erste Version: 3/2021
letzte Bearbeitung: 3/2021

Chronik des Aufstiegs: Die Pforten der Hölle - Dämonenkind

F2004.

Als ich aus dem Topf mit Schlamm stieg, drehte sich ein Mann zu mir um, wurde kalkweiß, fuchtelte mit den Armen und sagte: "Weiche von mis Satan!"

Vorgeschichte: F2007. Danis LZB97-108-2007: Jedenfalls hatte ich etwas zu tun, um sicherzustellen, daß nicht irgendein einfacher Angesteller oder Testpilot für die Flucht zur Rechenschaft gezogen werden konnte

Karl erzählt:
Danach war ich in so einer Schlammpfütze, die angenehm kühl war, dachte mir aber, daß es besser wäre, da rauszusteigen, damit ich Luft bekomme. Ich stand auf und merkte, daß der Schlamm in einem großen Topf war, aus dem ich einfach heraussteigen kann. Als ich draußen war, drehte sich plötzlich ein Mann um, der vorher mit dem Rücken zu mir gestanden hatte, wurde kalkweiß, fuchtelte mit den Armen herum und sagte:
"Weiche von mis Satan!"
Ich sah ihn erstaunt an, überlegte, wie ich eigentlich aussehe, daß er so komisch reagiert und fragte dann, ob es hier ein Bad mit einem Spiegel gibt. Er zeigte auf eine Tür, hinter der es einen Raum gab, in dem zwar eine Art Spiegel war, aber die Einrichtung erschien mir doch sehr altmodisch. Beispielsweise gab es keinen Wasserhahn. Ich sah in den Spiegel und entdeckte, daß ich so rote Lappen hatte, die von meiner Haut herunterhingen. Ich konzentrierte mich, bis ich wieder menschlich aussah und ging dann wieder nach draußen. Dort war jetzt ein Bewaffneter der mich fragte, was ich denn hier suchen würde. Ich sagte, daß ich nicht wüßte, wie ich hierher gekommen bin, das müßten sie den Typ bei dem Topf mit Schlamm fragen, der hätte bestimmt irgendetwas Komisches gemacht. Der Typ kam jetzt auch an und behauptete, ich hätte schwarze Magie betrieben und gab noch absudere Behauptungen von sich, als ich widersprach. Schließlich entschied ich, daß es einfacher ist, durch Wände zu gehen, als diesen Leuten die Wahrheit nahezubringen und ging durch die Wand. Danach stand ich außen vor der Burgmauer, wunderte mich in welch seltsamen Geisteszustand mich die Drogen versetzt haben mußten, daß ich auf so einen absurden Gedanken gekommen war und staunte, daß mein Gedanke offensichtlich der Wahrheit entsprach. Dann dachte ich, daß ich besser nicht warte, bis sie mich hier finden und wanderte hinaus in die Landschaft, die nach Vorfrühling aussah.

Ich kam an ein Feld, auf dem ein müde aussehender Bauer arbeitete. Ich grüßte ihn. Er fragte mich, wo ich herkam und ich erklärte, daß ich mich wohl in Zeit und Raum verirrt hatte, jedenfalls wüßte ich nicht, wo ich wäre und wäre seit Tagen durch unbekanntes Gebiet gekommen. Daraufhin sagte er, wenn ich bei der Arbeit helfe, dürfe ich abends bei ihm essen. Ich sollte zuerst hinter dem Pflug hergehen und glücklicherweise wußte das Pferd genau worauf es achten mußte, sonst hätte ich dabei bestimmt etwas falsch gemacht. Das Haus wirkte ärmlich und wahrscheinlich war ich im Mittelalter. Er hatte einen kleinen Stall in dem eine Kuh und eine Ziege standen, die beide krank und hungrig wirkten. Hungrig waren sie wahrscheinlich weil der Heuschober inzwischen fast leer war und draußen noch beinahe nichts wuchs. Aber daran, daß sie krank wirkten, konnte ich ein wenig tun. Auch die wunden Stellen im Fell des Pferdes konnte ich behandeln. Im Stall stand auch eine Mistgabel, die abgebrochen war und da keine vernünftigen Werkzeuge da waren, heilte ich sie mit derselben Methode, wie man Wunden heilt und machte dabei auch den Rost weg, den sie an einigen Stellen angesetzt hatte. Das Abendessen war genauso knapp wie das Futter der Tiere, aber ich beschwerte mich natürlich nicht, denn ich glaube, daß der Mann in dieser Jahreszeit nie mehr zu essen hat, er sah nämlich sehr mager aus. Beim Einschlafen dachte ich, daß ich wieder nach Hause wollte, wo man Flugzeuge und ähnlich interessante Dinge baut und nicht im Mittelalter, oder was das war, bleiben will.

Am nächsten Morgen erwachte ich in einem Raum der sehr modern und technisch wirkte wie eine Lagerhalle einer Fabrik. Auch die Luft roch seltsam technisch. Ich stand auf und stellte fest, daß alles hier fremdartig war und daß es technische Geräte gab, von denen ich nicht wußte, wie man sie bedient, weil auf den Tasten eine fremde Schrift stand. Ich fragte mich, wo ich jetzt wieder gelandet war. Kurz darauf sprach mich ein Mann an, der wie Danis und Xeros einen Stecker hatte, um sich an die Elektronik anzuschließen, aber völlig normal aussah und erklärte mir, daß ich mich besser verstecke, denn wenn sein Herr einen blinden Passagier findet, würde er mich als Sklaven verkaufen.

Kersti

Fortsetzung:
F2015. Karl: Sie erklärten, daß ich meine Geschlechtsorgane nicht bräuchte, weil ich nicht zur Zucht vorgesehen sei und es mich von meiner Aufgabe ablenken würde, außerdem würde mein Fleisch dann besser schmecken und das wollte ich doch, nicht wahr?

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI13. Kersti: Inhalt: Dämonenkind

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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