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VA233.

Gedankenkristalldenken fühlt sich für mich eher wie sehen als wie denken an

Es ist irgendwie so, daß ich meine Gedanken eher sehe als denke. Also tatsächlich so sehr, daß wenn ich beim gehen intensiv nachdenke, daß ich dann fast nicht mehr bewußt mitbekommen was ich mit meinen Augen sehe, weil ich den Teil dessen was man zum bewußten Sehen benutzt zum Denken benutze.

Das Hindernissen Ausweichen geschieht dann automatisch und ziemlich unbewußt, so daß ich Leute wenn überhaupt erst erkenne, wenn ich fünf Meter weiter bin.

Und ich sehe dann halt tatsächlich meinen Gedanken - als eine Art Knotenpunkt und lauter Verbindungslinien zu anderen Knotenpunkten gleichzeitig als so ein räumliches Netz. Nur das jeder Knoten und jeder Faden eine genau festgelegte Bedeutung hat.

Dabei kann ich zusätzlich mein Bewußtsein so aufteilen daß es mehrere dieser Fäden gleichzeitig verfolgen kann oder - dann aber verschwommener - das gesamte Netz überschauen kann.

Diese Art des Denkens ist aber eher wie ein Denken in Schrift oder Diagrammen, das heißt diese Verbindungen und Knoten sind Zeichen mit einer Bedeutung und keine Bilder. Obwohl natürlich wie in einem Text auch Bilder und Konstruktionszeichnungen eingebunden werden können.

Einer der begriffe als bild zu malen ist allerdings nicht so eibnfach möglich, weil es eher wie eine Schüssel Spaghetti aussieht, wenn uich meinen Begriff für "Pferd" male ... und weil er sich in der Form ständig verändert, weil ich ja immer wieder etwas dazulerne, was in irgendeiner Form mit Pferden zu tun hat und das ändert dann die Form meiner "Schüssel Spagghetti" und macht es nicht hilfreich, um sie von den anderen solchen Schüsseln Spagghetti zu unterschieden. Gleichzeitig erkenne ich die Begriffe, wenn ich sie sehe dennoch an der Form.

Kersti

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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.