erste Version vor: 07.06.00
letzte Überarbeitung: 9/06
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"Scientology Ich klage an!" von Renate Hartwig war mein erstes Buch über die
Scientology-Church. Ich las es und kam zu dem Ergebnis, daß Scientology eine
menschenverachtende Sekte ist, die die Persönlichkeit vieler ihrer Mitglieder
zerüttet. Diese Meinung habe ich bis heute beibehalten.
Ich war nie Mitglied der Scientology Church und werde dort auch nie eintreten. Wie gesagt - Sekte! Etwas später fand ich jedoch etwas heraus, das ich fast nicht glauben konnte:
Wie ist es möglich, daß die Scientology-Church dennoch das genaue Gegenteil von dem tut, was sie zu tun behauptet? Warum macht sie Menschen von sich abhängig, statt sie zu befreien? Nun - die Macht dazu hat sie, eben weil sie diese wunderbaren Methoden kennt. Eine Sekte, die potentiellen Mitgliedern nichts wirklich Erstrebenswertes anzubieten hat, ist und bleibt einfach bedeutungslos. Menschen treten ja nicht in Sekten ein, weil sie nichts besseres zu tun hätten, als sich von dubiosen Organisationen abhängig zu machen, sondern weil diese Sekten ihnen Lösungen für ihre Probleme anzubieten scheinen. Wenn eine solche Organisation diese Lösungen immer knapp außerhalb der Reichweite der Mitglieder hält, ihnen gerade genug gibt, daß sie sich nicht enttäuscht von der Sekte abwenden und sie anderseits wo es nur geht schröpft, dann unterdrückt sie die Menschen und fesselt sie an sich. Es wird also sozusagen mit dem Arsch wieder umgeschmissen, was mit den Händen aufgebaut wird. |
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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5,
34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615,
http://www.kersti.de/,
Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal
im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von
Lesern immer bekomme.