erste Version zwischen: 11.05.02 und 15.10.02
letzte Bearbeitung: 11/2011
Homöopathie heißt Ähnliches wird durch Ähnliches geheiltZuerst einmal lautet die Antwort auf die Frage "Nein". Hahnemann definiert Homoöpathie nicht anhand der Verwendeten Wirkstoffmenge, sondern anhand des Wirkprinzips definiert.Als Homöopathie bezeichnet er jeden Versuch eine Krankheit zu heilen, indem man etwas tut, was eine ähnliche Krankheit hervorrufen kann, wie die, die geheilt werden soll. Der Reiz sollte dabei ein schwacher Reiz sein, da die Heilung nicht durch diesen Reiz, sondern durch die Gegenregulation des Körpers zustandekommt. Der Homöopathie stellt er den Begriff Allopathie gegenüber. Als Allopathie bezeichnet er jeden Versuch eine Krankheit zu besiegen, indem man etwas tut, was die entgegengesetzten Symptome der Krankheit hervorruft. Ein Beispiel dafür, das Hahnemann selbst in seinem "Organon der Heilkunst" - er hat nämlich empfohlen Verbrennungen nicht zu kühlen sondern warm zu halten. Gleichzeitig hat die Patientin andere Verbrennungen gekühlt, die sie sich gleichzeitig zugezogen hat. Die durch Wärme behandelte Verbrennung hat sich schneller gebessert. 1. S.59ff Auch in der Psychologie gibt es ein Verfahren, daß Hahnemanns Definition der Homöopathie entspricht. So schlägt Frankel bei seinem Verfahren der Paradoxen Intention vor, daß man bei Neurosen sich das Gegenteil von dem Vornehmen solle, was man tatsächlich beabsichtigt. So könne man veispielsweise der Angst vor einer Blamage Herr werden kann, wenn man sich vorher im Scherz vornimmt: "Jetzt zeige ich den Leuten mal, wie toll ich mich blamieren kann!" 2. Homöopathische Potenzen: Nicht der Stoff sondern die Information macht die WirkungUrsprünglich hat Hahnemann mit durchaus meßbaren Mengen der jeweiligen Ausgangssubstanz gearbeitet, mit der Zeit die Menge aber immer mehr reduziert, da er beobachtete, daß sich die Gegenregulation des Organismus auch mit sehr starken Verdünnungen auslösen läßt, sofern die in jeder Verdünnungsstufe sorgfältig verschüttelt wurden. Das brachte auch Hahnemann schon zu der Erkenntnis, daß es sich bei der homöopathischen Wirkung zumindest in einigen Fällen nicht um eine chemisch vermittelte Wirkung handeln kann. 1. S.73ffViele Homöopathen, die klassische Homöopathie nach Hahnemann anwenden, arbeiten überwiegend mit den Potenzen C30 und C100. Das heißt die Stoffe wurden 30 mal nacheinander auf 1/100 verdünnt. Das ist 1*10-60 bzw. 1*10-200. Ein Mol Wasserstoff wiegt 1g und enthält nur 6*1023 Atome. Um 1 Atom eines auf C30 potenzierten Wasserstoffs zu finden, müßte man durchschnittlich 10 000 000 000 000 000 000 000 Tonnen Milchzuckerkügelchen durchsuchen.3. Seltsamerweise haben so potenzierte Stoffe dennoch eine nachweisbare Wirkung auf Menschen, Tiere, Pflanzen und Einzeller.5. Da kein Atom des Ursprungsstoffes in dem Milchzuckerkügelchen, das zur Behandlung verwendet wird, vorhanden ist, scheidet die Möglichkeit daß irgendwelche Chemischen Reaktionen des Wirkstoffes in den behandelten Lebewesen für die Wirkung verantwortlich ist, selbstverständlich aus. Das ist auch nicht wirklich notwendig, weil die Homöopathische Wirkung sowieso auf der Gegenregulation des Lebewesens beruht und nicht auf der direkten Wirkungen des Stoffes selber. Es reicht, wenn dem Körper fälschlicherweise die Information erhält, ein bestimmter chemischer Stoff wäre da, um die Gegenregulation auszulösen. Die nachweisbare Wirkung der homöopathischen Potenzen zeigt, daß diese Information irgendwie bei dem homöopathisch behandelten Lebewesen ankommt. Darüber, wie das funktioniert, gibt es einige durchaus plausible Modellvorstellungen die mit unserem augenblicklichen Physikalischen Forschungsergebnissen im Einklang stehen, es ist jedoch noch nicht bis in die Einzelheiten untersucht. QuelleWarnung: Informiert euch bitte nicht nur aus einer Quelle. Meine Internetseite entsteht im Wesentlichen aus meinem Spaß an allem ungewöhnlichen und neuen. Als Ergänzung ist es mindestens nötig sich aktuell über den Stand der Schulmedizinischen Forschung zu informieren.
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