erste Version: 10/2018
letzte Bearbeitung: 10/2018

Chronik des Aufstiegs: Die Pforten der Hölle - Seelengeschwister aus der Hölle

F1028.

Ich habe keine Ahnung was vorher und nachher passiert ist, aber offensichtlich bin ich in den Zug gestiegen denn ich war in Moskau

Vorgeschichte: F1026. Der Arzt: Wenn ich wollte, daß es gut geht, konnte ich nur optimistisch tun und die Arbeit, die ich erledigen konnte, erledigen

Der Arzt erzählt:
Als Geron zu uns kam, hatte ich ihn untersucht und war überzeugt, daß er die ganze Verletzungen, die er hatte nicht überleben konnte. Es waren einfach zu viele. Hinzu kam, daß es unbedingt notwendig war, eine Operation durchzuführen, damit er nicht wegen Darmverschluß an innerer Vergiftung stirbt. Außerdem redete er so wirres Zeug, daß ich glaubte, daß er sich bestimmt nicht ausreichend an Ärztliche Anweisungen halten konnte, um es nicht durch unvorsichtiges Verhalten noch schlimmer zu machen. Sollte er aber wie durch ein Wunder trotzdem überleben, würde er wahrscheinlich nie mehr aus den Gefilden des Wahnsinnes zurückkehren.

Mira war in einem ähnlich schlimmen Zustand aber auch von den anderen gab es einige, wo ich mir nicht sicher war, ob sie eher an den körperlichen Verletzungen sterben oder endgültig wahnsinnig werden.

Da ich wissen mußte, was los war, befragte ich Dimitri, wie der Junge zu seinen Verletzungen gekommen war und mit jedem Wort das von ihm kam, gefror etwas in mir. Dann bekam ich Alpträume, wenn ich versuchte zu schlafen und lag die halbe Nacht wach, während Erinnerungsbilder aus den furchtbaren Tagen damals, die mein ganzes Leben verändert hatten, durch meinen Geist zogen.

Die ersten Wochen, wo die Verletzten ständig lebensbedrohliche Krisen hatten, wo ich mich persönlich drum kümmern mußte, hielt ich es durch und ich glaube, daß es mir gelungen ist mich so gut um sie zu kümmern, wie das in solche Situationen menschenmöglich ist. Natürlich war alles nicht perfekt, weil sowohl die Leute für die Arbeit fehlten, als auch die Kranken sowohl psychisch als auch körperlich in einem furchtbaren Zustand waren. Wir mußten daher Jugendliche als Krankenschwestern und Pfleger einsetzen, um die Lücken zu füllen und ich hatte ständig Angst, daß sie aus Unerfahrenheit eine lebensbedrohliche Krise nicht rechtzeitig erkennen. Trotzdem glaube ich nicht, daß diejenigen, die gestorben sind, letztlich an falscher Behandlung gestorben sind.

Andererseits ist das auch merkwürdig. Es ist mehrfach vorgekommen, daß ich hörte, wie mir jemand sagte, daß ich zu einem der Kranken muß, weil dort irgendeine Katastrope aufgetreten ist. Ich bin dann aufgestanden und hingelaufen, um mich um das Problem - das wirklich da war - zu kümmern. Später wurde mir dann klar, daß niemand dagewesen war, der mir das hätte sagen können.

Im Nachhinein glaube ich, das das der Beginn meiner eigenen Krankheit war. Nach den ersten Wochen bin ich nämlich zusammengebrochen und fühlte mich, als sei ich totkrank. Aber eigentlich glaubte ich eher ich wäre wieder in Gefangenschaft und würde gefoltert. Die Soldaten die mich damals gefoltert hatten, waren natürlich ganz normale Menschen gewesen, wenn man mal davon absieht, daß mit ihrem moralischen Empfinden etwas nicht in Ordnung gewesen war. Abgesehen davon waren sie jetzt tot, weil sie bei dem Kampf, bei dem ich befreit worden war, umgekommen sind. In meinen Träumen verwandelten sie sich in Monster. Ein Knochengerüst mit Knochenflügeln, das sich selbst als liebevollen Engel sah, erklärte mir, ich sei böse geworden und würde daher in die Hölle gehören. Dann führte mich ein haariger Dämon mit riesigen Reißzähnen durch eine Hölle und fragte mich, wie ich gefoltert werden wollte und er schien gar nicht zu verstehen, warum ich gar nicht gefoltert werden wollte und erzählte, daß mit mir etwas falsch sei, das würden doch alle machen. Dann tauchte Geron in meinen Träumen auf, schimpfte den Dämon aus und sagte mir, ich solle gefälligst ins Bett gehen und Pause machen.

Kurz: Ich muß wahnsinnig geworden sein. Das ist auch, was mir später darüber erzählt wurde.

Sobald ich halbweg wieder auf den Beinen war, schickten sie mich mit einem zehnjährigen Jungen als Begleitung nach Moskau in eine Spezialklinik, wo man sich darauf spezialisiert hatte, Folteropfer zu behandeln. Ich habe keine zusammenhängenden Erinnerungen an diese Reise, sehe, wenn ich daran denke, immer nur ein Bild vor meinen Augen, in dem der Junge in Tränen ausgebrochen war und sagte:
"Aber du mußt doch in den Zug steigen, sonst kommen wir nicht nach Moskau!"
Ich habe keine Ahnung was vorher und nachher passiert ist, aber offensichtlich bin ich in den Zug gestiegen, denn ich war in Moskau.

Kersti

Fortsetzung:
F1120. C'her'amar: Im Zug erzählte er nämlich von Schiffen, die offensichtlich wie Enten schwimmen konnten und Menschen an einem Ufer fressen, sie dann im Bauch haben, wenn sie zum anderen Ufer schwimmen und sie da dann wieder ausspucken

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI17. Kersti: Inhalt: Erzengel Michaels Geheimdienst

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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