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O7 Kersti: Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu Tod, Zwischenlebensscenen und Reinkarnation (OI7. Inhalt, OB7. Quellen hierzu)

erste Version: 5/2009
letzte Überarbeitung: 5/2009

O7.C7

Warum Magie nicht Suggestion ist

Definitionen

Begriffsdefinition Suggestion

Der Begriff Suggestion bezeichnet die gezielte Beeinflussung einer Vorstellung oder Empfindung eines Anderen mit der Folge, dass die Beeinflussung nicht wahrgenommen wird oder zumindest zeitweise für das Bewusstsein nicht abrufbereit ist.

Das Wort "Suggestion" wurde zwischen 1800 und 1900 für diejenigen Vorstellungen, die dem Hypnotiesierten während einer Hypnose eingeredet wurden und die er nachher für wahr hielt, ohne sich an den Inhalt der Hypnose zu erinnern. Auf diese Weise wurden beispielsweise Anästhesien erzeugt, Halluzinationen, Bewegungsunfähigkeit und die Impulse gewissen Handlungen auszuführen. 4.22, 4.23

Etwa um 1880 herum wurden dann auch Beeinflussungen im Wachzustand als Suggestion bezeichnet. Zuerst wurden hier ähnlich wie in der Hypnose die Vorstellungen direkt eingeredet, bei besonders empfänglichen Personen mit vergleichbaren Ergebnissen wie bei Hypnose. Später wurden es auch diesem Begriff Suggestion zugeordnet, wenn die Beeinflussung nicht direkt durch den Versuchsleiter sondern durch den Versuchsaufbau zustandekommt. 4.22, 4.23

Auf der Suche nach Verfahren, die den persönlichen Einfluss des Versuchsleiters ausschließen oder zumindest reduzieren sollten, wurden apparative Anordnungen erstellt, deren Funktion oder Manipulation den eigentlichen Anreiz für suggestibles Verhalten liefern sollten. So wurden beispielsweise in dem von BINET entworfenen Linien-Versuch den Versuchspersonen sukzessiv Strecken gezeigt, die jeweils länger waren, als die vorher gezeigte. Nach einer Anzahl solcher Linien zu- nehmender Länge wurden, was die Probanden nicht wussten, nur noch gleich lange Linien gezeigt. Die Aufgabe bestand darin, die Längen der aufeinanderfolgenden Linien miteinander zu vergleichen. Durch die ers- ten Versuchsdurchgänge konnten Probanden, sofern sie eine derartige Empfangsbereitschaft aufwiesen, beeinflusst werden, die Linien in jedem Fall als länger im Vergleich zu der vorherigen anzusehen, auch wenn diese beiden objektiv gleich lang waren. BINET sprach diesbezüglich, wie wir schon erwähnt haben, von dem Einfluss einer ?idée directrice?. 4.23

Suggestion ist damit beispielsweise auch über Werbeplakate oder Briefe möglich, nicht nur im direkten persönlichen Kontakt.

Der Begriff Suggestion setzt also voraus, daß die Beeinflussung in der Alltagswelt stattfindet und daß der Vorgang der Beeinflussung dem Beeinflußten nicht bewußt wird.

Begriff Zauberkünstler, Trickkünstler

Als Zauberkünstler oder Trickkünstler wird eine Person bezeichnet, die durch Fingerfertigkeit, Schauspielkunst, Optische Täuschungen und Suggestion fälschlicherweise den Eindruck erzeugt, sie würde Dinge vollbringen, die aus physikalischen oder anderen Gründen unmöglich sind.

Begriff Geistheiler, Magier, Hexe und Magie

Geistheiler, Magier und Hexen sind Personen, die aus unterschiedlichen Weltbildern heraus der Ansicht sind, daß sie durch geistige Handlungen wie Gebete, Konzentrations-, Willensübungen und Vorstellungen die Realität direkt ohne Vermittlung von chemischen oder physikalischen Mitteln beeinflussen können. Als Magie wird von Magiern und Hexen die direkte Beeinflussung von Personen, Gegenständen und Ereignissen durch den Willen definiert. Die Rituale dienen als Konzentrationshilfe.

Konsequenterweise halten Geistheiler, Magier und Hexen eine Beeinflussung ohne persönlichen Kontakt und ohne Vermittlung des Einflusses durch physikalische Medien wie Brief oder Telefon für möglich und halten magische Rituale, Fürbittegebete und andere magische Handlungen auch in Abwesenheit der Zielperson ab.

Wenn vom Behandelten die magische Einflußnahme bewußt als solche wahrgenommen wird, bleibt die Magie dennoch wirksam.

Die meisten magischen Wirkungen erscheinen physikalisch betrachtet nicht besonders beeindruckend.

Die Behauptung, daß eine so definierte Magie existieren würde, erscheint natürlich nur innerhalb eines religiösen, spirituellen oder esoterischen Weltbildes denkbar. Mit einem materialistischen Weltbildes ist eine solche Behauptung unvereinbar.

Der Begriff der Magie setzt also voraus, daß die Beeinflussung nicht in der Alltagswelt stattfindet. Ob die Beeinflussung dem Beeinflußten bewußt wird, ist unerheblich.

Magie im Vergleich zur Suggestion

Unvereinbarkeit der beiden Begriffe

Der Begriff der Suggestion setzt also, daß die Beeinflussung in der Alltagswelt stattfindet und daß der Vorgang der Beeinflussung dem Beinflußten nicht bewußt wird. Der Begriff der Magie setzt dagegen voraus, daß die Beeinflussung nicht in der Alltagswelt stattfindet. Ob die Beeinflussung dem Beeinflußten bewußt wird, ist unerheblich.

Das heißt, allein schon die Definition der beiden Begriffe verbietet es, beides gleichzusetzen oder das eine zu verwenden, um das andere zu erklären. Wenn es sich bei etwas um Suggestion handelt, ist es definitionsgemäß keine Magie und wenn etwas auf magischem Wege wirkt, handelt es sich hierbei definitionsgemäß nicht um Suggestion.

Selbstverständlich ist es denkbar, daß eine Wirkung entsteht indem Suggestion mit Magie zusammenwirkt.

Gemeinsamkeiten von Suggestion und Magie

Gemeinsam ist Magie und Suggestion, was durch diese Methoden als leicht beeinflußbar gilt und was als schwer beeinflußbar gilt. Sowohl über die Magie als auch über die Suggestion kann man die Aufmerksamkeit einer Person gezielt auf bestimmte Dinge lenken oder von ihnen ablenken. Mit beidem lassen sich Gefühle und Gedanken leichter beeinflussen als körperliche Vorgänge und diejenigen körperlichen Vorgänge, die stark auf Psychosomatische Einflüsse reagieren, lassen sich leichter und schneller beeinflussen als andere.

Hinzu kommt daß der Magier bei der Ausübung der Magie in einem anderen Bewußtseinszustand ist als im Alltag, was auch auf Menschen zutrifft, die Hypnotisiert wurden.

Gibt es Magie?

Wenn man experimentell herausfinden will, ob es Magie gibt, muß unter anderem die Suggestion als Ursache einer angenommenen magischen Wirkung ausgeschlossen werden. Zum Nachweis von Magie sind deshalb vor allem Versuchsanordnungen oder Situationen geeignet, die Suggestion ausschließen, da weder durch persönlichen kontakt noch durch Briefe oder Gegenstände vermittelt eine Kommuniukation zwischen demjenigen, der die Magie ausübt und demjenigen der dadurch beeinflußt wird stattfindet.

Beispiele aus meiner persönlichen Erfahrung wo diese Bedingung gegeben war sind der telepathische Traum und die Fälle wo ich bei Tieren Fernheilung gemacht habe.
V249. Kersti: Ein telepathischer Traum

Beispielgeschichte, Kersti:

Heilung einer Katze

Meine Freundin ruft an und erzählt mir, daß es ihrer Katze nicht gut geht. Sie hat irgendeine Infektionskrankheit und frißt seit Tagen nicht mehr. Sie ist deshalb mit der Katze schon beim Tierarzt gewesen.

Ich frage die Freundin: Kannst Du mir die Katze mal zeigen? In der geistigen Welt - also nicht real-materiell, sondern in dem was ich so wie eine Art Tagtraum wahrnehme, zeigt sie mir die Katze, ohne das selbst bewußt mitzubekommen. Ich frage die Katze, ob ich sie heilen darf. Sie erlaubt es mir. Ich entferne einiges an Dreck, heile einige Verletzungen (wenn eine Wunde nicht dreckig ist und nichts im Weg ist, heilt sie dort sehr schnell) und so weiter.

Die sofortige Reaktion der Katze fand auf der psychischen Ebene statt: Sie wurde munterer und trankt etwas. Am nächsten Tag hat sie sich schon deutlich erholt und der Tierarzt, der nichts von meiner Behandlung wußte, meinte, er hätte noch nie eine Katze gesehen, die sich so schnell von einer so schweren Erkrankung erholt hat.

Man könnte deshalb annehmen, daß sich Magie auch experimentell nachweisen lassen müsse.

Kersti


O7 Kersti: Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu Tod, Zwischenlebensscenen und Reinkarnation (OI7. Inhalt, OB7. Quellen hierzu)

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.
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