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S24.
a C
Schöne braun und goldne Federn,
G C
zu des Fliegens Tanz gebaut,
a G
frei am Sommersonnenhimmel,
a G a
schon am Morgen, wenn es taut.
Kleiner Vogel singt die Lieder
froh wie frischer, junger Tag.
Freies Herz kling froh stets wieder,
wilder Augen klarer Glanz.
Frohes Lied ging nie verloren,
klingt bis in die Ewigkeit,
durch die schönen Wintertage,
frieren, hungern, schwere Zeit.
König sah den schwachen Vogel,
fast verhungert, holt ihn rein.
In dem Käfig sitzt der Vogel,
golden, prächtig Sicherheit.
Stumpfe braun und gelbe Federn,
wilder Augen Blick verlorn,
sind verweht die frohen Lieder,
Käfig schloß der Seele Tor.
Will der Freiheit Lieder hören,
kämpfen, leben, sterben ruft!
Kann nie freien Wind mehr spüren,
nur des Zimmers laue Luft.
Text, Melodie und Gestaltung von Kersti Nebelsiek, Alte
Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen,
Tel.: 05673/1615,
Internetseite: http://www.kersti.de/,
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