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VA239.

Feinstoffliche Wahrnehmungen, Religion und Wissenschaft

1. Viele religöse Regeln sind aus Gründen entstanden, die eine Anwendung auf das hier und jetzt sinnlos machen

Menschen, die schlimme Erfahrungen gemacht haben, legen sich oft diverse seltsame Gewohnheiten zu, um die Ängste in Schach zu halten.

Eine häufige Taktik dazu, ist, daß man die Gebote einer Religion bis aufs I-Tüpfelchen zu erfüllen, so übertrieben, daß es beinahe schon lächerlich wirkt, in der Hoffnung, daß Gott einen dann zur Belohnung schützt.

Viele Menschen, die einmal in Israel waren, haben nachher eine eher unerfreuliche Anekdote über den Fanatismus der orthodoxen Juden in Israel zu erzählen. Das wird sich wahrscheinlich ändern, sobald die Generation, die den zweiten Weltkrieg überlebt hat nicht mehr lebt, denn ihre Kinder sind ja nicht so traumatisiert.

Eine Bekannte von mir hatte vor etwa einem Jahr die letzten Überlebenden der Vernichtungslager betreut, als sie sich hier in Deutschland getroffen waren. Das war zeitweise nervenaufreibend und sehr merkwürdig. Eine Geschichte, die diese Bekannte erzählt hat, war eher lustig:

1.1 Es muß fließend Wasser sein

Als sie morgends in den Frühstücksraum des Hotel kam, in dem diese Juden untergebracht waren, nahm sie der Küchenchef zur Seite und erzählte:
"Heute ist was merkwürdiges passiert: Der Rabbi ist doch wahrhaftig zum nächsten Fluß gegangen (mitten in der Großstadt!) und hat da wasser geholt und damit die ganze Küche geputzt, weil in der Thora steht, man müsse dazu fließendes Wasser nehmen."
Als ich das hörte, dachte ich mir: "Ja. Wenn ich damals Moses gewesen wäre und mit einem Haufen Leuten, die daran gewöhnt sind, ihr Wasser immer am selben Brunnen zu holen, in die Wildnis gezogen wäre, hätte ich ihnen genau das geraten.

Wenn ich nämlich wandere, fülle ich meine Trinkfalsche immer mit dem wasser der bäche im wald auf - und genau das ist die wichtigste Regel mit der ich Trinkwasser von nicht trinkbarem Wasser unterscheide.

Ich trinke nicht aus Teichen oder Pfützen sondern nur fließend Wasser, das sauber aussieht und sauber schmeckt und wo kein Haus oberhalb meines Standortes am Bach steht und das auch nicht durch eventuell mit Pestizifden und Dünger gespritzte Felder geflossen ist.. Und mit dieser Regel hatte ich auch nie Probleme mit Durchfall oder so gehabt.

Natürlich war es völlig deplaziert diese Regel in einer Großstadt anzuwenden, wo Trinkwasser von hoher Qualität durch das Wasserwerk zur Verfügung gestellt wird, während man darauf vertrauen kann daß das Flußwasser aus diversen Gründen verunreinigt ist.

Genauso ist jede religiöse Regel, die in der Bibel oder in anderen religiösen Büchern steht, in einer bestimmten historischen Situation gegeben worden, wo sie aus irgendeinem Grund sinnvoll oder notwendig war.

2. Gefahren im Umgang mit feinstofflichen Wahrnehmungen

2.1 Drogen

Wer ein Einblick in Kreise hat, wo sich menschen mit Esoterik beschäftigen oder - was selbstverständlich nicht dasselbe ist - psycholdelische Drogen nehmen, hört von den vernünftigeren Menschen in diesen Kreisen diverse gut begründete Warnungen: Psychodelische Drogen können feinstoffliche Wahrnehmungen in einem Ausmaß hervorrufen, das unser Bewußtsein nicht verarbeiten kann. Deshalb sagen selbst Leute die regelmäßig LSD, Psyllocybinpilze, Zaubersalbei oder Ähnliches einnehmen und das als positiv und bereichernd empfinden:

Wer eine dieser Drogen nimmt, sollte unbedingt einen "Tripsitter" dabeihaben, der bei der Drogenerfahrung nüchtern ist und dabeibleibt. Das sollte jemand sein, der selber weiß wie es ist, diese Drogen zu nehmen und deshalb einschätzen kann, was das eventuell merkwürdige Verhalten desjenigen der gerade auf einem Drogentrip ist bedeutet und im Falle eines Horrortrips (=Alptraumhafte Drogenerfahrung) nicht die Nerven verliert, sondern wenn möglich den Betroffenen aus diesem Angstzustand herausredet, indem er selbst ruhig bleibt und ihn beruhigt. Wenn das nicht möglich ist, sollte er, falls vorhanden, den Trip mit einem Gegenmittel beenden oder zumindest dafür sorgen, daß der Betroffene nichts wirklich Dummes tut.

Ich finde daß solche psychodelischen Drogen selbst wenn man alles richtig macht mehr schaden als nützen und weiß daß die meisten Menschen feinstoffliche Wahrnehmungen auch ohne solche Drogen bekommen können - dann aber gewöhnlich nicht in einem Ausmaß, mit dem sie nicht klarkommen können.

Doch selbst wen man keine Drogen nimmt, gibt es noch diverse andere gefährliche Fehler, die man im Umgang mit feinstofflichen Wahrnehmungen und feinstofflichen Energien(VA180. Definition Eso) machen kann.

2.2 Channelings

Es gibt eine Form des Channelings, wo man andere Wesenheiten (Geister, Engel, Dämonen oder Ähnliches) in seinen Körper einläßt, damit sie diesen Körper für eine Weile benutzen können um durch ihn zu sprechen.

Das Problem hiermit ist, daß es den Körper schädigt, wenn er oft auf fremde Energien umgestellt wird, und wenn man das regelmäßig und häufig tut, kostet das Jahre des Lebens. Wer so etwas tut, weil es so ein lustiger Zeitvertreib ist, tut sich selbst damit ganz sicher nichts Gutes.

2.3 Die eigenen Interessen wahrnehmen, wahren und vertreten

Ein weiteres Problem ist, daß es auf feinstofflicher Ebene nicht nur nette und vertrauenswürdige Wesen gibt. Und selbst diejenigen Wesen, die nett und eigentlich vertrauenswürdig sind, haben schlichtweg keine Ahnung, vom Leben auf dieser Erde und können deshalb mit Wünschen und Bitten an uns herantreten, die zu erfüllen nicht angemessen ist, weil sie uns zu sehr schaden und ihnen im Verhältnis dazu zu wenig nützen.

Gleichzeitig ist telepathische Kommunikation aber so, daß man die Gefühle des Gesprächspartners fühlt, als wären es die eigenen. Man empfindet die Wünsche dieser Wesen, als würde man es sich selber wünschen. Deshalb erfordert es einiges an Wachsamkeit und innerer Klarheit, sich dann noch bewußt zu bleiben, was die eigenen Bedürfnisse sind und welche Bedürfnisse zu diesen feinstofflichen Gästen gehören. Und wenn das nicht gelingt, kann das übel enden.

Verantwortungsbewußte und mit Sterblichen erfahrene feinstoffliche Wesen, ziehen sich zurück, wenn sie merken daß ihr menschlicher Gesprächspartner den Kontakt zu sich selbst verliert und sich seiner eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht mehr ausreichend bewußt ist, so das der Betroffene wieder einen klaren kopf kriegt und merkt, daß er sich selbst ernsthaft geschadet hat.

Doch Naturgeister sind im allgemeinen zu unerfahren um das zu erkennen und tun das deshalb nicht oder nur wenn jemand sie darauf aufmerksam macht, was sie falsch machen.

Dunkelwesen sind dagegen zu verzweifelt und selbstbezogen um die Bedürfnisse anderer ausreichend zu berücksichtigen.

Kurz zusammengefaßt ist der Umgang mit feinstofflichen Wahrnehmungen für unerfahrene und schlecht ausgebildete Menschen gefährlich, deshalb sollte man (falls man das überhaupt kann) entweder die Finger davon lassen, oder aber bei einem gut ausgebildeten Fachmann (der heute schwer zu finden ist) in die Lehre gehen.

2.4 Ist Wahrsagerei laut Bibel nicht verboten?

Wenn man sich die Bibel anschaut, gibt die Interpretation daß Wahrsagerei grundsätzlich und vollständig verboten sein solle, nicht sonderlich viel Sinn. Die Bibel selbst enthält schließlich diverse Propühezeihungen, Berichte über Dämonen (was heißt, da hat jemand feinstoffliche Wahrnehmungen) Wunder, Geistheilung. - Und die jeweiligen religiösen Führer, besonders auch Jesus, waren darin offensichtlich sehr gut ausgebildet.

Ich würde vermuten, daß in der Bibel ursprünglich unterschiedliche Begriffe für ausgebildete Fachleute und Leute die ohne Ausbildung herumexperimentieren benutzt wurden. Durch die Übersetzungen wurde das dann unklar und in der Kirchengeschichte dann verwendet um die konkurrierenden Angehörigen der traditionellen Religionen als Hexen verbrennen zu können.

3. Nicht jeder hat die Wahl, ob er sich damit auseinandersetzt

3.1 Ich

Ich bin die Art Mensch, die feinstoffliche Wahrnehmungen in einem Ausmaß hat, daß ich sie nicht verdrängen kann. Obwohl ich mir als Kind und Jugendliche oft gewünscht habe, ich könnte einfach normal sein.

Und ich habe überall nach den Informationen und Hilfen gesucht, die ich dringend brauchte, um mit meinen angeborenen Wahrnehmungen klarzukommen, ohne wahnsinnig zu werden.

Und ich habe sie Fitzelchen für Fitzelchen zusammengesucht, in dem ganzen Aberglauben - und damit meine ich so manche angeblich "wissenschaftliche" Ansicht genauso wie manches religiöse Dogma überprüft, was mir schadet und was mir nützt, herausgefunden was gefährlich ist und wie man sich davor schützen kann. Ich habe herausgefunden wo ich mich über Konventionen hinwegsetzen muß, weil es für mich gefährlich wäre, mich dem auszusetzen, was alle normal finden.

Im Nachhinein, während ich Bücher über andere Menschen gelesen habe, die offensichtlich dieselbe Art von Wahrnehmungen hatten und damit nicht klargekommen sind, hat es mich zutiefst erschreckt, wie dicht ich daran vorbeigeschlittert bin, in einer Nervenheilanstalt zu landen, wo ich aus meiner Sicht nicht die Hilfe hätte bekommen können, die ich wirklich brauchte.

Ich habe meine Internetseite auch geschrieben, um diejenigen Leute anzuziehen, die dieselbe Veranlagung haben wie ich und ihnen zu helfen, damit klarzukommen.

3.2 Eine Wissenschaft und ein Handwerk der feinstofflichen Wahrnehmungen

Jeder weiß, daß es unfähige Ärzte und inkompetente Handwerker gibt. Und den Trick, mit dem man dergleichen völlig ausschließen kann, hat wohl noch niemand erfunden. Dennoch haben Handwerk und Wissenschaft der Esoterik eines voraus:
Es gibt eine ganze Reihe Erkenntnisse und Verfahren, bei denen gesichert ist, daß sie so funktionieren, wie man sich das vorstellt und daß es tatsächlich sinnvoll ist, sie anzuwenden.

Es gibt Ausbildungsmethoden, die sicherstellen daß die meisten Studenten und Lehrlinge die bewährten Verfahren richtig und kompetent anzuwenden lernen. Und es gibt sowohl in der Wissenschaft als auch im Handwerk eine Fachsprache, die sicherstellt, daß man einander einigermaßen richtig versteht.

Kersti

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Buch: B88. Kaufman, Barry Neil / Lieben heißt einverstanden sein
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Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.