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VA251.

Macht der Erreger oder der Körper die Krankheit

Der Körper leistet einen wesentlich größeren Beitrag zum Erscheinungsbild der Krankheit als der Virus

Diese Frage ob der Erreger oder der Körper eine Krankehit hervorruft, klingt für die meisten Menschen zweiffellos etwas merkwürdig, denn selbstverständlich gibt es keine Masern ohne Masernvirus und keine Windpocken ohne ohne Windpockenvirus (Varizella-Zoster-Virus).

Doch wenn man genauer darüber nachdenkt, hat sie durchaus ihren Sinn: Wenn man sich beispielsweise das Krankheitsbild einer Kinderkrankheit wie die Masern daraufhin anschaut, dann stellt man fest, daß die meisten Symptome nicht vom Virus selbst produziert werden, sondern daß der Körper sie hervorruft, während er den Virus abwehrt.

Es kommt es bei mäßigem Fieber zunächst zu linsengroßen roten Flecken, die sich innerhalb von Stunden zunächst in Papeln und dann in Bläschen umwandeln, die von einem roten Hof umrandet sind. Das Exanthem beginnt um den Kopf und ist besonders dicht am Rumpf ausgeprägt, während die Extremitäten weniger befallen sind.

Die Bläschen trocknen nach wenigen Tagen mit zentraler Dellenbildung ein und bilden Krusten, die nach wenigen Tagen abgestoßen werden. In der Folge entwickeln sich weitere Exanthemschübe. So zeigen sich meist Flecken, Papeln, Bläschen und Krusten nebeneinander. (Nach ALH-Studienbrief)

Es gibt also

  • Fieber
  • Linsengroße Flecken
  • die sich röten,
  • anschwellen,
  • jucken
  • Bläschen bilden,
  • die eintrocknen
  • und abgestoßen werden.

Davon sind

  • Fieber
  • die sich röten,
  • anschwellen,
  • jucken
die Entündungszeichen Rubor (Rötung), Calor (Hitze), Tumor (Schwellung), Dolor (Schmerz). Sie sind sozusagen das Standart-Gefahrenabwehrprogramm des Körpers und werden bei jeder Verletzung und Reizung gezeigt, ob sie nun durch Viren, Chemikalien oder mechanische Verletzung hervorgerufen ist. Das Entzündungszeichen Funkctio Laesa (gestörte Funktion) wurde hier nicht berücksichtigt, da mir unklar ist, inwieweit es direkt von der Entzündung und inwieweit von der Ursache der Entzündung hervorgerufen wird.

Daß die Flecken linsengroß sind und die Form von Flecken haben, ist vermutlich auf dem Virus zurückzuführen: Ähnliches kann man auch beobachten, wenn man Viren auf einer Zellkultur züchtet. Daß sie Bläschen bilden ist mindestens teilweise direkt dadurch hervorgerufen, daß der Virus Zellen der Haut zerstört. Vermutlich ist aber auch der Körper daran beteiligt, indem weiße Blutkörperchen den befallenen Zellen einen Selbstzerstörungsbefehl geben, damit sie zerfallen, bevor die Viren fertig konstruiert sind. (Diesen Mechanismus gibt es zumindest.)

Daß sie eintrocknen und abgestoßen werden, ist wieder eine Reaktion des Körpers, zu der der Virus nicht beiträgt.

Von den Symptomen sind also diese durch den Körper hervorrgerufen:

  • Fieber
  • Flecken die sich röten,
  • anschwellen,
  • jucken
  • die Bläschen trocknen ein
  • und werden abgestoßen.
und die restlichen beiden hat zumindest teilweise der Virus verursacht:
  • Linsengroße Flecken
  • die Bläschen bilden,
Der Beitrag der Körpers zum Erscheinungsbild der Krankheit ist also offensichtlich wesentlich größer als der Beitrag der Viren.

Noch deutlicher wird das, wenn man sich bewußt macht, daß derselbe Virus bei Teilimmunität auch die Gürtelrose (Herpes Zoster) hervorruft, und bei seltenen Komplikationen zu Lungenentzündung, Nierenentzündung oder Hirnhautentzündung führen kann, die bekanntlich allesamt ein völlig anderes Krankheitbild haben und durch die verschiedensten Erreger hervorgerufen werden können.

Was ist dann Immunität?

Im Allgemeinen bekommt man in der Schule die Immunität dadurch erklärt, daß der Körper dann Antikörper bildet wodurch die Viren unschädlich gemacht werden. Diese Erklärung ist unzweifelhaft richtig, denn daß Antikörper produziert werden, wird regelmäßig nachgewiesen, wenn man den Immunstatus eines Menschen überprüft und dieser Mechanismus wird in der Gentechnik regelmäßig ausgenutzt, um die Substanzen herzustellen, mit denen die Stellen angefärbt werden, an denen sich das, was man untersuchen will, befindet.

Andererseits gibt es einiges, was deutlich darauf hinweist, daß das keine ausreichende Erklärung für das ist, was wir üblicherweise als Immunität bezeichnen.
V290. Kersti: Der Unterschied zwischen einer richtigen - und einer ausreichenden Erklärung
Dazu gehören:

  • Manche Leute sind gegen eine Krankheit immun - werden also nicht krank, obwohl sie Gelegenheit haben, sich anzustecken - obwohl sie keine Antikörper gegen den Erreger haben können, da sie ihm zuvor noch nicht begegnet sind.
  • Es sind eine Reihe von Abwehrmechanismen bekannt, die nichts mit Antikörpern zu tun haben.

Kersti

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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.