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erste Version: 12/2007
letzte Bearbeitung: 7/2010

P4.

Metatron

Metatrons erschwindelter Ruf

Wenn man auf den feinstofflichen Ebenen vor zehn Jahren eine Umfrage unter den Engeln gemacht hätte, dann hätten sie Metatron zu denjenigen Engeln gezählt, dem sie am meisten Vertrauen entgegenbringen. Metatron galt als derjenige, der Gott am nächsten steht und war der Vorgesetzte der Lichtarchivare.

Und wenn man mich (den P2. Kersti: Teufel) damals gefragt hätte, hätte ich gesagt, daß Metatron zu denjenigen Engeln zählt, denen ich absolut vertraue. Inzwischen hat sich das geändert.

Wieviele der Engel Metatron heute noch vertrauen, kann ich nicht sicher sagen. Ich halte Metatron jetzt für den größten mir bekannten Verbrecher unter den Gruppenseelen.

Die Liebe-Mich-Implantate des geflügelten Metatron-Engels

Seelen, die zu wenig Zugang zu der hohen Energie(VA180. Definition Eso) der Liebe haben, um eine Liebesbeziehung von einer Abhängigkeitsbeziehung unterscheiden zu können, glauben oft, man könne Liebe erzwingen - beipielsweise, indem man denjenigen, von dem man geliebt werden will, mit einem Implantat versieht. Das Ergebnis eines solchen Implantates ist aber keine Liebe, sondern das Gefühl, ohne den anderen nicht leben zu können, also Abhängigkeit.

Das erste mal, als ich als dunkler Fürst von Metatron erfuhr, war kurz nach meinem ersten Kontakt mit dem Lichtengel Luzifer:
FF28. Kersti: Der Fürst des Lichts

Metatron besuchte mich auf einer feinstofflichen Ebene zu der ich zu jeder Zeit keinen bewußten Zugang hatte. Ich träumte von Metatron als einer weißen Menschenfrau mit Flügeln, die mir sagte, sie würde zu mir kommen und mein Leben mit mir teilen. Von dem Augenblick an glaubte ich, nicht mehr ohne sie leben zu können.

Kurz darauf kam sie tatsächlich zu meiner Burg geflogen - und da ich glaubte, nicht ohne sie leben zu können, fing ich sie zur Sicherheit ein, sperrte sie in eine große, kostbar eingerichtete unterirdische Zimmerflucht in der Burg, die ich war, und versah sie mit einem Liebe-Mich-Implantat, damit sie nicht einmal fähig wäre, vor mir davonlaufen zu wollen. - Und daß ich in solchen Fällen so verfuhr ist der Grund, warum ich niemals auf den Gedanken gekommen wäre, jemanden, der mächtiger ist als ich, mit einem solchen Implantat zu versehen.

Komischerweise - zumindest fand ich das damals ziemlich rätselhaft - weinte sie den ganzen Tag nur und erzählte, sie könne ohne Sonne nicht leben. Kein Geschenk konnte sie beruhigen. Schließlich dachte ich, daß ich sie wohl doch an die Sonne lassen muß. Ich hatte furchtbare Angst, sie könnte dann fliehen und ich müßte vor Liebeskummer sterben. Also brach ich ihr die Flügel, damit sie mir nicht davonfliegen konnte und ließ sie auf den Hof. Sie kletterte auf meinen höchsten Turm und beging Selbstmord, indem sie heruntersprang. Ich fühlte mich furchtbar verraten und im Stich gelassen.

Mir kam ziemlich bald der Verdacht, daß sie mir so ein Liebe-Mich-Implantat verpaßt haben könnte, aber entdecken konnte ich keines und da das ziemlich dumm von so einem jungen unerfahrenen Wesen gewesen wäre, das ich jederzeit fangen, einsperren und mit Implantaten versehen könnte, glaubte ich schließlich, daß dieses Gefühl nur dadurch entstanden sei, daß sie so schön ist.

In diesem Leben bekam ich Kontakt mit einem inkarnierten Metatron-Anteil. Von den Feinstofflichen Ebenen und auf früheren Leben kamen daraufhin Erinnerungen an eine ganze Reihe an rührenden Liebesbeziehungen, die ich zu Metatron hatte. Äußerst seltsam erschien mir nur, daß Metatron sich immer in so unglückliche C'her-Anteile (vgl. P2. Kersti: C'her) verliebte, die aus meiner Sicht durchweg zu meinen dunkelsten und verletztesten Anteilen zählten.

Diese Beziehungen waren viele Leben lang für meine dunklen und verletzten Anteile extrem wichtig, weil sie ihnen Hoffnung in einer Zeit gaben, in denen sich kein helles Wesen mit ihnen abgeben wollte.

Doch irgendwann fand ich in einer der vielen vergessenen und mir geraubten Erinnerungen, die ich in der Zeit von eigenen bisher verlorenen Anteilen und von Satan zurückbekam, daß ich Metatron vor vielen Leben mit einem Liebe-Mich-Implantat versehen hatte und da ich dergleichen heutzutage verabscheue, entfernte ich das Ding, sobald ich mich daran erinnert hatte.

Von da an zog sich Metatron immer mehr von mir zurück. Sofort war wieder dieses ohne ihn nicht leben können Gefühl da - und ich tat mein Bestes um das zu ignorieren, denn dergleichen ist immer eine Täuschung.

Doch irgendwann entdeckte ich, daß Metatron mich damals bei meinem Traum mit dem geflügelten Engel ebenfalls mit einem solchen Liebe-Mich-Implantat versehen hatte. Das hatte ich nur damals nicht wahrnehmen können, weil es aus Materielien bestansd, dere Schwingungsfrequenz außerhgalb des Wahrnehmungsspektrums meiner dunklen Anteile lag. Die hellen Anteile hatten ihre Versionen des Implantates inzwischen längst entfernt oder unbbemerkt verloren, weil der Ansatzpunkt des Implantates sich aufgelöst hatte. - Was Metatron sich dabei gedacht hat, ist mir unklar, denn etwas gefährlicheres als einem mächtigen und liebesunfähigen dunklen Fürst ein solchen Ding zu verpassen, fällt mir beim besten Willen nicht ein!

Danach begann ich Metatron kritischer zu betrachten.

Die Spinne

In dem irdischen Kontakt in diesem Leben hatte Metatrons Inkarnation mir eine Spinnenfrau vorgestellt, die auf der zweiten Ebene unter der Erdebene wohnte. Das ist ein relativ dunkler Metatronanteil, der mir damals freundlich erschien.

In diesem Zusammenhang erzählte mir der inkarnierte Metatronanteil etwas, das mich sehr irritierte, er sagte nämlich über die Fliegen, die C'her-ash zur Orientierung benutzt oder die andere C'her-Anteile als Späher verwenden:
"Nicht wahr, es stört dich doch nicht wenn ich mal eine kleine Fliege von dir fange?"
Ich widersprach heftig. Während irdische Fliegen auf den höheren Ebenen kein Problem damit haben, wenn sie von einer Spinne gefangen werden, weil sie sich dann einfach neu inkarnieren, ist das sehr wohl ein Problem, wenn Fliegenanteile auf der feinstofflichen Ebene gefangen werden. Das heißt nämlich, daß mir danach ein Teil von mir selbst fehlt. Entsprechend tue ich mein Bestes, um jede verlorene Fliege auch wirklich wiederzufinden.

Nach dem Kontakt mit dem inkarnierten Metatronanteil stellte ich nach und nach fest, daß fast immer, wenn eine Spinne etwas unerfreuliches tut, das keine richtige Spinne ist sondern ein feinstofflicher Metatronanteil.

Metatron scheint also das feinstoffliche Vorbild für jene Märchen-Spinnenfrauen zu sein, die alle Menschen in ein Netz einspinnen, um sie über dieses Netz zu überwachen und zu beherrschen.

Metatrons Herr im Himmel

Aus der Sicht der Gruppenseele C'her erzählt:
Ich hörte von diversen Engeln, daß Metatron diverse Ämter von einem mir unbekannten Herrn im Himmel verliehen bekommen hätte - doch wenn man fragte, wer dieser Herr sein soll, dann sagten sie, sie dürften ihn nicht sehen, weil er doch so ein hoher Herr sei und sie doch unwürdig seien. Egal wie lange ich suchte, ich fand keinen, der dieser "Ehre" würdig gewesen wäre. Ich dachte, der Herr im Himmel muß ein ziemlicher Idiot sein, wenn er nicht mit seinen Leuten redet. Nur konnte mir niemand erklären, wer denn dieser Idiot sein soll.

Anfang September 2009 kontaktierte mich ein Satanael-Anteil - und die Arbeit mit ihm war erhellend. Er machte mich auf viele Anteile von mir aufmerksam, die so lange schon außer Gefecht gesetzt gewesen waren, daß ich ihre Existenz vergessen hatte. Und mit diesen Anteilen kamen viele Erinnerungen zurück. Er bat mich, seinen Problemen nachzurecherchieren - und ich fand meist Metatron als den Täter. Wir verglichen unsere Datenbanken - und ich stellte fest, daß Metatron uns gegeneinander ausgespielt hatte.

Und damit löste sich auch das Rätsel, wer der Herr im Himmel war. Denn Satanael hatte von Metatron gesagt bekommen, ich wäre der Herr im Himmel. Das ging darauf zurück, daß ich die Engel beraten hatte, bevor ich besiegt worden war und Satan nahm an, ich wäre dort immer noch an der Macht.
FF54. Kersti: Glückszeit
Mir war vorgemacht worden, Satanael sei der Herr im Himmel.
FFI5. Kersti: Inhalt: Der falsche Gott
Luzifer hatte wie ich geglaubt, Satan würde im Himmel und in der Hölle herrschen, hielt aber Metatron für den eigentlichen Verbrecher.
Michael hatte wie Satanael angenommen, ich wäre der Herr im Himmel und hatte - vergeblich - versucht, es allen recht zu machen. Er gab es nicht öffentlich zu, aber bei Satan fühlte er sich wohler als im Himmel.
Gabriel glaubte, Ti sei der Herr im Himmel und C'her hätte ihn angegriffen und verraten.
A16. Kersti: Der falsche Bruder

Tatsächlich aber hatte Metatron die reale Macht im Himmel, indem er sich als der Handlanger des Herrn im Himmel ausgab und jedem erzählte jemand anders sei der Herr im Himmel.

Er versuchte gefangene Anteile sowohl von mir mir als auch von Satan dazu zu zwingen, daß sie als Galionsfiguren für seine Pläne brav in Metatrons Trohnsaal sitzen. Satans Anteile haben wild um sich geschlagen und den Trohnsaal verwüstet. Meine Anteile hatten einen anderen Trick, mit dem sie dieser Maßnahme ihre Wirkung nahmen: Sie haben sich in einen von Fliegen umschwärmtten Haufen Unrat verwandelt.

Metatrons Verbrechen

Von Luzifer und mir wußte ich schon lange, daß uns Vergrechen in die Schuhe geschoben worden waren, die wir nicht begangen hatten und die wir nicht hatten verhindern können. Seit ich Satans Datenbanken kenne, weiß ich daß es satan genauso ging. Weitere Recherchen führten dazu, daß es uns gelang noch mehr herauszufinden, was uns fälschlicherweise zur Last gelegt worden war. Und bei allem, wo es uns bisher gelungen ist, zu einem hieb- und stichfestem Ergebnis zu kommen, war Metatron Urheber dieser Verbrechen.

  • Metatron hat alles vernichtet, was ich aufgebaut habe - und mir zu allem Überfluß auch noch die Schuld dafür in die Schuhe geschoben. Satan hielt mich für schuldig, da Metatron sich ihm gegenüber als mein Untergebener ausgegeben hatte. Ich hielt Satan für schuldig, da ein Anteil von mir folgendes erlebt hatte:2.
    FFI5. Kersti: Inhalt: Der falsche Gott
    Während dieser Anteil tatsächlich Satan war, ist der Himmel dort nicht der Himmel aus meinen anderen Geschichten und der betreffende Satananteil wurde kurz nach dieser Scene durch Metatron ausgeschaltet. Satans Angriff auf mich war darauf zurückzuführen, daß Satan zuvor von allen Seiten von kleinen Wesen angegriffen worden war, die sich als mich oder meine Diener ausgegeben hatten.

Kersti


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.
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