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Es ist bei uns schon in der Schule so,
daß man nach einem ziemlich starren Maßstab als Gut
oder schlecht beurteilt wird ... statt daß man die
Zeit verwenden würde, um den Scghülern bewußt zu
machen wo ihre Stärken und schwächen liegen und
welcher Beruf deshalb gut für sie ist - wir brauchen
schließlich in einer Gesellschaft wo es so viele
unterschiedliche Berufe und Anforderungen gibt wie
in unserer nicht den Einheits-Einserschüler sondern
eine Menge sehr unterschiedlichere Menschen mit sehr
unterschiedlichen Fähigkeiten, damit alles funktioniert! Und es muß ja wohl möglich sein, daß intellektuell nicht so begabte Schüler herausfinden, welcher Beruf für sie paßt und welcher nicht, ohne ihr Selbstvertrauen zu untergraben. Ein Studium wäre in so einem Fall wohl ziemlicher Schwachsinn, weil es nur frustrierend ist, einen Beruf ergreifen zu wollen, der den eigenen Fähigkeiten nicht entspricht. Es ist einfach nicht Sinn der Sache, daß man versucht, jeden an eine Norm anzupassen - sondern man muß die Menschen so nehmen wie sie sind - auf ihre Schwächen Rücksicht nehmen und ihnen die Aufgaben übertragen, wo sie ihre Stärken am Besten einsetzen können.
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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5,
34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615,
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Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal
im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von
Lesern immer bekomme.