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VA179.

Was heißt Einweihung, was Erleuchtung?

Die Wörter "Einweihung" und "Erleuchtung" werden normalerweise für gleichbedeutend gehalten. Auch ich dachte lange Zeit, es wäre irgendwie dasselbe. Heute bin ich der Ansicht, daß sie mitnichten dasselbe bedeuten.

Die Einweihung bezeichnet den ungehinderten Zugang zur Akasha-Chronik. Die Erleuchtung bezeichnet das bewußte Einssein mit Gott oder dem eigenen inneren Licht.

Einweihung

Im Buch "Einweihung" von Elisabeth Haich steht, die höchste Einweihung wäre, wenn man Allwissend wäre. Dieses "Allwissend" war nicht das, was was sich der unbedarfte Mensch darunter vorstellen würde, denn sie hatte keinen ungehinderten Zugriff auf Ereignisse ihrer eigenen Zukunft, wußte also nicht wirklich alles. Außerdem funktionierte dieses "Wissen" offensichtlich, indem sie sich vergangene oder zukünftige Ereignisse wie einen Film ansah.
Aus meiner heutigen Sicht, würde ich sagen, daß es sich dabei um einen ungehinderten bewußten Zugang zur Akasha-Chronik handelte.

Rudolf Steiner schreibt in "Wie erlangt man Erkenntnisse höherer Welten" daß man um die geistige Welt wahrzunehmen sich zuerst mit seinen selbsterschaffenen Traumbildern auseinandersetzen und sie als das erkennen muß, was sie sind. Erst dann ist man Fähig Ereignisse der geistigen Welt wahrzunehmen. Wenn man die geistige Welt in ausreichendem Maße wahrnehmen kann und sein eigenes unbewußtes genug gelehrt hat, begegne man dem Hüter der Schwelle, der ein Produkt der eigenen Schwächen sei.

Aus der Geschichte mit dem Hüter der Schwelle schließe ich, daß es sich auch bei Steiners "Einweihung"/"Erleuchtung" um einen ungehinderten Zugang zur Akasha-Chronik handelt. Denn den Hüter der Schwelle sieht man nur im Zugang zur Chronik - und sobald man keine Hilfe mehr braucht um mit seinen sich dort materialisierenden Ängsten umzugehen, hat man ungehinderten Zugang zur Aksha-Chronik, es sei denn, man hätte die Chronik absichtlich ernsthaft geschädigt, verfälscht oder sich Zugang zu Daten verschafft, die der Besitzer nicht freigegeben hat (auch hier wird man nicht gleich wegen einer Bagatelle ganz ausgeschlossen).

Im Allgemeinen entscheidet der Hüter eines Zugangs, wen von denjenigen, die noch keinen freien Zugang haben, er einläßt und wen nicht. Je selbstbewußter so ein Hüter ist, desto eher ist er bereit, jemanden einzulassen, bei dem er verutet, daß er ernsthafte Probleme bekommen könnte. Denn der Hüter ist derjenige, der notfalls eingreifen und das Schlimmste verhindern muß.

Der Hüter der Schwelle

Mich hat die Geschichte mit dem Hüter der Schwelle beim ersten Lesen verwirrt - ich kannte alles in diesem Buch beschriebene, auch das, was man erst nachher erleben können sollte - aber an eine Begegnung mit dem Hüter der Schwelle konnte ich mich nicht erinnern.

Jetzt, ein paar Jahre später wundert mich das gar nicht mehr. Denn seit ich mich oft bewußt daran erinnere wie ich andere Menschen in die Akasha-Chronik begleite, habe ich oft beobachtet, wie sie darauf reagieren, wenn ich sie in den Zugang zur Akasha-Chronik begleite, wo sich jeder Gedanke sofort materailisiert. Die erste Reaktion ist meist irgendeine Befürchtung, aus der sofort ein Wesen entsteht, das dieser Befürchtung entspricht. Ich bin Anfangs dabei, um sicherzustellen, daß mein Schützling seine Schöpfungen als seine Ängste erkennt und wieder auflöst, statt in Panik zu geraten. Das könnte nälich gefährlich werden: wenn er sich vorstellt, daß dieses Wesen ihn zerfleischt, wird genau das geschehen, da dieses Wesen tut, was er denkt. Das kann man heilen - aber es ist die Art von Erfahrung, die man nun wirklich nicht braucht!

Der Hüter der Schwelle ist also eine materialisierte Angst desjenigen, der im Zugang steht.

Da ich sofort, als ich es das erste mal versucht hatte, ungehinderten Zugang hatte, muß ich die Erfahrung mit dem "Hüter der Schwelle" schon viel früher gemacht haben, vielleicht vor diesem Leben, vielleicht auch als Kleinkind. Damals hatte ich einige Träume, die man so deuten könnte.

Erleuchtung

Erleuchtung bezieht sich auf das innere Licht oder den Göttlichen Kern: Danach ist man in dem Maße erleuchtet, wie man sein inneres Licht / den Göttlichen Kern wahrnehmen kann.
  1. Die erste Stufe der Erleuchtung wäre dann, daß man das innere Licht mit dem geistigen Auge sieht.
  2. Die zweite Stufe wäre, daß man in das innere Licht hineingehen und wahrnezhmen kann, wie unermeßlich grioß es von innen ist.
  3. Die dritte wäre, daß an einer anderen Stelle wieder herausschauen und das Leben eines anderen Wesens von innen miterleben und manchal auch durch dieses Wesen hindurch handeln kann.

 

Kersti


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, E-Mail an Kersti_@gmx.de