erste Version: 10/2018
letzte Bearbeitung: 10/2018

Chronik des Aufstiegs: Die Pforten der Hölle - Seelengeschwister aus der Hölle

F1026.

Wenn ich wollte, daß es gut geht, konnte ich nur optimistisch tun und die Arbeit, die ich erledigen konnte, erledigen

Vorgeschichte: F996. Geron: Als wir schließlich bei Dirks Mutter waren, hatte ich das Gefühl, ich müßte mir um irdische Dinge keine Sorgen machen, weil wir in Sicherheit waren

Der Arzt erzählt:
Ich war hierher gekommen, weil ich nach den Foltern, die ich als junger Mann erlitten hatte, nicht mehr bei Verstand gewesen war und Sachen gesagt hatte, die den Leuten unheimlich waren. Sie hatten geglaubt ich wäre bessessen, eine Ansicht, die der Orden nicht teilte. Dort war man der Ansicht ich hätte Flashbacks von den Folterungen und half mir, diese Flashbacks anzusehen und die dahinter liegenden Foltererfahrungen zu verarbeiten, bis ich meine Probleme so weit bewältigt hatte, daß mir nicht mehr bewußt war, daß da noch mehr im Unterbewußtsein lauert. Ich war der Ansicht, ich hätte das alles ganz gut verarbeitet und wurde Arzt um Menschen helfen zu können.

Ich muß sagen, ich hatte anfangs richtig Angst als ich als junger Arzt Besessene behandelt habe, weil von den Dämonen im Körper immer so gruselige Sprüche kamen. Von Zeit zu Zeit flogen auch Gegenstände ohne erkennbaren Grund durch die Luft und andere unheimliche Dinge. Daß die Ritter, die jeweils Wache hattten, völlig entspannt wirkten und mir erklärten, ich müse mir keine Sorgen machen, mir würde nichts passieren, beruhigte mich damals gar nicht.

Irgendwann stellte ich mit Erschrecken fest, daß die Ritter die Dämonen gar nicht zwingen konnten, brav zu sein, weil die Dämonen tatsächlich vielfach in der Übermacht waren. Das hatten mir die Dämonen selbst erzählt, aber nicht, indem sie drohten, sondern indem sie erklärten, daß sie nicht etwa im Körper waren, weil sie den jeweiligen Ritter daraus verdrängt hatten, sondern weil der ihnen befohlen hatte auf den Körper aufzupassen, damit dem Körper nichts passiert, während der Ritter ihre Höllen aufräumt. Sie erklärten mir, daß sie die Ritter für so etwas wie ihren persönlichen Heiland hielten, der sie vor den Qualen der Hölle errettet hatte und daß sie selbstverständlich alles für ihn tun würden. Die vielen gruseligen Ideen und Vorschläge, die von ihnen kamen, waren einfach Irrtümer, Fehler bei dem Versuch, ganz brav zu sein und zu lernen, wie man sich auf der Erde richtig verhält.

Mir wurde dann auch mit der Zeit klar, daß die Ritter zwar glaubten, daß sie die Angelegenheiten letztlich in den Griff bekommen würden, daß sie aber oft nicht so zuversichtlich waren, wie sie sich gaben. Sie waren der Ansicht, wenn sie die Nerven verlieren, bricht ganz sicher das Chaos aus und taten daher immer ihr Bestes, Ruhe auszustrahlen. Nur damals waren das noch einigermaßen entspannte Zeiten, wo sie genug Zeit hatten, sich um alles angemessen zu kümmern.

Eines Tages gingen die Ritter, die Bessessene behandelten auf eine Reise und verschwanden unterwegs spurlos. Etwa ein halbes Jahr später erhielten wir einen Brief von unserem Agenten Dimitri - wobei ich damals nicht wußte, daß er das war - in dem stand, daß er wüßte, wo die Ritter gefangen wären und daß sie dort gefoltert worden wären und daß er sich darum kümmern würde, eine Flucht zu organisieren. Wir erhielten die Nachricht daß sie tatsächlich entkommen seien und auf dem Weg zu uns seien und im folgenden Jahr immer wieder Botschaften die nicht viel mehr besagten, als daß sie noch am Leben und unterwegs seien. Nach über einem Jahr waren sie dann da, und jeder, der sie sah, fragte sich, wie es kam, daß diese halb verhungerten Gestalten mit diversen kaum oder schlecht verheilten Verletzungen es überhaupt bis zu uns geschafft hatten. Selbst die Pferde brauchten alle ein halbes Jahr bei gutem Futter und guter Pflege, bis man sie wieder zur Arbeit oder zum reiten einsetzen konnte.

Doch abgesehen vom Gesundheitszustand waren alle Fachleute, die qualifiziert waren, sich um Besessene zu kümmern, jetzt selber mit so vielen Dämonen besessen, daß man niemanden von ihnen als Wache bei einem Besessenen einsetzen konnte. Diana, die Frau des Leiters tat so, als wüßte sie, was zu tun ist und teilte einfach die Jugendlichen, die gerade am Anfang ihrer Ausbildung gestanden hatten, als Wachen ein - und ich fragte mich, wie das gut gehen sollte. Andererseits - wenn ich wollte, daß es tatsächlich gut geht, war das einzige, was ich dafür tun konnte, optimistisch tun, die Ruhe bewahren und den Teil der Arbeit, den ich erledigen konnte, zu erledigen.

Kersti

Fortsetzung:
F1028. Der Arzt: Ich habe keine Ahnung was vorher und nachher passiert ist, aber offensichtlich bin ich in den Zug gestiegen denn ich war in Moskau

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI17. Kersti: Inhalt: Erzengel Michaels Geheimdienst

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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