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erste Version vor: 26.02.01
letzte Überarbeitung: 3/07

V237.

Was ist ein Gedankenkristall?

Wenn das Thema Langeweile zur Sprache kommt, mache ich oft folgenden Scherz:
"Langeweile - kenn ich nicht. Sperr mich drei Tage lang alleine in ein vollkommen leeres Zimmer und ich habe - keine Zeit." Immer wieder sitze ich für Stunden in meinem Zimmer und tue scheinbar gar nichts. Dennoch bin ich empört über jede Störung. Ich gehe der spannendsten Beschäftigung nach, die ich kenne:
Ich bastele im Geiste an einer komplexen Struktur, die ich Gedankenkristall nenne. (Das Wort ist von mir erfunden, da ich in der deutschen Sprache keinen eindeutigen Begriff dafür kenne.)

Ein solcher Gedankenkristall hat unzählige Knotenpunkte, welche Begriffe repräsentieren und Verbindungen zwischen diesen Knotenpunkten, welche die Beziehungen solcher Begriffe untereinander darstellen.

Einen Gedankenkristall kann man sich ungefähr so vorstellen, nur viel komplizierter.

Einfache Gedankenkristalle, produziere ich im Alltag so nebenher. Bei ihnen ist jeder Knotenpunkt ein Begriff (Begriffe enthalten mehr Informationen, als nur Wörter oder Bilder.) wie "ein Pferd" oder "ein Bauernhof" und die Beziehungen so einfach wie "Angst haben vor".

Komplizierte Gedankenkristalle bestehen selbst aus kleineren Gedankenkristallen und die Verbindungslinien bezeichnen die Beziehungen dieser Gedankenkristalle untereinander.

Ein Knotenpunkt in einem komplizierten Gedankenkristall könnte beispielsweise eine Theorie eines Wissenschaftlers mitsamt ihren Begründungen und Beweisen sein. Ein zweiter Knotenpunkt repräsentiert den Erfinder dieser Theorie und seine Persönlichkeit mit allen mir bekannten Charaktereigenschaften und Erfahrungen. Dann gibt es noch andere das Thema betreffende Theorien. Die Verbindungslinien bestehen in solchen Fällen beispielsweise in der Begründung, warum der Wissenschaftler die Welt gerade so sieht, wie das seine Theorie zeigt. Oder eine andere mag das Verhältnis einer Theorie zu gewissen Aspekten der Gegenmeinung sein.

Ein Gedankenkristall kann mindestens sechs Dimensionen haben. (Die Berechnung, warum ich gerade auf sechs Dimensionen komme, lasse ich hier weg, da ich sie bisher fast niemandem verständlich machen konnte. Interessant ist, daß neue Theorien in der Atomphysik ebenfalls mindestens sechser Dimensionen bedürfen, um das Verhalten der Elementarteilchen erklären zu können.)

Kersti:

Diese Erklärung findet sich jetzt hier: V256. Kersti: Warum hat ein Gedankenkristall mindestens sechs Dimensionen?
VA14. Kersti: Wie es sich anfühlt ein Morgenmuffel zu sein...
VA15. Kersti: Legasthenie als Krankheit
VA33. Kersti: Real ist, was nicht verschwindet, wenn man nicht mehr daran glaubt?
VA35. Kersti: Ich kenne keine Langeweile
VA48. Kersti: Direkte Zensur - indirekte Zensur - Gedankenzensur
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VA233. Kersti: Gedankenkristalldenken fühlt sich für mich eher wie sehen als wie denken an
VA234.5.2 Kersti: Aufstieg: Filtermechanismen
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VA254. Kersti: ADHS: Du kannst ja, wenn Du willst!
VA256. Kersti: Werden Indigokinder irrtümlicherweise auf ADHS behandelt?
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VA264. Kersti: ADHS: Schwäche oder Dominanz der rechten Hirnhälfte?
VA267. Kersti: Beispielgeschichte, Kersti: Vollkommene Erschöpfung durch Nichtstun
VA274. Kersti: 2. Ein ADHSler langweilt sich nicht, wenn er eine "langweilige Routinearbeit" erledigt
VA274. Kersti: 3.1 ADHSler sind Multitaskingfähig
VA274. Kersti: 3.2 Reizfilterschwäche
VA296. Kersti: Psychodelische Drogen, Synästhesie und feinstoffliche Wahrnehmung
VA297. Kersti: Ist Rationalismus das Gegenteil von Mystik?
VA299. Kersti: Verschiedene Möglichkeiten, Wissen über die feinstofflichen Ebenen hierherzubringen

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.