erste Version vor: 12/06
letzte Überarbeitung: 8/08
Ich stelle mir die feinstofflichen Dinge nicht vor, sondern nehme sie wahrIn einer Mail schrieb ein Leser meiner Internetseite:Das ist eine komische Behauptung, denn mein Problem war lange Zeit, daß ich Dinge erlebt habe, die ich mir mit meinem Bildungshintergrund NICHT vorstellen konnte. Also habe ich mich bemüht sie zu verdrängen oder für Fantasie zu erklären, weil ich nicht wußte, wie ich mit etwas umgehen soll, für das mein Weltbild nur eine Erklärung lieferte: "Kersti ist verrückt." - und wo ich zudem noch sehen konnte, daß diese Erklärung offensichtlich falsch ist. Zwar habe ich oft unerwartet reagiert: beispielsweise Lügen dann durchschaut, wenn ein normaler Mensch meinen würde, sie wären undurchschaubar - und andere Lügen aber nicht bemerkt, wenn jeder sie bemerken würde - aber ganz offensichtlich war ich in der konkreten Lebensbewältigung genauso vernünftig und erfolgreich wie andere, bin aber dabei ganz anders vorgegangen. Da das aus meiner Sicht ein unerträglicher Zustand war, habe ich mir den Bildungshintergrund verschafft, der es mir ermöglicht, meine Alltagserfahrungen vollständig in mein Weltbild zu integrieren. Und die Dinge, die ich mir da angeblich "vorstelle" sind in dem Sinne keine Vorstellungen. Mit feinstofflichen Wahrnehmungen ist es wie mit irdischen Wahrnehmungen: Ich kann zwar meine Aufmerksamkeit darauf oder auf etwas anderes richten, so wie ich materielle Dinge ansehen oder wegschauen kann, oder wie ich mich auf ein irdisches Gespräch konzentrieren oder mich mit etwas anderen beschäftigen kann. Doch wenn ich an nichts Bestimmtes denke oder eine Tätigkeit durchführe, die wenig Konzentration erfordert, kommen diese feinstofflichen Wahrnehmungen von alleine. Feinstoffliche Wahrnehmungen beziehen sich auf aktuelle Ereignisse, von denen ich in einigen Fällen nicht einmal auf normale Weise hätte erfahren haben können. Sich etwas vorstellen funktioniert anders: wenn ich mir Geschichten ausdenke, erschaffe ich aktiv eine Vorstellung und lenke sie willentlich, es passiert nicht einfach so von alleine. Ein Fantasieprodukt entsteht außerdem gewöhnlich aus Dingen, die ich mindestens ein halbes Jahr vorher erlebt habe. Allerdings gibt es eine Gemeinsamkeit zwischen Gegenständen aus der Geistigen Welt(VA180. Definition Eso) und eigenen Vorstellungen: Beides kann man erschaffen, einfach indem man es sich vorstellt. Bei den Dingen und Körpern der Wesen der geistigen Welt handelt es sich um Vorstellungen, die mit Gefühlen aufgeladen sind und dadurch dort sichtbar werden. Man kann dort Gegenstände erschaffen, indem man sie sich vorstellt und sie dann Stück für Stück mit der passenden farblichen Gefühlsenergie aufläd. Die Dinge die in der geistigen Welt zu sehen sind, sind jedoch nicht nur meine eigenen Vorstellungen, sondern alle Vorstellungen die bisher von allen Wesen erschaffen und inzwischen nicht wieder aufgelöst wurden. Diese Vorstellungen sind dabei so komplex und wurden über so viele Jahrtausende hinweg immer mehr miteinander verbunden, daß sie sich zu einer Welt zusammengefügt haben, die vielfach größer ist als unsere materielle Welt. Es handelt sich also hierbei um das, was Jung als kollektives unbewußtes bezeichnet hat. Es ist natürlich nur von der Erde aus betrachtet unbewußt und das nicht einmal für alle Menschen. Der Unterschied zwischen Glauben und WahrnehmenEin andere typische Fehleinschätzung zu meiner Seite ist, daß viele Leute offensichtlich glauben, ich würde etwas glauben, wenn ich lediglich eine Beschreibung einer Wahrnehmung liefere.Ich glaube nicht an Erdgebundene Seelen, Naturgeister, Dämonen und Engel, ich kann sie wahrnehmen. Ich kann mit ihnen telepathisch reden. Wer seinen eigenen Wahrnehmungen nicht traut ist psychisch krank.
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V4. V10. V110. V112. V249. V253. V266. VA33. VA37. VA45. VA68. VA118. VA137. VA165. VA180. VA197. VA256. VA310. VB3. VB4. VB5. VB7. VB14. VB15. VB19. VB20. VB33. VB35. VB37. VB39. VB41. VB50. VB52. VB55. VB56. VB57. |
Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5,
34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615,
http://www.kersti.de/,
Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal
im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von
Lesern immer bekomme.