erste Version: 12/2020
letzte Bearbeitung: 8/2021

Chronik des Aufstiegs: Weimarer Republik und Drittes Reich - Die Pforten der Hölle - Mirko

F1888.

Es ist doch zum kotzen. Kaum ist man wieder da, erfährt man die nächste Horrorgeschichte

Vorgeschichte: F1895. Khar: Seit Georg weg ist, ist es hier friedlich und langweilig. Georg scheint dagegen seine Mörder mitgenommen zu haben

Mirko erzählt:
Khar kam in den Dämonenkäfig und erzählte uns, daß ein neuer Brief aus Rußland angekommen war.

Er öffnete ihn und fragte, wer ihn vorlesen will. Ich meldete mich, weil ich endlich bescheidwissen wollte, wie es Georg geht, bekam den Brief in die Hand gedrückt und war, als ich laut vorzulesen begann, plötzlich gar nicht mehr begeistert von dem Brief. Bis vor kurzem war es Georg gut gegangen. Aber dann war er in ein UFO gestiegen und ausgerechnet, als er Pilot war, wurde auf das UFO geschossen. Georg hatte ein mittleres Wunder vollbracht indem er alle Insassen des fast zerstörten Flugerrätes nach einer von ihm entworfenen Reparatur der Elektrik - kann mir bitte jemand erklären, wie er das so schnell gelernt hat? Na wahrscheinlich hat er die Ideen daher, wo ich die Ideen für meine Maschinchen herbekomme, auch wenn ich extra eine neue Sprache erfinden müßte, um zu erklären, wie sie funktionieren. Natürlich benutze ich weitgehend normale Bauteile und kann die, wenn ich klar im Kopf bin, auch benennen, aber es gibt in jeder dieser Maschinen irgendeinen Schaltkreis, auf den das nicht zutrifft und ich weiß nicht, wo die Ideen herkommen.

Wie auch immer, sie alle leben noch, wenn auch nur knapp und das UFO wird wohl verschrottet, weil eine Reparatur sich nicht lohnt. Vorher wollen sie aber von Georg erklärt haben, wie und warum das Gerät überhaupt funktioniert hat, denn das können sie sich nicht erklären. Bis jetzt scheitert dies daran, daß Georg das Bewußtsein noch nicht wiedergefunden hat. Wahrscheinlich hatte er diese ständigen Mordversuche auf ihn so satt wie ich auch und will deshalb nicht von seinem Ausflug in das Land der Träume zurückkehren. Man muß sich nur mal überlegen: in seinem Leben als Geron haben sie angefangen, ihn zu jagen, als er noch ein Säugling war und mir ist völlig unverständlich, wie sie auf den Gedanken gekommen sind, dieses Kind zu jagen, als wäre es der Teufel persönlich. Nun gut, er IST der Teufel, aber ich verstehe trotzdem nicht, was sie gegen ihn haben. So lange ich ihn kenne, hat er sich zwar selbst verteidigt, aber sonst niemandem etwas Böses getan. Außerdem hat er immer gerne anderen geholfen.

Ich muß jedenfalls zugeben, daß ich schon viel früher aus den Ebenen, wo diese Fische zuhause sind, hätte zurückkehren können, wenn mir nicht jedesmal, wenn ich hier an diese Schule gedacht habe, zuerst irgendein Mordanschlag oder ein magischer oder realer Angiff auf unseren Orden eingefallen wäre. Danach fiel mir dann immer etwas ein, was ich in dieser friedlichen feinstofflichen Wasserwelt vorher noch erledigen wollte.

Es ist doch zum kotzen. Kaum ist man wieder da, erfährt man die nächste Horrorgeschichte.

Als ich den Arztbericht vorlas, in dem stand, daß unsicher war, ob Georg sein Bein verliert, begann Dirk zu weinen. Ich wollte ihn in den Arm nehmen, aber Khar war schneller, weil er keinen Brief in der Hand hatte. Also las ich weiter, schließlich werden Tatsachen nicht besser, nur weil man nicht über sie Bescheid weiß. Es lag noch ein Brief bei, diesmal von Dimitri, der berichtete, was er von Georg erfahren hat, als dieser sich entschlossen hatte, daß er die Menschheit satt hat und zu den Wölfen in die Wildnis geflohen war. Khar sagte, daß das im vorhergehenden Brief nur kurz erwähnt gewesen war, da Dimitri noch nicht mit dem aufschreiben fertig gewesen sei. Laut diesem Bericht war Georg zu Gerons alter Gewohnheit zurückgekehrt, Mordanschläge einfach nicht mehr zu erwähnen, weil sie ja alltäglich und deshalb langweilig sind. Ich war jedenfalls sehr schockiert gewesen, als ich schließlich von Geron erfuhr, daß er in der Zeit, bevor er von den Gefährten Jesu entführt wurde, sehr viel mehr Mordanschläge erlebt hat, als er zu erwähnen für nötig hielt. Diejenigen, wo er es schaffte, unverletzt zu entkommen, hat niemand erfahren. Wie allerdings ein so kleines Kind, wie er damals war, im Schnitt von fünf Mordanschlägen durch Erwachsene viere unverletzt überleben kann, ist mir unbegreiflich. Er hat mir diverse Beispiele erzählt, wie er das hinbekommen hat, aber ich verstehe das trotzdem nicht. Er war damals doch wirklich noch ein sehr kleines Kind gewesen.

Doch damit nicht genug, redeten Khar und Dirk plötzlich über Foltern, Höllen, Exorzismen und was es sonst noch für furchtbare Dinge gibt und sie hatten beide Geschichten zu erzählen, die sie mir gegenüber bisher noch nicht erwähnt hatten. Ich fragte sie, wie es eigentlich kommt, daß ich noch nichts davon wußte, daß Dirk Geron kurz vor seiem Tod noch einmal gesehen hat und warum Khar plötzlich von Dingen redet, von denen ich gar nicht wußte, daß sie passiert sind.
"Na ja, irgendwie hat es mir geholften, daß ich Geron lebendig und gesund als Georg wiedergesehen habe, dann ist es mir gelungen die Briefe wieder anzufassen und ich konnte darüber reden." antwortete Dirk.
"Als er mit mir darüber geredet hat, habe ich Alpträume von der Inquisition bekommen, bei denen ich festgestellt habe, daß ich manches, von dem ich gar nicht wußte, daß ich es weiß, wohl doch nur verdrängt habe. Wir haben uns dann zusammengesetzt und versucht das aufzuarbeiten." antwortete Khar.
"Im Grunde sollte ich mich ja nicht wundern, daß ihr neue Horrorstories habt, wenn ich ein halbes Jahr weg war, aber könnt ihr mich nach so einem Ausflug nicht ein einziges mal mit guten Nachrichten überraschen?" fragte ich kläglich.
"Wir können doch nichts dafür, wenn du nur zurückkommst, wenn es schlechte Nachrichten gibt. Bevor du zurückgekommen bist, war hier alles langweilig, so daß wir überhaupt Zeit zum aufarbeiten hatten." antwortete Khar grinsend.
Es konnte durchaus sein, daß sie recht hatten, jedenfalls hatte mir irgenjemand gesagt, es wäre langsam wirklich Zeit zurückzukehren, ich würde gebraucht.

Kersti

Fortsetzung:
F1889. Mirko: D

Quelle

Reinkarnationserinnerungen verschiedener Anteile meiner Gruppenseelen, die sich 1945 zum kollektiven Bewußtsein der Erde zusammenzuschließen begonnen haben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI21. Kersti: Inhalt: Seelengeschwister aus der Hölle

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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