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Philosophie und Autorin dieser Seite
O7.1
Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu Tod, Zwischenlebensscenen
und Reinkarnation
(OI7. Inhalt,
OB7. Quellen hierzu)
O7.1
Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu Nahtodeserfahrungen
OB7.
Quellen hierzu
erste Version: 12/2007
letzte Bearbeitung: 4/2010
O7.3Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu Außerkörperlichen Erfahrungen
1. Definition und Beschreibung des Phänomens
Definition Außerkörperliche Erfahrung
Als außerkörperliche Erfahrung, Außerkörperlichkeitserfahrung, Ausleibigkeitserlebnis oder Ausleibigkeitserfahrung bezeichnet man es, wenn die Betroffenen den Eindruck haben, sich außerhalb ihres materiellen Körpers zu befinden.
1.7, 3.1,
16.3, 16.4
Gelegentlich wird stattdessen irreführenderweise auch der Oberbegriff Autoskopische Erfahrung verwendet.
Umfassendste Definition der Außerkörperlichen Erfahrung - alle Erfahrungen, wo der Betroffene das Gefühl hat, außerhalb seines Körpers zu sein
Je nach Kontext und Autor wird der Begriff sehr unterschiedlich eng oder weit gefaßt. Die weitest mögliche Definition umfaßt sämtliche Erfahrungen, in denen der Erlebende der Meinung ist, sich außerhalb seines Körpers zu befinden, unabhängig davon, ob der seinen Körper sehen kann, wenn er danach sucht oder nicht und unabhängig davon, ob er meint, sich in der normalen Alltagswelt zu befinden oder in einer Art Fantasiewelt.
16.3, 16.4
Beispiel: Die zweite Erdkugel bei der Sonne
Für mich interessant bei diesem Erlebnis war, dass ich absolut nicht unterscheiden konnte, ob ich mich in "der realen Welt" befand oder eben ein OBE hatte.
Das Zimmer in dem ich "erwachte" war meinem jetzigen heimatlichen Schlafzimmer sehr ähnlich, obwohl ich mich vom Gefühl her in einer Wohnung befand in der ich als Kind gewohnt hatte.
Ich habe bei der Bettkante die Augen geschlossen und so versucht ob es mir möglich wäre durch das Bett zu gehen - ich wollte also diese Welt auf ihre Echtheit überprüfen. Ich stieß mit dem Bein aber gegen die Bettkante. Interessant dabei ist, dass ich im Tagesbewusstsein nie auf die Idee kommen würde, so etwas zu tun d.h. also dass mein Bewusstsein doch ein bisschen getrübt gewesen sein dürfte.
Ich verließ die Wohnung. Beim Verlassen der Wohnung war die gegensätzliche Erscheinung der Lichtverhältnisse bemerkenswert. Zu meiner Linken war alles in graue Finsternis gehüllt. Zu meiner Rechten war es jedoch hell. Instinktiv strebte ich der hellen Seite zu. Dort ist mir eine Sonne aufgefallen, die aber wie durch Nebelschleier verdeckt wurde. Ich wollte mich auf sie konzentrieren. Dann ist mir auf der linken Seite der Sonne eine Art Erdkugel aufgefallen, die aber nur sehr entfernt an die Erde erinnerte.
Jetzt im Nachhinein erscheint mir die ganze Sache etwas absurd. Erinnert mich eher an eine Theaterkulisse als eine Nachbildung einer Landschaft. Ich glaube dass ich hier wiedereinmal auf einer Art Traumebene war (also erdnah und nicht hochstehend).
Dann zoomte ich die Sonne irgendwie an mich heran und erwachte !
16.10 OBE Brief 127
Diese Definition ist insofern problematisch, daß sie für viele Erfahrungen nicht eindeutig festlegt, ob es sich hierbei um außerkörperliche Erfahrungen handelt oder nicht. Entsprechend beantworten für Erfahrungen in Fantasiewelten oder Jenseitserfahrungen, die sehr real erscheinen, ein Teil der Erlebenden die Frage, ob sie meinen, sie hätten ihren Körper verlassen, mit Ja und andere mit Nein.
2. Defintion: Eine Außerkörperliche Erfahrung ist nur das, was sich in der Alltagswelt abspielt
Die nächst enger gefaßte Definition bezeichnet nur diejenigen Erfahrungen oder den Teil einer längeren Erfahrung als außerkörperliche Erfahrung, in dem der Betroffene sich allem Anschein nach in der normalen Alltagswelt aufhält, unabhängig davon, ob er seinen Körper betrachtet oder so weit von seinem Körper entfernt ist, daß dieser nicht zu sehen ist.
3.10 S.25ff,
3.11 S.213f
- Ich wachte so gegen 3 Uhr Nachts auf. Ich meditierte kurz im Liegen und schlief dann wieder ein.
Schon kurze Zeit später, noch während des Einschlafvorgangs, fühlte ich deutlich und voll bewusst eine Art Ablösung meines Körpers. Es fühlte sich wie ein sanftes Hin- und Herschweben an. Ich weiß noch, dass ich von der Leichtigkeit der Ablösung überrascht war. Ich schwebte auf dem Rücken liegend von meinem Bett über das meiner Frau und drehte mich dann langsam um und schaute auf mein LEERES Bett hinunter.
16.10 OBE Brief 102
- Als ich etwa 10 Jahre alt war, lebte ich zusammen mit meinem älteren Bruder im Haus meines Onkels, der Major im medizinischen Corps der U.S. Armee war. Eines abends lag ich wach auf meinem Bett und betrachtete die Deckenbalken des alten spanischen Gebäudes, in dem sich die Wohnräume befanden. Ich stellte mir einige Fragen darüber, was ich dort tat und wer ich war. Plötzlich stehe ich vom Bett auf und gehe ins nächste Zimmer. Da fühlte ich ein seltsames Gefühl von Gewichtslosigkeit und eine merkwürdige glückliche Gefühlsmischung. Ich drehte mich auf der Stelle, um zurück ins Bett zu gehen, als ich mich zu meinem Erstaunen in meinem Bett liegen sah. Diese überraschende Erfahrung in diesem jungen Alter gab mir eine Art Ruck, der mich sozusagen in meinen Körper zurück erschütterte.
16.4
3. Defintion: Eine Außerkörperliche Erfahrung ist wenn man seinen materiellen Körper von außen sieht
Wenn die Außerkörperlichen Erfahrungen als Teil des Formenkreises der autoskopischen oder Heautoskopischen Halluzinationen behandelt werden, werden aufgrund der Definition dieses Formenkreises als subjektive Erfahrungen des sich selbst sehens, nur diejenigen Erfahrungen als außerkörperliche Erfahrungen betrachtet, wo die Betroffenen ihren materiellen Körper tatsächlich sehen können.
16.7
Das erste mal wußte ich nicht was es war, ich bin senkrecht aufgestiegen, irgendwie stand ich dann am Fußende meines Bettes und dachte meine Güte warum kann ich meine Schuhe nicht ausziehen? Ich habe dann etwas fester gezogen und mit einem Geräusch als wenn ich im Schlamm feststecke, war ich frei. Dann bin ich ganz langsam an die Decke geschwebt, habe mir noch nichts dabei gedacht, und plötzlich sehe ich mich und meinen Mann im Bett liegen, da bekam ich einen Schreck und bin im wahrsten Sinne des Wortes hinuntergerudert, habe mich auf mein Bett gelegt und, das fand ich weniger gut, bin wieder in meinen Körper zurück.
16.10 OBE Brief 151
4. Defintion: Echte Außerkörperliche Erfahrungen - Träume und Halluzinationen zählen nicht dazu
Währen von psychologischer und neurologischer Seite oft angenommen wird, daß es sich bei allen Außerkörperlichen Erfahrungen um Halluzinationen handeln würde, wurde ihm Rahmen der Nahtodesforschung und parapsychologischen Forschung eine Unterscheidung zwischen realen und geträumten oder halluzinierten Außerkörperlichen Erfahrungen vorgeschlagen, da es eben einige Erfahrungen gibt, wo tatsächlich überprüfbar richtige Beobachtungen gemacht wurden.
16.7, 3.9 S.119ff
Dann änderte es sich plötzlich wieder als mein Sohn 1, 5 Jahre alt war. Er war ziemlich krank und ich habe mir immer Sorgen gemacht, dass ich ihn trotz Babyphon vielleicht nachts nicht hören würde wenn etwas mit ihm ist.
Es war ganz merkwürdig fast wie beim ersten mal, mein Sohn fing an zu weinen und ich war plötzlich in seinem Zimmer, er saß in seinem Bett. Ich wollte ihn trösten doch es ging nicht und dann "wachte" ich plötzlich auf und hörte übers Babyphon, dass er wirklich weinte und ging in sein Zimmer.
Er saß genauso in seinem Bett wie ich in kurz zuvor gesehen hatte. Da wurde mir bewußt das es doch kein Traum gewesen sein kann.
16.10 OBE Brief 43
Ein weiteres Problem hierbei ist, daß man nicht bei jeder Außerkörperlichen Erfahrung feststellen kann, ob sie echt oder unecht ist. Während einige solche Erfahrungen sofort als nicht echt erkennbar sind, weil das Beobachtete sich als falsch erweist und andere sich eindeutig bestätigen lassen, erscheinen diverse Erfahrungen durchaus realistisch, enthalten aber keine Elemente, die überprüfbar wären und wo man sich sicher sein kann, ob sie in dem Augenblick, als die Erfahrung gemacht wurde, beobachtet wurden, oder ob sie aus früher erlangtem Wissen des Beobachters stammen.
3.9 S.117f,
3.10 S.41, S.198f
Zum Weiterlesen:
O7.39
Außerkörperliche Erfahrungen enthalten außersinnliche Wahrnehmungen
Von mir vorgeschlagene Begriffe für das Formenspektrum der außerkörperlichen Erfahrung und verwandter Wahrnehmungen
Um eine klare begriffliche Trennung vorzunehmen sollte zwischen Folgendem unterschieden werden:
- Astralreise (sowohl Außerkörperliche Erfahrung als auch Jenseitserfahrung sind
enthalten oder können enthalten sein)
- Außerkörperliche Erfahrung (spielt allem Anschein nach in der realen Welt)
- Reale außerkörperliche Erfahrung (es können überprüfbar richtige Beobachtungen gemacht werden,
die nicht durch die körperlichen Sinne vermittelt wurden)
- Außerkörperlichkeits-Träume (im Rahmen eines Traumes glaubt die Person fälschlicherweise den
Körper verlassen zu haben)
- Außerkörperlichkeits-Halluzinationen (im Wachzustand glaubt die Person fälschlicherweise den
Körper verlassen zu haben und ihn von außen zu sehen, beobachtet aber nur das richtig, was vom
Standpunkt des Körpers aus sicht- oder sonstwie körperlich wahrnehmbar ist, zählt zum
Formenkreis der autoskopischen Halluzinationen)
- Jenseitserfahrung (die Erfahrung spielt allem Anschein nach in jenseitigen Welten
wie Himmel, Hölle, Geistige Welt)
- reale Jenseitserfahrung (wenn Nachweise vorhanden sind, daß die im Rahmen der Erfahrung
erhaltenen Informationen stimmen und nicht unter Vermittlung der irdischen Sinne erhalten wurden)
- geträumte Jenseitserfahrung (aus dem Schlaf heraus, wenn die Erfahrung deutliche
Traumeigenschaften hat oder klar ist, daß die enthaltenen Informationen falsch sind)
- Halluzinierte Jenseitserfahrung (im Wachzustand, dabei kann das Gefühl bestehen,
den Körper verlassen zu haben, es ist aber auch möglich, daß die Körperwahrnehmung erhalten
bleibt, daß man also das Gefühl hat, gleichzeitig im Körper und im Jenseits zu sein.)
- Jenseitsvision (Wahrnehmung des Jenseits aus dem Wachzustand heraus, ohne das Gefühl,
sich dort aufzuhalten)
- Fernwahrnehmung (Wahrnehmung entferter materieller Orte, während man sich allem Anschein
nach im materiellen Körper aufhält, auch hier kann es sich um eine reale Wahrnehmung oder
eine halluzination handeln)
- Formenkreis der Autoskopischen Halluzinationen
- Autoskopische Halluzination
- Heautoskopische Halluzination
- Außerkörperlichkeits-Halluzinationen (s.o.)
Ausführliche Diskussion siehe
O7.42
Wenn man sich selber vor sich sieht: Außerkörperliche Erfahrungen
sind keine heautoskopischen Halluzinationen
Außerkörperliche Erfahrungen im Rahmen von Nahtoderfarungen
- Aus einem Nahtodeserlebnis eines ostdeutschen Mannes von 19 Jahren (im Jahr 1973) bei einer Bauchschußverletzung an der DDR-Grenze: "Dann habe ich die ganze Situation von oben gesehen und bin über das Gelände geschwebt. Ich habe 4 Soldaten gesehen, die sich an mir zu schaffen machten. Sie haben mich getreten und weggetragen."
1.5
- Das OBE (out-of-body experience), das ich hatte, ordne ich gegen Ende des Komas ein.
Ich sah das Zimmer der Kinderstation von oben: die Kinderbetten, meine Mutter an meinem Bett und meine Gestalt (undeutlich). Ich fühlte mich kraftvoll und lebendig, doch hatte ich eine Anweisung, dass ich mich noch tot stellen müsste. Ich wusste und weiß nicht, warum. Ich hatte großen Hunger. Meine Mutter, die sehr aufrecht und klar an meinem Bett saß, erlebte ich so, als würde sie mir heimlich Nahrung zuschmuggeln, da sie wusste, dass ich noch lebte. - Ganz deutlich erlebte ich das: "Deine Zeit ist noch nicht gekommen", doch empfand ich es eher als Abbremsung. Es schien mir, als sollte ich meine Kraft und Kreativität zurückhalten. - Tatsache war, dass ich nach diesem klaren Erleben den Kontakt zu meinem Körper wieder aufnahm. - Eine Weile fühlte ich mich im Umkreis und Körper gleichzeitig. Ich erlebte das Krankenzimmer wie meinen eigenen "Körper". Und als ich den Schmerz einer anderen weinenden Mutter wahrnahm, die als Begleitung bei ihrem todkranken Kind übernachtete, tat es mir überall weh.
5.3.5
2. Wann kommen sie vor
Ein Außerkörperliches Erlebnis kann am Anfang einer Nahtoderfahrung stehen.
Etwa 5% der Bevölkerung hatten schon ein Nahtodeserlebnis. In diesen kommen Außerkörperliche Erlebnisse in 25-70% der Fälle vor. Das heißt etwa 2-3% der Bevölkerung hatten schon ein Außerkörperliches Erlebnis im Rahmen eines Nahtodeserlebnisses. In diesem Fall sind immer Außerkörperliche Erfahrungen gemeint, die allem Anschein nach in der materiellen Welt spielen und die Betroffenen erwähnen oft, daß ihre Beobachtungen sich als richtig bestätigt haben.
1.5,
1.7, 2.2,
3.1, 3.3 S.56-57
Außerkörperliche Erlebnisse treten auch im Schlaf, in Meditationen, unter Hypnose, bei extremem Streß wie während sexuellem Mißbrauch und bei Migräne oder epileptischen Anfällen auf. Insgesamt berichten zwischen 8% und 14% der Bevölkerung über Außerkörperliche Erlebnisse. Bei Befragungen unter Studenten lag die Häufigkeit von außerkörperlichen Erfahrungen zwischen 25%
und 34%. Hierbei wird jedes Erlebnis als außerkörperliches Erlebnis bezeichnet, wo der Betroffene das Gefühl hatte, außerhalb seines Körpers zu sein, auch wenn es sich in einer Fantasie- oder Traumwelt abspielte.
1.8, 1.9,
1.10, 16.3,
16.4
Für eine Arbeit in einem Bereich, der mit spirituellen Erfahrungen zu tun hat, entscheiden sich häufig Menschen, die selber solche Erfahrungen hatten. Kohr befragte Mitglieder der Association for Research and Enlightment und von ihnen hatte die Hälfte außerkörperliche Erlebnisse gehabt. Auch er verwendet eine unscharfe Definition des Begriffs.
16.3
- mehr als 80% derjenigen, die ein Außerkörperliches Erlebnis hatten, hatten mehr als eines, 44% hatten sogar mehr als fünf.
16.3
- 5 bis 20% haben eins willentlich herbeigerufen
16.3
- 78% geschahen bei körperlicher Entspannung, 77% geschahen in einem ruhigen und entspannten Bewußtseinszustand, 35% traten im Traum auf, 26% im Verlauf einer Meditation, 22% bei emotionalem Streß, 15% bei ungewöhnlich starker Müdigkeit, 10% im Rahmen einer Nahtodeserfahrung, 5% bei Herzstillstand, 8% bei Drogengebrauch, 6% bei einer Betäubung, 6% bei großen Schmerzen, 4% bei der Geburt eines Kindes, 4% bei Unfällen, 3% bei Fieber, 3% bei einem Orgasmus, 1% im Alkoholrausch, 1% beim Fahren
16.4
- 59% erlebten einmal oder öfter eine Nahtodeserfahrung als sie Ruhe hatten aber nicht schliefen, 26% bei einem Unfall oder einer Operation, 18% nachdem sie Drogen oder Medikamente genommen hatten, 15% bei Migräne oder Kopfschmerzen, 10% im wachen Alltag, 10% bewußte Anstrengung, sonstige Umstände 31%
16.3
- 18% hatten eine Erfahrung die nur wenige Sekunden dauerte, bei 21% dauerte es kürzer als eine Minute, bei 24% 1-5 Minuten, bei 5% 5-30 Minuten, länger als eine halbe Stunde dauerte keine Erfahrung, 36% wußten nicht wie lange die Erfahrung dauerte
16.3
- Häufigkeit zeigt keinen Zusammenhang mit Alter und Geschlecht
16.3
Außerkörperliche Erfahrungen werden wie die Nahtodeserlebnisse unabhängig von der eigenen Religiosität von allen Bevölkerungsgruppen, auch von Kindern unter 2 Jahren erlebt.
1.6, 1.9
Eigenarten der außerkörperlichen Erlebnisse
Gefühlslage
In der repräsentativen Stichprobe von Blackmore genossen 31% der Betroffenen ihr Außerkörperliches Erlebnis, 44% waren sich nicht sicher und 28% genossen es nicht. Ebenfalls 28% fürchteten sich in mindestens einem Außerkörperlichen Erlebnis, 12% waren sich nicht sicher und 67% fürchteten sich mindestens einmal nicht. 36% würden gerne ein weiteres erleben, 26% waren sich nicht sicher, 38% hätten lieber kein weiteres außerkörperliches Erlebnis.
16.3
Sonstiges
- 52% spürten Energien und 38% Vibrationen vor Beginn der Erfahrung,
16.4
12% spürten ein Zittern, Schwanken oder Vibrationen, 10% hörten merkwürdige Geräusche, 28% hatten direkt vorher lebhafte Vorstellungsbilder, 28% haten ein Gefühl der Desorientiertheit, andere ähnliche Phänomene erlebten 38%, 85% erlebten auch Nahtoderfahrungen ohne derartige Phänomene
16.3
- Heard noises in early stages of experience 21%
A variety of noises were reported: the most common were buzzing (21 subjects. 30%). roaring (14 subjects. 19%). and music or singing (12 subjects, 16%).
16.4
10% hörten merkwürdige Geräusche
16.3
- 72% gaben an, die hätten ihr Leben oder ihren glauben nicht geändert, 21% waren sich nicht sicher, 10% berichteten von einer Änderung ihrer Überzeugungen
16.3
- 44% hatten kein Vorwissen über außerkörperliche Erlebnisse, 51% wußten wenig darüber, 3% viel
16.3
- 48% wollten in den Körper zurückkehren
16.4
Vergleich der Eigenarten der Erfahrungen bei verschiedenen Befragungen
Die wichtigsten hier verwendeten Zahlen zu der Häufigkeit verschiedener Elemente und Eigenarten von außerkörperlichen Erfahrungen stammen aus drei verschiedenen Befragungen. Blackmore bemühte sich darum, eine möglichst dem Bevölkerungsdurchschnitt entsprechende Stichprobe zu erfassen, indem sie jeden 500. im isländischen Telefonbuch anschrieb. Sie fragte, falls keine Antwort von den angeschriebenen Personen kam, mehrfach nach. Sie erhielt deshalb auch Antworten zu sehr unspektakulären Außerkörperlichen Erfahrungen. Bei Blackmore gaben 49% derjenigen, die außerkörperliche Erfahrungen gemacht hatten an, diese seien wie Träume, 44% geben an, sie wären wie wach sein, 12% empfanden sie ähnlich einem Drogenrausch, 1% anderes. 21% gaben an, sie hätten klarer gesehen als normal, 51% fanden ihre Sicht normal, 31% fanden ihre Sicht undeutlicher als normal, 3% fanden keine der Möglichkeiten zutreffend. Seltsame Phänomene sind selten, beispielsweise erschienen 8% der Erlebenden die Gegenstände selbstleuchtend.
16.3
Twemlow machte eine Anzeige in einer wissenschaftlichen Zeitschrift, um an einschlägige Berichte zu kommen. Fast alle - nämlich 93% gaben an, die Außerkörperlichen Erfahrungen wären realer erschienen als ein Traum, doch merkwürdige Phänomene sind auch hier selten: 4% hatten einen 360 Grad Rundumblick.
16.4
Osis befragte Leute die im Bereich von Parapsychologie und Esoterik forschten oder lehrten oder sonst intensiv damit befaßt waren. Auch hier gaben fast alle (86%) an, sie würden sich von Träumen unterscheiden, während nur 4% meinten, Außerkörperliche Erfahrungen seien wie Träume. Seltsame Phänomene sind jedoch wesentlich häufiger: Die Hälfte sahen die Objekte leuchten oder mit Aura und 40% hatten einen 360 Grad Rundumblick.
16.3
Kurz zusammengefaßt: Je mehr Aktivität Menschen entwickeln, um ihre Erfahrungen mitzuteilen, desto beeindruckender waren diese Erfahrungen. Eine Binsenweisheit, nicht wahr? Sie verzerrt aber die statistischen Forschungsergebnisse zugunsten der besonders beweiskräftigen, beeindruckenden und merkwürdigen Erfahrungen.
Nahtodeserfahrungselemente im Zusammenhang mit Außerkörperlichen Erfahrungen außerhalb von Nahtodeserfahrungen
Im Zusammenhang mit Außerkörperlichen Erfahrungen außerhalb von Nahtodeserfahrungen treten auch diverse andere Nahtodeserfahrungselemente häufig auf. So erlebten bei den auf eine Anzeige in einer wissenschaftlichen Zeitschrift eingesendeten Außerkörperlichen Erfahrungen, die Twemlow ausgewertet hat, 25% einen Tunnel mit einem hellen Licht am Ende. 36% waren sich nicht verkörperter Wesenheiten bewußt und 25% spürten die Anwesenheit von Führern oder Helfern. 32% erlebten, daß sich ihre Zeitwahrnehmung änderte, 28% sahen ein sehr helles Licht, 13% nahmen eine Grenze wahr. Dagegen waren nur 10% der Außerkörperlichen Erfahrungen dieser Befragung im Rahmen von Nahtodeserfahrungen aufgetreten.
16.4
Phänomene im Außerkörperlichen Erlebnis
O7.67
Nahtodeserfahrung: Anfängliche Verwirrung im außerkörperlichen Erlebnis
O7.6
Erscheinung Sterbender bei ihren Angehörigen
O7.6
Begegnungen zu Beginn des Nahtodeserlebnisses
O7.8
Lebensrückblick im Außerkörperlichen Erlebnis
O7.51
Außerkörperliches Erlebnis: Gründe zur Rückkehr
O7.58
Telepathie im Außerkörperlichen Erlebnis
O7.64
Dämonen in Nahtodeserfahrungen
O7.65
Körper in Nahtodeserfahrungen und außerkörperlichen Erlebnissen
O7.66
Fortbewegung im Außerkörperlichen Erlebnis
O7.68
Ruhe, Frieden, Klarheit, Schmerzfreiheit im Nahtodeserlebnis
3. Psychologie der Außerkörperlichen Erlebnisse
Vergleich mit psychologischen Mechanismen gesunder Menschen
Es wurde versucht, Außerkörperliche Erfahrungen als Fantasieprodukte zu erklären, indem man sie mit verschiedenen bei psychisch Gesunden auftretenden Phänomenen verglich. Außerdem wurden sie mit einigen Psychischen Erkrankungen verglichen.
O7.35
Nahtodeserfahrungen sind dissoziative Leistungen
O7.F6
UFO-Entführungen im Vergleich zu Außerkörperlichen Erfahrungen
und Nahtoderfahrungen
O7.24
Außerkörperliches Erlebnis im Vergleich zur Distanzierung vom
eigenen Körper in der Depersonalisation
O7.37
Haben Schizophrene Körpergrenzstörungen etwas mit dem
außerkörperlichen Erlebnis zu tun?
O7.42
Wenn man sich selber vor sich sieht: Außerkörperliche Erfahrungen
sind keine heautoskopischen Halluzinationen
O7.46
Posttraumatische Belastungsstörung und Nahtodeserlebnis
Psychologische Auswirkungen Außerkörperlicher Erlebnisse in
Nahtodeserfahrungen
Im Gegensatz zu Träumen und Fantasieprodukten haben Sterbeerfahrungen erstaunliche Persönlichkeitsveränderungen zur Folge, die die Leistung aller psychotherapeutischen Verfahren weit übertreffen können. In mehreren kontrollierten Studien hat man nach einer solchen Erfahrung bei fast allen Menschen eine statistisch bedeutsame Abnahme der Angst vor dem Tod festgestellt. Diese Veränderung ließ sich eindeutig auf die Nah-Todeserfahrung zurückführen - besonders auf das Außerkörperlichkeitserlebnis und nicht nur auf die Konfrontation mit dem Tod. Die Betreffenden sind zuversichtlicher, neurotische Ängste schwinden. Ähnliche Veränderungen werden auch bei Menschen mit spontanen Außerkörperlichkeitserlebnissen beobachtet.
1.8
O7.48
Religiösität, Spiritualität und Nahtodeserfahrungen
O7.49
Nahtodeserlebnisse und moralische Entwicklung
O7.50
Kulturschock durch die Rätselhaftigkeit der Nahtodeserfahrung
Psychische Gesundheit
Twemlow untersuchte, ob die Menschen, die eine oder mehrere Außerkörperliche Erfahrung hatten, sich in ihrer Psychischen Gesundheit erkennbar von anderen Menschen unterschieden, und konnte keine signifikanten Unterschiede feststellen.
16.4
4. Physiologie des Außerkörperlichen Erlebnisses
O7.40
Außerkörperliche Erlebnisse sind nicht nur subliminale Wahrnehmungen
O7.41
Elektroencephalographische Korrelate der Außerkörperlichen Erlebnisse
O7.32
Außerkörperliche Erfahrungen und G-LOC
O7.B0
Außerkörperliche Erlebnisse durch Reizung der Gehirnrinde im
Schläfenbereich
Geschichte
Über den Naturforscher Emanuel von Swedenborg, der von 1688 bis 1772 lebte, war bekannt, dass er Außerkörperlichkeitserlebnisse hatte.
3.3 S.27
Erzählungen von den Chipewa-Indianern aus den 1820er Jahren, handelten von Kriegern, die im Moment ihres Todes außerhalb ihres Körpers reisten und später zurückkehrten um von ihren spirituellen Abenteuern zu erzählen.
3.3 S.27
Robert Monroe sammelte und untersuchte Außerkörperliche Erfahrungen und veröffentlichte seine Ergebnisse 1971 in der Publikation "Journeys out of the body".
3.3 S.18 + S.28

O7.1
Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu Nahtodeserfahrungen
OB7.
Quellen hierzu
Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5,
34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615,
http://www.kersti.de/,
Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal
im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von
Lesern immer bekomme.
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