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Die Homöopathie steht nicht im Widerspruch zu Physik oder
Chemie - denn aus der wissenschaftlich in Doppelblindstudien
erwiesenen Tatsache, daß Homöopathie funktioniert (Nicola
Clausius, Kontrollierte klinische Studien in der Homöopathie)
im Verein mit der Tatsache, daß die auch Mittel wirken, die
kein einziges Atom der Ausgangssubstanz enthalten, kann man
nur schließen, daß es sich bei der Wirkung der
homöopathischen Hochpotenzen nicht um eine chemische
Wirkung handelt. Nun gibt es weder in Chemie noch in Physik ein Gesetz, das andere Wirkungen als Chemische ausschließt. Im Gegenteil kennt die Physik diverse Wirkungen die auf anderem Wege hervorgerufen werden - bekanntlich sind Licht, Radiowellen und Magnetfelder durchaus sehr wirksam, obwohl sie zur Vermittlung ihrer Wirkung, teilweise über lichtjahreweite Entfernungen, keiner Atome bedürfen. Dasselbe trifft auf die Schwerkraft zu. Ein Beispiel aus der Medizin, wo eine Wirkung hervorgerufen wird, ohne die Vermittlung einer chemischen Reaktion ist bekanntlich der Placebo-Effekt. - Hier reicht der Glaube des Patienten an die Wirksamkeit des Medikaments, damit sich tatsächlich Wirkungen zeigen, die aber vom Körper selber hervorgebracht wurden. Um das weitere zu verstehen, muß an erst einmal begreifen, was Homöopathie eigenlich ist. Der Grundgedanke der Hoöopathie wird üblicherweise in de Satz: "Similia similibus curentur" oder deutsch: "Ähnliches wir durch Ähnliches geheilt" zusammengefaßt. Hahnemann beschreibt, daß jedes Mittel eine Erstwirkung hat und später eine Zweitwirkung, die der Erstwirkung entgegengesetzt ist. Was damit gemeint ist, beschreibe ich an zwei modernen Beispielen, weil dabei die ablaufenden Vorgänge genauer bekannt und besser erforscht sind, als das zu Hahnemanns Zeit möglich gewesen wäre. Wenn ein Mensch einen nennenswerte Menge Zucker in konzentrierter Form zu sich nimmt (Beispielsweise in Cola oder Bonbons) steigt der Blutzuckerspiegel zuerst über den Normalwert (Erstwirkung) an, dann wird Insulin ausgeschüttet und er sinkt unter den normalwert ab (Zweitwirkung), bis er sich dann wieder auf den Normalwert einpendelt. Ein anderes Beispiel ist die Wirkung von Opiaten. Opiate - und Endorphin wirken indem sie den Rezeptor für Neurotransmitter blockieren. Das führt zu der typischen Drogenwirkung der Opiate (Erstwirkung). Daraufhin werden in den Synapsen zusätzliche Rezeptoren für die Transmitter produziert, so daß trotz Anwesenheit der Droge noch funktionsfähige Rezeptoren da sind. Wenn die Droge nicht mehr im Körper ist, führt das zu den Entzugserscheinungen (Zweitwirkung). Die Erstwirkung ist homöopathisch betrachtet immer die direkte chemische Wirkung des Stoffes, die Zweitwirkung ist die Gegenregulation des Körpers. In den Medikamententestungen der homöopathie wird gesunden das Medikament in ungefährlicher Dosis gegeben und dann die Erstwirkung protokolliert. Die Beschreibungen der Erstwirkung ergeben das Arzeneimittelbild. Wenn nun ein kranker zum homöopathischen Arzt oder Heilpraktiker kommt, läßt der arzt sich dessen Krankheitssymptome beschreiben und gibt ihm dann das Mittel, dessen Arzeneimittelbild den Krankheitssymptomen am Ähnlichsrten ist. Deshalb: Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt. Ursprünglich geschah das in einer geringen aber durchaus meßbaren Dosis. Das geschieht in der Hoffnung, daß die Gegenregulation (Zweitwirkung) die der Körper gegen die Arzenei aktiviert gleichzeitig auch die Krankheit des Patienten mitbekämpft. Die Erstwirkung - also die Chemische Medikamentenwirkung - ist in der Homöopathischen Behandlung nicht erwünscht. Wenn sie aber auftritt - also sich die Krankheitssymptome anfangs verstärken - wird das als Zeichen betrachtet, daß das richtige Mittel gefunden wurde. Hahnemann hat dann experimentiert, wie er die Zweitwirkung (Gegenregulation des Körpers) erzielen kann ohne die Erstwirkung (Chemische Wirkung des Arzeneimittels) in Kauf nehmen zu müssen und kam dabei zu den Ergebnis, daß er dazu das Medikament mehrfach verdünnen und miteinander verschütteln oder verreiben muß (Potenzieren). Er war selbst der ansicht daß die Wirkung seiner potenzierten Mittel keine chemische ist, sondern daß nur die Arzeneimittelinformation übertragen wird. Da für die homöopathische Behandlung die Chemische Wirkung unnötig und unerwünscht ist, scheint es durchaus konsequent und denkbar, daß das Mittel nicht anwesend sein muß, um wirksam zu sein, solange nur im Körper die Information ankommt, es wäre da und deshalb sei eine Gegenregulation nötig. Daß also kein einziges Atom des ursprünglichen Mittels im Homöopathischen Medikament vorhanden ist, heißt deshalb nicht zwangsläufig, daß es unwirksam sein muß. Und - wie gesagt - es ist nachgewiesenermaßen wirksam. Jetzt fragt sich nur, wie die Information eigentlich transportiert wird. Die Antwort auf diese Frage wird in der Clusterstruktur des Wassers vermutet, die nach den Forschungen beispielsweise von Masuro Emoto, durchaus geeigtnet ist, Informationen zu transtportieren.
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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5,
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Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal
im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von
Lesern immer bekomme.