erste Version: 7/2009
letzte Bearbeitung: 10/2010
Ich bin gegen 5 Uhr früh aufgestanden und habe im Wohnzimmer meditiert (Hauptziel dabei war es meine Müdigkeit etwas abzuschütteln und meine Konzentrationsfähigkeit herzustellen).Nach ca. 10 Minuten bin ich wieder ins Bett gegangen, wobei ich während dem Einschlafen ein Mantra wiederholt habe (einfach den Namen Ramakrishnas). Kurze Zeit später hatte ich das Gefühl, dass sich mein Astralkörper gelöst hat (ist meine Interpretation - ein Gefühl des Schwebens und Hin- und Herschwingens - das Gefühl ist immer gleich, wobei ich Anfangs immer noch das Mantra wiederholte). Danach stand ich im Traum auf (das Zimmer war in Morgenlicht getaucht) und ging zur Wand des Zimmers. Ich schloss die Augen und ging durch die Wand, wobei ich kurz das Gefühl hatte als müsste ich mich durch dichtes Unterholz durchkämpfen. Kurz danach befand ich mich (auf dem Bauch liegend, wie nach einem Sturz) auf dem Rasen vor unserem Haus. Das Gras war taunass und die linke Seite der Landschaft war in einen lichten Nebel gehüllt, während ich mich an den rechten Teil nicht mehr erinnern kann. Dabei war ich mir meiner Selbst und meines Zustandes voll bewusst. Danach ging ich durch meinen Heimatort (das Traumbild od. astrale Projektion davon) wobei ich gewisse Dinge ausprobierte (z.B. ob sich mein Arm verlängern lässt - an ein Ergebnis kann ich mich aber nicht erinnern). (Einmal habe ich auf meine Hände geblickt, die erstaunlicherweise etwas verstümmelt waren).
Ich spazierte durch den Ort. Es war sonnig und schön, aber in keiner Weise spektakulär (ich freute mich aber, dass ich es geschafft hatte, bewusst zu werden).
Nach dieser kurzen Zeit glaube ich muss meine Bewusstheit etwas nachgelassen haben, wobei ich hier keine klare Grenze ziehen kann. An was ich mich noch erinnern kann ist, dass mir bei meinem Spaziergang durch den Ort plötzlich viele Menschen entgegengekommen sind (ich glaube das ist ein Zeichen des zunehmenden Traumzustandes). Irgendwann habe ich dann beschlossen zu fliegen (ich war immer noch luzid). Ich bin dann über eine griechisch anmutende Landschaft geflogen mit Häuserruinen und Olivenbäumen dazwischen und in weiter Entfernung sah ich das Meer (komischerweise habe ich mich währenddessen mit meiner Schwester unterhalten). Hier irritiert mich im Rückblick, dass ein plötzlicher Bruch im Landschaftsbild eingesetzt hat.
Dann war ein plötzliches Black-out (ich glaube ich habe die Augen geschlossen) und ich war in einem Zimmer mit meiner verstorbenen Großmutter, die ich umarmt habe. Danach bin ich glaube ich erwacht (oder ich habe noch rel. unbewusst weitergeträumt). 16.10 OBE Brief 97
Etwa 40-50% der normal gesunden Menschen erlebt mindestens einmal im Leben eine Schlafstarre im Wachbewußtsein. Etwa 3-6% der Bevölkerung machen die Erfahrung, daß sie aufwachen und die Schlafparalyse bestehen bleibt, öfter als einmal. Dabei gibt es Personen, die diese Erfahrung seltener als einmal im Jahr haben und andere, die sie öfter als fünf mal die Woche machen. 4.28
Mehr als 2/3 der Betroffenen fühlen bei dieser Erfahrung Angst oder Panik. Je etwa ein Drittel hören Geräusche die nicht real vorhanden sind oder die Präsenz einer körperlich nicht vorhandenen Person die meist als böse empfunden wurde. Daneben kommen noch weitere merkwürdige Erfahrungen vor. 4.28
Um zu testen, ob es sich hierbei um reale Erlebnisse oder um eine Art Träume handelt, bat Giorgio Buzzi die Betroffenen, Realitätstests zu machen. Von 264 Teilnehmern hatten 28 (11%) eine Art außerkörperlicher Erfahrung. Einige erlebten das häufiger und wurden von Buzzi gebeten, Realitätstests zu machen, wie oben beschrieben. Fünf Personen teilten ihm ihre Erfahrungen mit diesen Tests mit. Gegenstände, die vom Versuchsleiter an ungewöhnlichen Orten deponiert worden waren wie Eier oben auf einer Garderobe, wurden nicht gefunden. Eine Frau die in einer Nacht zwei außerkörperliche Erlebnisse erinnerte, schaute auf ihren Wecker und der zeigte jedes mal eine unmögliche Zeit an. Ein anderer nahm seinen Wecker und sagte sich, wenn das grüne LED nicht funktionieren würde, wäre das ein Beweis, daß es sich um einen Traum hanelt. Das LED funktionierte nicht. Der Raum erschien wie im Wachzustand, doch das LED funktionierte nicht. Neben den Realitätstests tauchten in allen außer einem Fall Detailunterschiede auf. "Ich sah 'mich' an, wie ich friedlich im Bett schlief, während ich herumwanderte. Die Schwierigkeit ist, daß ich lange Unterhosen trug ... so ein Ding habe ich nie getragen." Insgesamt gesehen bestehen Außerkörperliche Erlebnisse im Zusammenhang mit Schlafparalyse Realitätstests nicht. Es handelt sich also offensichtlich um Träume, die auf Erinnerungen aus der Tageserfahrung beruhen. Es sind Außerkörperlichkeits-Erlebnis-Träume und keine Außerkörperlichen Erlebnisse. 1.21
Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5,
34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615,
http://www.kersti.de/,
Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal
im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von
Lesern immer bekomme.
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