es klug wäre, sicherzustellen, daß mich niemand auf die selbe Weise auf immer tiefere Ebenen des Spiels werfen kann, wenn ich mal das Spiel verlassen will und ich ergriff unauffällig geeignete Maßnahmen. Später sollte mir bewußt werden, daß Yatrus auf mich dieselben Verführungstechniken angewendet hatte, wie auf die anderen und damit mein Gewissen blockiert hatte.

Als es dann so weit war, daß ich das Spiel wirklich verlassen wollte, erlebte ich eine böse Überraschung: Yatrus nutzte die Verbindungen, mit denen ich alle anderen Spieler überwachte umd einen Code einzuschleusen und warf mich auf die nächst tiefere Spielebene. Ich nutzte zunächst mein gesamtes Wissen und meine gesamten Fähigkeiten, um mich aus dem Spiel zu befreien und wurde dabei immer rücksichtsloser. Ich hatte keinen Erfolg, denn Yatrus hatte immer einen noch gemeineren Trick auf Lager, mit dem er mich auf eine noch tiefere Spielebene werfen konnte.

Irgendwo hier spielt die Krieger des Bösen Geschichte:
C'h ein verwirrter und verlorener Anteil der ursprünglichen Einheit wurde von einem sadistischen Wesen aus einer anderen Welt als Krieger mißbraucht. Lange Zeit war dieser Krieger zu unselbstständig um sich dagegen aufzulehnen, doch als er begriff, wie falsch das war was er tat, war seine erste eigene Entscheidung: "Nein, das mache ich nicht mehr.
FFI15. Kersti: Inhalt: Krieger des Bösen

Das zweite Geschehnis

Als Elken auf der tiefsten Spielebene angekommen war, von der er damals wußte, rief ich alle anderen Spieler auf, gemeinsam mit mir das Spiel aufzulösen. Erfolglos, denn Yatrus hatte noch einen Trick auf Lager und schleuste das Programm ein, mit dem er El C'hen (bei den Scientologen Xenu) durch das zweite Geschehnis lenkte, wie ein Marionettenspieler eine Marionette lenkt. Damit warf er mich dann auf noch eine tiefere Spielebene, die materielle Ebene.
V233. Kersti: Warum ich die wilden Geschichten über Xenu und Konsorten im Wesentlichen für wahr halte

Ich wurde immer frustrierter und wütender, weil es mir nicht gelang, mich oder die anderen Mitspieler, für die ich mich wegen meiner alten Spielleiterrolle noch verantwortlich fühlte aus dem Spiel zu befreien.

Die perfekte Rache

Irgendwann fiel mir dann die perfekte Rache ein: Ich schrieb ein Programm, das Yatrus dazu bewegt für jeden großen Spieler aber noch viel mehr für mich, den Spielleiter, Bewunderung zu empfinden und von ihnen deshalb gezielt alle selbstzerstörerischen Programme zu kopieren und immer wieder auszuführen, um genauso zu werden wie sie. Dann benutzte ich denselben Trick, den er auf mich angewendet hatte und schleuste es über die Steuerverbindungen, mit denen er alle steuerte, bei ihm ein.

Bald darauf hatte ich dann mehr und mehr Ruhe vor Yatrus: Er kopierte so viele selbstzerstörerische Programme, daß er bald kleiner war als ich, sich selbst, immer mehr zersplitterte und sich selbst zur Spielfigur der untersten Ebene degradierte.

Beispiele für Leben nahe diesem Tiefpunkt des Spiels sind diese.
F151. Kersti: Das Böse in der Megalithkultur
Dann erst gelang es mir nach und nach, mich selber wieder zusammenzusetzen.

Der Löschcode für dieses Sabotageprogramm, das meine perfekte Rache war, hängt natürlich im feinstofflichen Anhang dieses Textes.

Die schlimmste Rolle im Spiel

Ich sagte, daß meine Rolle im Spiel fast die schlimmste ist. Nun, für die allerschlimmste halte ich die von Yatrus, denn sie mußte fast zwangsläufig dazu führen, daß er sich noch mehr verstrickt als selbst ich. Das liegt allerdings nicht an meinem Racheprogramm - wenn niemand ein solches Racheprogramm geschrieben hätte, hätte er sich letztlich trotzdem so verstrickt. Seine Überwachungsprogramme selber und die Unvollständigkeit seiner Erfahrung hätten ihn auf jeden Fall auf die tiefste Ebene des Spiels gezogen. Es hätte aber die Gefahr bestanden, daß er alles so weit treibt, daß ein Wiederaufstieg nicht möglich gewesen wäre, wenn ich noch deutlich später auf den Gedanken gekommen wäre, daß sein Spiel so nicht in Ordnung ist.

Kersti

Fortsetzung:
FF190. Kersti: Frühe Aufstiegsversuche auf der Erde

Lieder

S3. Lied: Nur wer das Dunkel kennt
S5. Lied: Oh die alten Lieder, wo kann man sie hören?
(Das verlorene Land von Amp-Amon)

S6. Lied: Tanz ins Licht
S10. Lied: Ich will die Welt verbessern
S13. Lied: Neue Lieder will ich singen
S14. Lied: Regenbogenwanderer
S16. Lied: Es kann die Ehre dieser Welt (Text: Theodor Fontane)
S17. Lied: Sag mir, was ist das für eine Zeit?
S18. Lied: Lied meiner Seele
S19. Lied: Kurze Gedichte

Übersichten

V4. Kersti: Merkwürdige Erfahrungen
EGI. Kersti: Kurzgeschichten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
Z51. Kersti: Erinnerungen an frühere Leben
Thema: Atlantis

Sonstiges

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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, Internetseite: http://www.kersti.de/     E-Mail an Kersti_@gmx.de