10/04
VA198.|
Ich hab mal für eine Kosmetikfirma gearbeitet,
die nach dem System ihre Artikel verkaufen wollte.
Habe sehr schnell gemerkt, dass das überhaupt nicht
so funktioniert, wie die mir weis machen wollten.
Verkauf nach dem Schneeballsystem ist fies gegenüber
den späteren Verkäufern, weil der Markt im Handumdrehen
voll ist. Wenn es um so etwas wie eine Mail unter allen interessierten verbreiten geht, könnte das Schneeballsystem vielleicht ein sehr gutes Mittel sein, weil es sehr schnell an alle interessierten verschickt ist. N: Das Schneeballsystem ist ein mächtiges Instrument, und wenn wir das verschmutzen, dann nutzen wir es nicht richtig aus, das wäre blöd, wenn irgendwann alle denken, nee, das ist nicht funktional. He, genau das wollen sie doch von uns...! Ich habe eher den Eindruck, daß eine einmal losgeschickte Mail dieser Art einfach manchmal jahrelang umgeht, wenn Ja, klar, Echos ohne Ende. Aber es muß nicht so sein, daß es nur Hoaxe sind und die Echos lassen sich vermeiden, wenn jeder Weitersender eine bcc an den ursprünglichen Absender schickt, der schickt dann die "Hat sich erledigt mail" wenn das der Fall ist. Dieser Trafic im mailaccount des Ursprungssenders sorgt auch dafür, daß das Medium "Schneeball" (Hallo, Kersti, klickert was?) wirkunsvoll bleibt, weil sichergestellt ist, das der Anfangende bereit ist, einen Haufen mails zu beantworten. Wir könnten über ein gut vernetztes Netz von Netzen innerhalb von 24 Stunden den Bären auf die Beine stellen, wenn das Netz erst trägt.... Das Schneeballsystem ist wirklich ein total mächtiger Wächter, wird mit Vertrauen gefüttert und dient dann allen.
Ein Vorschlag? Wir machen das so, daß wir nur mails
weiterschicken, wo draufsteht: Den Urheber anmailen ob es noch aktuell ist. Die genannt Internetseite anschauen, ob sie überhaupt existiert. Ja, und bei bei Heise nachsehen, die Hacker nach Informationen fragen (nur wenn es anders nicht geht), bei internationalen Seiten die anderen Nationen ansurfen, wenn die den Aufruf nicht haben, dann eine Nachricht an die nationale Organisation, daß sie was an ihrer Internetseite kleben haben, was wahrscheinlich nicht von ihnen ist.... etc. Was der Instinkt hergibt. Außerdem der kurze Text:
Mails nach dem Schneeballsystem, die länger als einen
Monat nicht geprüft wurden, nicht ungeprüft weitersenden.
Wer prüft schreibe: In dem Fall war das Problem, daß die Mails ZU lange umgegangen sind - also nicht das wohin sondern das wie lange.
Man muß also irgendwie immer ein Verfallsdatum angeben.
"Fragen sie bitte spätenstens am ... bei ... nach,
ob die Daten noch aktuell sind"
oder Und zwar bevor die Mail abgeschickt wird, nicht gleichzeitig und nicht nachher. *N* Kurven denken, Mädels... Wer versendet was? Also, wenn ich Mrs. Telecom wäre, dann hielte ich mir eine gute Abteilung von Mailerfindern, die immer wieder schön dafür sorgen, daß der Traffic auch hoch genug ist... z.B. Desgleichen auch Mr. Anti-Virus-Software... Wenn kein anderer einen Virus macht, dann mach doch ich einen, setze den, und habe dann - oh Wunder! - gleich das passende Heilmittel und das als erster... Desgleichen auch Mr. Werbebanner auf der Fake-Page, für die, die das überprüfen wollen... Und der Stratege, der sich dachte, uuops! Das ist eines der mächtigsten Instrumente zur Machtvermeidung was jemals auf dem Markt war, das wird gefährlich, wenn ich es nicht klammheimlich mattsetze... Am besten, ich mülle es zu!
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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5,
34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615,
http://www.kersti.de/,
Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal
im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von
Lesern immer bekomme.