erste Version zwischen: 16.5.01 und 29.08.01
letzte Bearbeitung: 7/2010
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Ein magisches Ritual vereinigt die Funktion eines
Rituals mit der eines magischen
Symbols. Das heißt, einerseits spielen die Teilnehmer eine Art
Theaterstück, das sie in die richtige Stimmung für die
gewünschte magische Handlung bringen soll, andererseits, muß
das Ritual exakt eingehalten werden, da es gleichzeitig als Symbol dient,
das einen bestimmte Energie(VA180. Definition Eso) oder die Erinnerung an vergangene magische
Handlungen desselben Typs aufruft. Grundsätzlich ist dazu allerdings zu sagen, daß jeder Mensch an sich magische Macht hat - und im Grunde keinerlei Hilfsmittel nötig sind, um davon Gebrauch zu machen. Im Alltag scheitert der gezielte Gebrauch der eigenen Macht meist daran, daß die meisten Menschen sich 90% des eigenen Denkens nicht bewußt sind und sich diese automatisch ablaufenden Gedankenketten auch nicht vorübergehend bewußt machen, um sie in die selbst gewünschten Bahnen zu lenken. Deshalb zieht man sich statt der eigenen Wünsche sehr oft die eigenen Befürchtungen an. Rituale dienen oft als Hilfsmittel, um die Gedanken über längere Zeit auf ein erwünschtes Ziel konzentrieren zu können. Weitaus sinnvoller wäre es aber, das eigene unbewußte nach und nach aufzuarbeiten, wozu sich Methoden wie Option eignen. Denn bei magischen Ritualen besteht die Gefahr, daß nicht nur die eigenen Fehler, sondern auch noch die der Schöpfer und anderen Benutzer dieses Rituals miteingehen.
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V4. V10. V14. V44. V74. V75. V77. V78. V93. V145. V146. V221. V247. V256. V278. V283. V284. V285. V286. V288. V295. V298. V307. V320. |
Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5,
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