Unibibliotheken sind gefährlich... ;-)
Ich liebe es, in wissenschaftlichen Bibliotheken zu lesen und
Bücher auszuleihen. Die inhaltliche Qualität der Bücher,
die dort stehen, ist durchschnittlich höher als in anderen
Bibliotheken, da diejenigen, die entscheiden, was dort gekauft wird, zu
den gebildetsten Menschen in unserem Land zählen. Folglich - und das
ist ein Problem - sollte ich mich besser nicht in solche Räume
hineinwagen. Kaum habe ich zehn Minuten zwischen den regalen dort
verbracht, trage ich einen Stapel mit mindestens 20 Büchern mit mir
herum, die einfach viel zu interessant waren, um sie in den Regalen
stehen zu lassen.
Da ich aber als Studentin diese gefährlichen Räume nicht ohne
weiteres meiden kann, hatte ich im ersten Semester oft
Rückenschmerzen durch zu viel Bücherschleppen... Außerdem
wurde es manchmal teuer, wenn ich vergessen hatte, irgendein Buch
zurückzugeben. Und wer kann bei so viel Büchern schon an alle
denken!
Also glaubt mir - Wissenschaft ist durchaus spannend.
V13.
Ich würde mir nie die Mühe machen, etwas zu kritisieren,
was ich schlecht finde
Dennoch sind manche Wissenschaftler für mich äußerst
irritierend weil sie eine ganz andere gefährliche Krankheit haben:
Das Allwissenheitssyndrom ;-)
Das Hauptsymptom des Allwissenheitssyndroms ist die Ansicht, daß
Fachmann sein allwissend mache und das man deshalb aufgrund der
Übereinstimmung oder nicht Übereinstimmung mit selbst einer
veralteten wissenschaftlichen Theorie mit absoluter Sicherheit entscheiden
könne, ob eine bewährte Methode funktionieren könne oder
nicht. Deshalb sei es angemessen selbst die schlagendsten Beweise zu
ignorieren und auf die Wissenschaft zu vertrauen.
V150.
Den Fachleuten vertrauen?
V58.
Absolute Wahrheit?
Viele die das lesen sind jetzt sicher der Ansicht, so etwas gäbe es
in der Wissenschaft nicht. Ich kann euch jedoch versichern: jeder wird
gelegentlich davon befallen. Selbst mich erwische ich gelegentlich bei
einer heftigen Atacke dieser Krankheit. Und ich bin - durch meine
unübersehbaren Sammlung an verrückten Meinungen - ziemlich
abgehärtet dagegen. Der Durchschnittsfachmann ist jedoch deutlich
anfälliger.
V140.
Die zerstörerische Arroganz der herrschenden Meinung
V299.
Der Unterschied zwischen Elitebewußtsein und
Standesdünkel
Es gibt in der Wissenschaft eine solche Mensge an
Irrtümern, bewußter Manipulation und Ignoranz, daß man
sich wunderm müßte, daß überhaupt noch etwas
Vernünftiges bei wissenschaftlicher Forschung herauskommt.
VA67.
Welche nichtwissenschaftlichen Faktoren verfälschen das
Wissen der Fachleute über den Stand medizinischer
Forschung?
V5.
Braucht Schulmedizin keine Beweise?
V244.
Warum Vertreter von Außenseitermeinungen besser informiert
sind, als Vertreter weit verbreiteter Meinungen
Tatsächlich aber erweisen sich die Lehrbücher für
Studenten als weitgehend so zuverlässig, daß es sich gar nicht
lohnt, jede dort aufgestellte Behauptung er einmal schon aus Prinzip in
Frage zu stellen, obwohl dort bei weitem nicht so viele Beweise
angeführt sind, wie ich erwarte, damit ich überhaupt anfange,
mich zu fragen, ob an einer Außenseitermeinung etwas dran ist.
V243.
Ist die Schulmedizin wirklich so schlecht, wie das hier auf
meiner Internetseite erscheint?
Wissenschaft ist nicht was wahr ist, Wissenschaft ist was
bewährt ist
Warum ich so oft den sicheren Boden der Wissenschaft verlasse
V246.
Esoterik und Exoterik

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