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12/03

VA104.

Wenn unsere toten Angehörigen von uns Abschied nehmen

Ich habe mich nicht nur an meine früheren Leben erinnert, sondern auch daran, was ich zwischen den Leben gemacht habe. Das erste, was ich tat, war meist, daß ich versucht habe, mit meinen lebenden Angehörigen und Freunden Kontakt aufzunehmen, um sie zu trösten. Das tun auch viele andere Menschen nach ihrem Tod.

Eine der traurigsten Erfahrungen die ich dabei gemacht habe, war, daß manche meiner Freunde so sehr in ihrer Trauer versunken waren, daß ich sie nicht erreichen und trösten konnte. Hier schreibe ich, was man tun kann, um diesen Abschied der Toten bewußt mitzubekommen.

Wahrscheinlich wird der Tote - wenn er das nicht schon längst getan hat - von sich aus mit Dir Kontakt aufnehmen. Um diesen Kontakt auch zu bemerkten, sind mehrere Ratschläge hilfreich:

  1. Achte auf Deine Träume. Tote beeinflussen oft die Träume ihrer Lieben, um von ihnen Abschied zu nehmen.
  2. Beobachte Deine Gedanken und Gefühle. Kaum ein Mensch ist geübt darin, eigene Gedanken und Gefühle von telepathisch empfangenen Gedanken und Gefühlen zu unterscheiden. Deshalb passiert es oft, daß wir telepathische Botschaften für eigene Gedanken halten. Ein Hinweis, daß etwas eine telepathische Botschaft von einem Verstorbenen sein könnte, kann folgendes sein:
    • Ein Gedanke vermittelt und dasselbe Gefühl, das der Tote uns immer vermittelt hat.
    • Du wirst an etwas erinnert, mit dem der Tote Dich immer aufgeheitert oder getröstet hast.
    • Es fühlt sich an als käme ein Gedanke oder ein Gefühl von außen.
    • Dir kommt der Gedanke: das ist jetzt...
  3. Sehr intensive Gefühle - wie Trauer und Schmerz - und Gedanken die immer im Kopf kreisen führen dazu, daß wir so abgelenkt sind, daß wir eine telepathische Kontaktaufnahme nicht wahrnehmen können. Helfen kann:
    • die im Kopf kreisenden Gedanken aufschreiben. Wenn das nicht ausreichend hilft Option oder "The Work" von Byron Kathie darauf anwenden.
    • Meditieren oder alleine in der Natur spazierengehen um innerlich zur Ruhe zu komen.
    • Tränen sind heilsam. Wenn Dir nach weinen zumute ist, ist es auch gut, tatsächlich zu weinen.
    • Jemanden finden, mit dem man über die Trauer reden kann.

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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/ ; Kersti_@gmx.de
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