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Viele Ratschläge zur Hundeerziehung werden damit begründet,
daß Wölfe das ja auch so machen würden. Manche dieser
Ratschläge erscheinen mir sehr vernünftig andere ziemlich
lächerlich. Um zu begreifen, welche Ratschläge vernünftig und welche lächerlich sind, muß man sich bewußt machen, daß der Hund zwar sehr viele Verhaltensweisen, die ursprünglich entstanden sind, weil Wölfe, die Vorfahren der Hunde, sie im Rudel brauchten, jetzt benutzen, um sich mit der menschlichen Familie abzustimmen, in der sie leben. Und das funktioniert sehr gut, weil Menschen und Hunde sich im Sozialverhalten angeborenermaßen sehr ähnlich sind. Aber Hunde verwechseln ihre Menschen nicht mit einem Wolfsrudel. Sie wissen sehr wohl, daß Menschen - so lieb sie auch sein mögen - keine Hunde sind und sich deshalb in vielem anders verhalten und anders denken als Hunde. Und daß sie deshalb nicht als Paarungspartner in Betracht kommen. Hunde wissen auch, daß Menschen sich nicht für Gerüche interessieren - und deshalb macht es wenig Sinn, ihnen das mit erhobenen Bein pinkeln zu verbieten - das tun sie, um anderen Hunden Nachrichten zukommen zu lassen - und sofern sich kein Mensch da einmischt, kommen sie auch nicht auf den Gedanken, daß das irgendetwas an ihrer Rangfolge gegenüber Menschen ändern könnte. In anderen Fällen ist es dagegen sinnvoll die typische Kommunikation von Hunden oder Wölfen untereinander nachzuahmen. |
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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5,
34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615,
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Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal
im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von
Lesern immer bekomme.