erste Version vor: 16.05.01
letzte Überarbeitung: 4/07
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Eine bekannte Begründung dafür, warum das mit der Evolution
nach Darwin ja so nicht stimmen könne ist, daß es zwar
Versteinerungen von Angehörigen verschiedener Arten gibt - wobei
jede Art über Jahrmillionen hinweg unverändert bleibt, jedoch
keine Versteinerungen von Übergangsstadien zwischen zwei Arten
(B86).
Daraus wird dann geschlossen, daß es diese Übergangsstadien
nie gegeben hätte und daß jede Art gleich fertig auf der Welt
erschienen wäre. Nun läßt diese Beobachtung ja auch einen anderen Schluß zu, nämlich den, daß die Entstehung einer neuen Art sehr viel schneller vonstatten geht, als man gemeinhin annimmt und daß es normalerweise ein System gibt, daß die Entstehung neuer Arten verhindert. Und ein solches System gibt es: Das Ökosystem. Durch den Vorgang der Einnischung nimmt jede Art innerhalb eines Ökosystems eine ökologische Nische ein. Wenn dieser Vorgang in einem Ökosystem weitgehend abgeschlossen ist, wird jede Art innerhalb eines Ökosystems von den Arten der benachbarten ökologischen Nischen daran gehindert sich zu verändern, da es sonst ja nicht mehr an die eigene Ökologische Nische angepaßt wäre sondern an eine, die längst von einer anderen, vollständiger daran angepaßten Art besetzt ist. Die Entstehung neuer Arten ist also erst möglich, wenn eine Ökologische Nische frei wird, für die keine daran angepaßte Art in greifbarer Nähe ist. Und der Vorgang der Entstehung neuer Arten muß offensichtlich ziemlich schnell - in wenigen Jahrzehnten bis Jahrhunderten vor sich gehen, sofern diese Bedingung erfüllt ist. Daß die 13 Arten der Darwinfinken auf den entlegenen Galapagosinseln offensichtlich aus einer Art entstanden sind, während auf größeren Landgebieten die Bewohner unterschiedlicher Ökologischen Nischen meist nicht so nahe verwandte Arten sind, ist nach diesem Modell nur logisch. |
V30. V74. V256. V257. V272. V273. V275. V276. V290. V291. V307. V310. O5: VA74. VA81. VA164. VA165. VA177. VA178. VA263. |
Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5,
34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615,
http://www.kersti.de/,
Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal
im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von
Lesern immer bekomme.