erste Version: 5/2020
letzte Bearbeitung: 8/2020

VB224.

Ist Autismus die Folge traumatischer Erfahrungen?

Inhalt

Übergeordneter Artikel:
VB189. Kersti: Autismus - Gedanken zu einem rätselhaften Phänomen
Dieser Text:
VB224.1 Kersti: Traumatische Erfahrungen zu Beginn der Autismussymptomatik
VB224.2 Kersti: Traumasymptome: Dissoziation, Flashbacks, Wiederholungszwang
VB224.2.1 Kersti: Dissoziation
VB224.2.1 Kersti: Die beiden Selbste blieben jedes für sich, voneinander isoliert
VB224.2.2 Kersti: Flashbacks und Wiederholungszwang
VB224.2.2 Kersti: "Wirf den Hund nicht vom Balkon!"
VB224.2.2 Kersti: "Peter, esser"
VB224.3 Kersti: Zwillingsstudien und der Nachweis genetischer Faktoren
VB224. Kersti: Hochsensibilität und traumatische Erfahrungen
VB224. Kersti: Quellen

 
Inhalt

1. Traumatische Erfahrungen zu Beginn der Autismussymptomatik

Was Autismus ist, ist in folgendem Abschnitt kurz zusammengefaßt:
VB189.1 Kersti: Autismus - ein seltsam paradoxes Phänomen
Im Artikel verwende ich das Wort Autismus, wenn der betreffende Mensch so schwerwiegende Probleme hat, daß er als ernsthaft behindert gelten muß. Beispielsweise wenn ein Mensch nicht sprechen kann oder sich in seiner Umwelt nicht so bewegen kann, daß er normale Alltagsdinge wie einkaufen oder einen Haushalt führen nicht altersentsprechend bewältigen kann. Als Asperger bezeichne ich Menschen, deren Besonderheiten zwar auf ähnlichen Veranlagungen beruhen, die auf ihre Mitmenschen aber durchaus gesund und nur etwas komisch wirken.

Wenn ein Mensch zu viel Schlimmes in seinem Leben erlebt hat, kann er unter Umständen in einen ganz ähnlichen Zustand kommen, wie man ihn von Autisten kennt.

Shilin war die jüngste Tochter eines Generals der Kuomintang Chinas (auch: Guomindang Chinas), die 1912 die erste chinesische Republik begründete und 1927 die Herrschaft über das chinesische Festland errang, musste sich aber nach dem verlorenen Bürgerkrieg 1949 gegen die Kommunistische Partei nach Taiwan zurückziehen, wo sie die Republik China formell fortführte und bis 1990 weitgehend diktatorisch regierte.

Das Mädchen wuchs in China auf und mußte in ihrer frühen Kindheit mehrfach fliehen. Sie war zunächst noch gut in der Schule und fleißig, aber irgendwann war sie einmal zu oft und vielfach zu schlimm mißhandelt, zu oft vergewaltig worden, zu viele der Menschen, die sich um sie gekümmert hatten waren ihretwegen - oder scheinbar ihretwegen - mißhandelt worden.

Sie zog sich in sich selbst zurück und war nicht mehr für ihre Mitmenschen erreichbar, konnte nicht mehr sprechen, schien teilnahmslos und gefühllos.1. S.203-224

Das könnte einen natürlich auf den Gedanken bringen, daß Autismus eine Traumafolgestörung ist. Wenn man nachliest, was der Ausprägung von Autismussymptomen vorangeht, scheint das diese Idee zu unterstützen

 
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2. Traumasymptome: Dissoziation, Flashbacks, Wiederholungszwang

2.1 Dissoziation

Wie man aus der Traumaforschung weiß, ist Dissoziation ein verbretetes Symptom von Traumafolgestörungen. Ich habe dieses Thema auf meiner Internetseits vor allem im Zusammenhang mit dem Phänomen der multiplen Persönlichkeit behandelt.
VB158. Kersti: Therapie von Multiplen Persönlichkeiten und die Angst des Therapeuten vor seinem multiplen Patienten
Tito Mukhopadhyay beschreibt seine Erlebnisse so, daß man den Eindruck hat, daß es sich hier um Dissoziation, um eine multiple Persönlichkeit handelt.
Tito Mukhopadhyay:

Die beiden Selbste blieben jedes für sich, voneinander isoliert

"Er sah sich als zwei verschiedene Selbste. Das eine war das vollständige - das denkende Selbst - das mit dem Erlernten und mit Gefühlen angefüllt war. Es konnte den Kummer, die Freuden und die Zufriedenheit spüren.

Das andere Selbst war das handelnde Selbst, das für sein Benehmen verantwortlich war und keine Selbstbeherrschung kannte. Es war merkwürdig und steckte voller Handlungen. Die Handlungen, die dieses selbst zeigte, waren nicht symmetrisch zu seinen Gedanken. Die wohlmeinenden Menschen sagten zu dem Jungen, es sei nicht richtig, dies oder jenes zu tun. Zum Beispiel war es nicht gut, Essen von einem fremden Teller zu nehmen. Andere konnten dann denken, der Junge hätte nie etwas von Manieren gehört, vor allem nicht als Kind. Diesen Punkt muß ich genauer ausführen. Der Junge nahm sich jeden Gegenstand, der sein physische Selbst anzog, sei es durch seine Farbe, seinen eruch oder seine Äußere Erscheinung.

Einmal hatte ein Tischventilator ihn angezogen, und er war hingegangen, um ihn zu berühren. Natürlich hatte er sich die Finger verletzt, doch er konnte sich selbst nicht zur Vorsicht mahnen, obwohl er pber Strom, Elektrizität und die Gefahren, die damit verbunden sind, Bescheid wusste.

Die beiden Selbste blieben jedes für sich, voneinander isoliert."5. S.80f

Auch Autor: Birger Sellin schrieb: "das irre schreien sind Ausbrüche über die ich keine gewalt habe"4. S.21

 
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2.2 Flashbacks und Wiederholungszwang

Autor: Leo Kanner beobachtete, daß sonst nicht sprechende autistische Kinder oft aus dem Zusammenhang gerissene und scheinbar sinnlose Sätze oder Aussprüche von sich geben. In einigen Fällen konnte er diese zu Situationen zurückverfolgen, in denen dieser Satz gesagt worden war und das Kind wohl besonders beeindruckt oder erschreckt haben muß10..
Beispielgeschichte, Autor: Leo Kanner

"Wirf den Hund nicht vom Balkon!"

Paul G. wurde, während er an unserer Klinika als Fünfjähriger beobachtet wurde, sagen gehört: "Wirf den Hund nicht vom Balkon!" Es war weder ein Balkon noch ein Hund vorhanden. Die Bemerkung wirkte daher irrelevant. Es stellte sich heraus, daß er vor drei Jahren einen Spielzeughund vom Balkon eines Londoner Hotels geworfen hatte, in dem die Familie sich aufhielt und die Mutter, die es leid war das Spielzeug wiederzuholen, darauf etwas gereizt sagte "Wirf den Hund nicht vom Balkon!" Seit diesem Tag hat Paul diese Worte verwendet, wann immer er versucht war, etwas durch die Gegend zu schmeißen, um sich selbst zu ermahnen und zu kontrollieren.10.

Zu einem anderen von Paul regelmäßig wiederholtem Spruch konnte die Mutter folgende Geschichte erzählen:
Beispielgeschichte, Autor: Leo Kanner

"Peter, esser"

"Peter, esser" war ein anderer von Pauls "sinnlosen", "irrelevanten" Sätzen. Es schien keine Beziehung zu seinen Erfahrungen in diesem Moment zu haben. Die Mutter bezog das darauf, daß sie dem zweijährigem Paul einmal den Kinderreim "Peter, Peter Kürbis-Esser" (original: "Peter, Peter, Pumpkin eater") vorgetragen hatte, als sie in der Küche arbeitete und ihr gerade in dem Moment die Pfanne herunterfiel. Seither hatte Paul immer die Worte "Peter, esser" gesungen, wenn etwas gesehen hatte, was an eine Pfanne erinnerte. Tatsächlich war im Raum ein Spielzeugherd, auf dem eine kleine Pfanne stand. Es wurde bemerkt, daß Paul, während er diese Worte sprach, in die Richtung des Herdes sah, schließlich die Pfanne aufhob und "Peter, esser" singend wild im Raum herumlief. 10.
Auf mich wirken beide Situationen als hätte der kleine Paul einen Flashback von der Auslösesituation und würde sie dann nachspielen.
O7.4.7 Kersti: Flashbacks: Unverarbeitete Bilder aus der Vergangenheit
Ein solches Verhalten ist ebenfalls aus der Traumaforschung bekannt. Auffallend ist, wenn diese Deutung zutrifft, daß das Kind auf im Grunde harmlose Situationen auf eine Weise reagiert, die sonst bei traumatischen Erfahrungen typisch ist.

Nicht immer, wenn etwas als Flashbacks interpretiert wird, handelt es sich um Flashbacks.

 
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2.3 Der Totstellreflex und die Erstarrungsreaktion im Autismus

 
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3. Zwillingsstudien und der Nachweis genetischer Faktoren

Zu Autismus gibt es mehrere Zwillingsstudien, in denen nachgewiesen wird, daß eineiige Zwillinge von Autisten auffallend oft sozial erfolglos sind - sie haben oft ohne deutlich erkennbaren Grund Probleme, eine Arbeitsstelle und einen Partner zu finden. Häufig haben die Zwillinge von Autisten ausgesprochen spät sprechen gelernt oder konnten noch mit fünf Jahren nicht so sprechen, daß andere sie verstehen können. Allerdings gibt es auch Zwillinge mit überdurchschnittlicher Sprachentwicklung.6..

Der gesunde Zwilling unterscheidet sich also von normalen Gleichaltrigen, das aber nicht in einer Form, die klar wie eine Krankheit erscheint. Derjenige der das Vollbild von Autismus entwickelt hat, hat dann möglicherweise eine Kombination aus einer Veranlagung und einer Erfahrung die ihm traumatisch vorkam, auf die ein Kind mit normaler Grundveranlagung aber mit anderen Symptomen reagiert hätte.

Die allgemeine Forschung ist danach bei der "Anlage oder Umwelt"-Diskussion über die Ursachen des Autismus ziemlich weit ins Anlage-Extrem abgerutscht. Außerdem wird der Anlage-Teil als soziale Behinderung gedeutet, eine Sicht, der ich nicht zustimme.
VB225. Kersti: Ist Asperger eine soziale Behinderung?

 
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4. Hochsensibilität und traumatische Erfahrungen

Shilin sie Tochter des Kuomintang-Generals hatte sehr wahrscheinlich nicht die Grundveranlagung, die häufig eine Mitursache von Autismus ist, denn in ihrem Fall waren die Traumatisierungen so schwerwiegend und so langanhaltend, ehe es so weit kam, daß es wenig Sinn macht anzunehmen, daß ein normal veranlagter Mensch noch geistig gesund gewesen wäre, nachdem er so etwas erlebt hat1. S.203-224. Auch im Fall des Mädchens mit Wasserkopf, war das Problem so schwerwiegend, daß erfahrungsgemäß die meisten Kinder eine Symptomatik entwickeln, die an Autismus erinnert, daher wurde das ja als Folge eines schweren Gehirnschadens gedeutet3.. Interessant ist, daß das Kind trotzdem so gut auf eine therapeutische Behandlung angesprochen hat, daß sie nachher als gesundes Kind vermittelt werden konnte.

Die Anlage, die zu Autismus führt wird als soziale Behinderung gedeutet, eine Sicht, der ich nicht zustimme.

Ich denke, daß es sich bei der Veranlagung um Hochsensibilität handelt, um ein Nervensystem, das in den ersten Verarbeitungsschritten sehr wenige Informationen ausfiltert, so daß oft diejenigen Gehirnzentren überfordert werden, die für die höheren und späteren Auswertungsvorgänge verantwortlich sind. Das Nervensystem gerät leicht in Überforderungszustände. Für Autisten fühlt sich manches wie Foltern an, von denen andere Menschen meinen, daß so etwas doch nicht wirklich wehtun kann7. S.69-98.

Ich habe mich im Zusammenhang mit ADHS mit dem Thema Hochsensibilität beschäftigt und in dieem Zusammenhang ein paar Beispiele geschildert, in denen sich Erfahrungen wie Folter angefühlt haben, von denen ein normaler Mensch meinen würde, daß da doch nichts wehtun könnte.
VA238.1.6 Kersti: Kaum lag die Bettwäsche nicht mehr auf der nackten Haut, waren die Schmerzen weg
VB86.2 Kersti: Autofahren ...
VA265.1.3 Kersti: Zahlenkaiser: Die Stimme des Lehrers hat mir buchstäblich wehgetan
VA265.3.3 Kersti: Wenn mich jemand mitten in einem Lied unterbricht, zerreißt mir das das Herz und sie behauptete ernsthaft, solche Empfindungen gäbe es nicht
Austisten und Asperger berichten oft sehr ähnliche Erfahrungen.

Außerdem scheint bei Autisten die neuronale Plastizität - die Fähigkeit des Menschen, Gehirnbereiche nachträglich umzunutzen - stärker ausgeprägt zu sein als bei anderen Menschen. Anders kann man sich die bei Autismus oft stark ausgeprägten Spezialbegabungen, teilweise in Bereichen, für die wir nun wirklich keine Instinkte haben können8. kaum erklären.

Diese beiden Faktoren - eine Veranlagung bei der die unwillkürlichen und nicht unterdrückbaren Reaktionen dem normal veranlagten Mensch nicht wirklich verständlich sind und eine neuronale Plastizität, die immer wieder mal instinktive Programme so überschreibt, so daß der Autist nicht weiß, wie ein Mensch instinktiv auf eine bestimmte Situation reagieren würde - sind der Grund für den Mangel an sozialem Erfolg. Autisten haben nicht im eigentlichen Sinne eine schlechte soziale Begabung, wie man daran erkennen kann, daß Temple Grandin sich ausgesprochen erfolgreich in Tiere hineinversetzen kann9.. Und daß Gunde Kottenrodt ausgesprochen erfolgreich die ihr anvertrauten Kinder betreut und behandelt hat, so daß die Kinder ihrer Heimgruppe im Gegensatz zu den von ihren Kollegingen betreuten Kindern keinen Hospitalismus entwickelt haben3.. Auch ich habe übrigens die Erfahrunge gemacht, daß ich Tiere und jede Art von irgendwie außergewöhnlichen Menschen besser verstehe als der Durchschnittbürger, daß ich aber ein Problem mit Leuten habe, die so sehr in allen Bereichen normal veranlagt und normal aufgewachsen sind, daß sie nie in die Verlegenheit gekommen sind die Hintergründe ihres Verhaltens auch erklären zu müssen.
VA315.2 Kersti: Normale zu verstehen ist schwierig, Anomale zu verstehen einfach

Sich in Menschen hineinzuversetzen, die grundsätzlich anders veranlagt sind, ist schon prinzipiell schwierig.
O6: Kersti: Hochbegabung als Verständigungshindernis, OI6.
Kinder unter dem Alter von 14 Jahren müssen unabhängig von ihrer Intelligenz daran scheitern, da ihnen die emotionale Reife fehlt, die sie bräuchten, um Erfolg zu haben.
VB50. Kersti: 4.3 Erst Jugendliche lernen, bei ihrer Erklärung den Entwicklungsstand des anderen zu berücksichtigen
VB50. Kersti: 4.5 Ein Begriff für unterschiedliche Lernvorraussetzungen aufgrund unterschiedlicher Weltbilder ist nötig, um unterschiedliche Lernvorraussetzungen aufgrund unterschiedlicher Veranlagungen tiefgreifend verstehen zu können

Kersti

 
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Quellen

  1. Autor: Xinran (Aus dem Englischen von Sigrid Langhaeuser): Buch: B158.7 Verborgene Stimmen. Chinesische Frauen erzählen ihr Schicksal. (2005) München: Knaur Taschenbuch Verlag, ISBN 3-426-62778-7
  2. Autor: Barry Neil Kaufman (Aus dem Amerikanischen von Ursula Locke): Buch: B21.1 Ein neuer Tag Wie wir unseren autistischen Sohn aus seiner Einsamkeit befreiten. (1993) Bergisch Gladbach: Bastei-Lübbe. ISBN 3-404-61255-8
  3. Autor: Gunde Kottenrodt: Buch: B21.2 Kristall- und Sternenkinder. Meine Erfahrung mit Autisten- und Asperger-Kindern. (2012) United P. C. Verlag ISBN 978-8490156520
    Gunde Kottenrodt ist eine enge Freundin von mir, daher kann ich Details aus ihrer Lebensgeschichte wiedergeben, die nicht im Buch stehen.
  4. Autor: Birger Sellin, Autor: Michael Klonovsky (Hrsg.): Buch: B21.3 ich deserteur einer artigen autistenrasse. neue botschaften an das volk der oberwelt. (1995) Köln: Kiepenheuer & Witsch, ISBN 3-462-02457-4
  5. Autor: Tito Rajarshi Mukhopadhyay (Deutsch von Sabine Schulte): Buch: B21.11 Der Tag an dem ich meine Stimme fand. Ein autistischer Junge erzählt. (2005) Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag, ISBN 3-499-61933-4
  6. Autor: Ann Le Couteur, Autor: Anthony Bailey, Autor: Susan Goode, Autor: Andrew Pickles, Autor: Irving Gottesman, Autor: Sarah Robertson, Autor: Michael Rutter: A Broader Phenotype of Autism: The Clinical Spectrum in Twins. In: Zeitschrift: Journal of Child Psychology and Psychiatry, Vol. 37, No. 7, pp. 785-801, 1996, Welt: PMID: 8923222
  7. Autor: Temple Grandin, Autor: Richard Panek: Buch: B21.4.2 The Autistic Brain. Exploring the strength of a different kind of mind. (2014) London: Rider Books, ISBN: 978-1-846-04449-6
  8. Autor: Steve Silberman (Aus dem Amerikanischen von Harald Stadler, Barbara Schaden): Buch: B21.6 Geniale Störung. Die Geheime Geschichte des Autismus und warum wir Menschen brauchen, die anders denken. (2016) Köln: DuMont Buchverlag, ISBN 978-3-8321-9845-9
  9. Autor: Temple Grandin, Autor: Catherine Johnson (Aus dem Englischen von Christiane Burkhardt): Buch: B21.4.1 Ich sehe die Welt wie ein frohes Tier. Eine Autistin entdeckt die Sprache der Tiere. (2006) Berlin: Ullstein, ISBN 978 3 548 36857 3
  10. Autor: Leo Kanner: Irrelevant and metaphorical language in early infantile autism. In: Zeitschrift: The American Journal of Psychiatry., 1946, Volume 103, Issue 2, Welt: DOI: 10.1176/ajp.103.2.242, Welt: PMID: 21001998