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Ernährung und GefühleOberarzt Dr. Paul Honekamp leitete Anfang der dreißiger Jahre die Psychiatrische Landesheilanstalt Görden in Brandenburg. Die meisten seiner Patienten waren Schizophrene, Manisch-Depressive oder Epileptiker. Er gab ihnen täglich frische Bierhefe. Daraufhin wurden alle (!) gesund. (Bierhefe ist sehr reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.)(B85.)Ein ausgeglichenes Gefühlsleben ist ohne eine gesundes Hormonsystem nicht möglich. Um alle Hormone in angemessenen Mengen herstellen zu können, benötigt der Körper aber eine gesunde Ernährung. In zwei Sonderschulen für Lernschwache (1. Schuljahr) wurde ein Versuch zur Ernährung gemacht. In der einen Schule wurde auf gesunde Ernährung geachtet und auch die Eltern darin geschult. Die zweite Schule diente zum Vergleich. Die Kinder der ersten Schule arbeiteten nach 5 Jahren ihrem Alter entsprechend und konnten eine normale Schule besuchen. Die Kinder der zweiten Schule waren um mehr als zwei Jahre hinter ihren Altersgenossen zurück (B11. - Band 12). Ob straffällig gewordene Jugendliche(B40.), mongoloide Kinder(B85.) oder Insassen einer Irrenanstalt(B85.): eine gesunde Ernährung kann ihr Verhalten erheblich in Richtung Gesundheit und Normalität verändern. Auch geistig gesunde Menschen und Tiere, die sich vollwertig ernähren, sind wesentlich heiterer und ausgeglichener als bei ungesunder Ernährung (B40.). Körperliche GesundheitSalzfreie Ernährung, Große Mengen frisch gepreßter Säfte, Rohkostsalate und Saft aus roher Kalbsleber bildeten die Grundlage der Krebstherapie mit der Dr.Max Gerson arbeitete. In seinem Buch "Eine Krebs-Therapie" belegt er 50 zum Teil weit fortgeschrittene Krebsfälle, die dadurch geheilt oder wesentlich gebessert wurden. Rückfälle waren meist auf Diätfehler zurückzuführen.Auch Anderes kann diese Regelkreise nachhaltig stören.
Es gab zumindest vor fünfzig Jahren noch einige Völker, bei denen Krankheiten nahezu unbekannt waren (B11, B14). Hahnemann schrieb vor zweihundert Jahren im "Organon der Heilkunst"B84, daß arme Menschen wesentlich gesünder seien, als reiche. Damals war die billigste Ernährungsform eine Vollwerternährung. Durch Vollwerternährung bzw. in schweren Fällen Rohkost wurden unter anderem schon geheilt: Osteogenesis imperfekta (unvollständige Knochenbildung), Diabetes (juvenile Diabetes und Altersdiabetes), Bluthochdruck, Fettsucht, Gicht, Arthritis, Arthrosen, Rheuma, Angina Pektoris, Bluteindickung, verschiedenste Geisteskrankheiten, Neurodermitis, Allergien, Zöliakie ... Die Aufzählung ist unvollständig. Grundsätzlich kann eine gesunde Ernährung nie schaden und ist bei jeder Krankheit nützlich. Bei manchen Krankheiten ist für die Umstellungsphase fachkundige Aufsicht anzuraten (Diabetes!). |
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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5,
34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615,
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Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal
im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von
Lesern immer bekomme.