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Wie sollten Placebokonntrollierte Studien zur Homöoppathie ausfallen, falls sie so funktioniert, wie ihre Befürworter es annehmen?Schon Hahnemann vertritt in seinem "Organon der Heilkunst" die Ansicht, daß die homöopathische Wirkung keinerlei materielle Ursache hätte, sondern durch Übertragung der Arzeneimittelinformation verursacht würde, von der er sagt, sie sei geistartig 1. S.68ff.
Krankheiten führt er auf eine "Verstimmung der Lebenskraft" zurück, die in etwa dem entspricht, was die Kybernetik als eine Verstellung des Sollwertes in einem Regelkreis bezeichnet. Homöopathie hilft den Sollwert zu korrigieren, so daß der Körper selber das Problem auf Anregung durch die Homöopathie heilt. Das wird in dem Buch von Georg Bayr dargelegt, das vermutlich in der Naturheilkunde so wenig Beachtung fand, da die wenigsten Ärzte und Naturheilkundler Ahnung von Kybernetik haben und es ihnen deshalb schwer fällt die Fachsprache der Kybernetik zu verstehen während Kybernetiker sich meist nicht mit Homöopathie beschäftigen. Daran daß der Autor mit seinen Aussagen und seiner Zuordnung der homöopathischen Ausdrücke zu denen der kybernetischen Fachsprache recht hat, kann wohl kein Zweifel bestehen. ( Daß letztlich der Körper selbst die Korrekturen vornimmt, die zur Heilung nötig sind, ist eine grundlegende Gemeinsamkeit mit dem Placeboeffekt. Wenn Hahnemanns Theorien stimmen, wäre also zu erwarten, daß homöopathische Mittel in etwa so wirksam sind wie der Placeboeffekt und daß sie in einer Placebokontrollierten Doppelblindstudie zu einem zusätzlichen Effekt führen, der in derselben Größenordnung liegt wie der Placeboeffekt und deshalb statistisch schwer von ihm zu trennen ist. Das heißt die homöopathische Wirkung müßte nachweisbar aber nicht sehr groß sein. Außerdem ist zu erwarten, daß Homöopathie bei den Krankheiten die durch Placebos gut zu beeinflussen sind, größere Wirkungen erzielt als bei Krankheiten, auf die die Placebowirkung keinerlei nachweisbaren Einfluß hat. Ergebnisse placebokontrollierter DoppelblindstudienIn wissenschaftlichen Fachzeitschriften ist die Wirksamkeit der Homöopathie umstritten.Befürworter führen an, daß Metaanalysen über Doppelblindstudien der Homöopathie zwar eine deutlich geringere Wirksamkeit bescheinigen als konventionellen Mitteln aber doch statistisch signifikant eine stärkere Wirkung nachweisen als dem Placeboeffekt. Außerdem werfen sie den Autoren mancher homöopathiekritischer Arbeiten teilweise massive Fälschungen vor. Hinzu kommt, die Kritik daß bei vielen Arbeiten zur Homöopathie die homöopathischen Grundsätze nicht ausreichend beachtet würden und deshalb schlechtere Ergebnisse erreicht würden als möglich. Gegner widerlegen diese Behauptung nicht, sondern begründen ihren Standpunkt dadurch, daß - wie in allen medizinischen Bereichen - die Studien, die sorgfältiger gemacht wurden, im Durchschnitt einen geringeren Effekt nachweisen, als weniger sauber durchgeführte Studien. Der geringe durchschnittlich nachgewiesene Effekt sei deshalb eventuell ausschließlich auf folgende Faktoren zurückzuführen:
Sachlich sind beide Deutungen dieser Ergebnisse auf den ersten Blick nicht völlig auszuschließen. Allerdings muß man hier sagen, daß die Deutung, daß die Homöopathie tatsächlich wie von den Homöopathen behauptet wirkt, im Grunde logischer ist: Wir haben hier genau das Ergebnis vorliegen, das in diesem Fall zu erwarten wäre. Dagegen begegnet man beim lesen der Anti-Homöopathie Satndpunkte einigen höchst seltsamen Argumentationsmustern. Publication-BiasStatistisch nicht signifikant ist nicht gleich negativparadigmenDaß beide Seiten sich auf ihre jeweiligen Standpunkte versteifen liegt daran, daß sie aus einem unterschiedlichen Weltbild oder Paradigma heraus argumentieren.Aus Sicht der Gegner ist eine homöopathische Wirkung unmöglich, da eine Gabe einer homöopathischen Hochpotenz kein einziges Atom der Ausgangssubstanz mehr enthalten kann, wie man anhand der Lohschmidschen Zahl leicht errechnen kann. Aus Sicht der Befürworter ist eine solche Wirkung durchaus möglich, da sie postulieren, daß die Arzeneiinformation entweder auf der feinstofflichen Ebene oder aber durch die Ausrichtung der Wasserkristalle übertragen wird. Publication-Bias und Veröffentlichungspraxis in der HomöopathieAndere Typen von Untersuchungen zur Homöopathie und damit zusammenhängenden Bereichen QuelleWarnung: Informiert euch bitte nicht nur aus einer Quelle. Meine Internetseite entsteht im Wesentlichen aus meinem Spaß an allem ungewöhnlichen und neuen. Als Ergänzung ist es mindestens nötig sich aktuell über den Stand der Schulmedizinischen Forschung zu informieren.
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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5,
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Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal
im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von
Lesern immer bekomme.