erste Version zwischen: 13.1.2002 und 20.04.2002
letzte Bearbeitung: 12/2010
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Selbstverständlich ist es nicht an sich schlecht, den Boden zu
düngen. Genausowenig wie es an sich schlecht ist zu essen, dennoch
sind in der heutigen Zeit die meisten Krankheiten durch eine falsche
Ernährung zumindest mitverursacht. In der Ernährung hatte man zuerst herausgefunden, daß der menschliche Körper Eiweiße, Kohlehydrate und Fette zur Ernährung braucht. Daraufhin erklärte man alle anderen Inhaltsstoffe der Nahrungsmittel für unnötig und stellte "Nahrungsmittel" her die aus nahezu reinen Fetten, Kohlehydraten oder Eiweißen bestanden, wie raffinierter weißer Zucker, Weißmehl, raffinierte Speiseöle. Diese Nahrungmittel führen, wie man heute weiß zu ernsthaften Mangelkrankheiten, sofern sie einen nennenswerten Anteil der Nahrung ausmachen, da andere Bestandteile wie Vitamine, Mineralien und Enzyme dadurch in zu geringen Mengen in der Nahrung vorhanden sind. Alle Zivilisationskrankheiten oder Alterskrankheiten sind Krankheiten, die unter Anderem durch Fehlernährung hervorgerufen werden.(B11.; B14.; B22.; B40.; B41.; B85.; B90.; B91.; B94.) Bei der Düngung der Pflanzen wurde ein ähnlicher Fehler gemacht - die ersten Kunstdünger enthielten die drei Mineralien Phosphor, Kalium und Stickstoff im Übermaß und im Gegensatz zu natürlichen Düngern die meisten anderen Mineralien nahezu gar nicht. Das führte zu einer einseitigen Versorgung der Pflanzen mit Mineralien. Inzwischen werden den Düngern manche andere Mineralien die Pflanzen brauchen, um gut zu wachsen, auch zugesetzt - aber in den Mengenverhältnissen, bei denen Pflanzen am schnellsten Gewicht zulegen, nicht in denen die für Menschen und Tiere am gesündesten sind. (B90.; B7.) Die mit Kunstdünger gedüngten Pflanzen leiden also unter Fehlernährung. Im ersten Jahr ist das noch relativ geringfügig, so daß die Pflanzen gut wachsen, doch mit jedem weiteren Jahr wird der Mangel an den nicht ausreichend in den Düngern enthaltenen Mineralien stärker. So ist es unter Biobauern allgemein bekannt, daß biologisch gezogenes Gemüse und Obst weniger Krankheitsanfällig ist als mit Kunstdüngern und Pestiziden versorgte Pflanzen. Dasselbe trifft auf Tiere zu, die mit diesen Pflanzen ernährt wurden.
Die Ursache Düngung wäre auch im Zusammenhang mit
Phosphatempfindlichkeit zu bedenken, siehe dazu:
Eine Mitursache für das Mineralungleichgewicht dürfte im Salz
zu suchen sein:
Die Jodierung von Mineralfuttergemischen und Salz kann man in diesem
Zusammenhang nur als leichtfertige gefährdung der Gesundheit vieler
Menschen betrachten. |
V1. V2. V3. V6. V7. V8. V9. V18. V20. V21. V23. V24. V25. V26. V27. V28. V29. V30. V32. V35. V36. V37. V95. V96. V136. V150. V152. V243. V250. V251. V252. V279. V280. V296. V310. |