Jacks Aura sprühte Funken, als ich ihn durch die Gänge tigern sah
Vorgeschichte:
F2671. Jack:
Er ging also raus und ich war immer noch genervt, daß der spirituelle Meister nichts zu glauben schien, was ich sage
F2702. Buddha:
Ich war angenervt, weil er mich als das perfekte Wesen darstellte, aber überhaupt nicht bereit war, Jack auch nur ein Wort zu glauben
Tania erzählt:
Jacks Aura sprühte Funken, als ich ihn durch die Gänge tigern sah. Ich glaube, daß ich ihm nicht besonders aufgefallen war, als er das erste mal neugierig drei Worte mit unserer Gestaltwandlertruppe gewechselt hatte, weil ich wenn ich unter Menschen gehe, normalerweise eine normale menschliche Gestalt annehme, um nicht aufzufallen. Daß das bedeutet, daß ich der bessere Gestaltwandler und der höhere spirituelle Meister bin, ist wohl ungefähr niemandem hier bewußt, wenn man mal von meinen Gestaltwandlerfreunden absieht, denen es eben nicht immer gelingt, die Gestalt anzunehmen, die sie wollen.
Als ich ihn fragte, was los wäre, fragte er mich in einem seltsamen Ton, ob ich Buddha kenne. Da ich einen Verdacht hatte, was er damit wirklich fragen könnte, gab ich ihm eine Antwort, die ihn zum Weitersprechen animieren würde, ich sagte nämlich, daß er nett ist, als wäre es ein Mensch, den ich auf der Straße getroffen habe. Er verstand die Andeutung, daß ich ihn verstanden hatte und fragte mich, ob mir auch schon aufgefallen sei, daß Buddha einfach kommt, wenn man an ihn denkt. Ich bestätigte das und schug ihm vor, Buddha zu rufen und uns dann in mein Zimmer zu setzen, um die Angelegenheit in Ruhe zu besprechen.
Buddha bemühte sich wie immer, sich keinen Ärger einzuhandeln, indem er sich hinter der nächsten Gangecke materialisierte, denn normale Menschen reagieren sehr durchgedreht - anders kann man es nicht nennen - wenn sich jemand direkt vor ihre Füße materialisiert, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.
Als wir ihm dann begegneten stellte ich fest, daß Jack sehr entspannt auf ihn reagierte. Also war eine andere Person der Problemfall. Ich öffnete mein Zimmer, stellte einen Imbiß auf den Tisch, den ich nach den geistig abgefragten Wünschen meiner Gäste auswählte und fragte Jack dann, was ihn denn so wütend gemacht hätte.
"Canard hat mich für verrückt erklärt!" - fing er wütend an, riß sich dann aber sichtlich zusammen und sprang zum Anfang der Geschichte, damit wir verstehen konnten, was abgelaufen war. Danach war er auf unkonventionelle Weise in ein Raumschiff der Galaktischen Konföderation eingeladen worden, obwohl er die irdischen Einführungen in die Außerirdischenangelegenheiten noch nicht erhalten hatte, um ihn, nachdem ihn Sirianer auf den Mond verschleppt und er erfolgreich von dort geflohen war, vor weiteren Entführungen durch die Sklavenjäger der sirianischen Fraktion zu schützen. Weil er sich eben nach dieser Entführung an Carl gewandt hatte, der als Diplomat der Galaktischen Konföderation bei der spirituellen Abteilung des Geheimdienstes saß, um potentielle irdische Diplomaten auf ihre Tauglichkeit für diese Aufgabe zu prüfen. Schon der Anfang der Geschichte war also ziemlich verunsichernd und entnervend gelaufen. Auf dem Raumschiff war er dann so neugierig und vorwitzig gewesen wie hier auch und hatte sich sofort alleine umgesehen. Carl hatte damit offensichtlich überhaupt nicht gerechnet gehabt und war entsetzt, weil er eben dafür verantwortlich war, daß sein Gast nicht in Probleme gerät.
Daß Jack so selbstbewußt und vorwitzig war, hatte ein Grund. Er hatte eine sehr gute spirituelle Führung die ihn in allen möglichen und auch in einigen Situationen, die normale Menschen für völlig unmöglich halten würden, mit guten Informationen versorgte, wie man unbekannte Probleme löst. Er meisterte die Herausforderung, Außerirdische, die seine Sprache nicht beherrschen, nach einer Einführung in die Bedienung eines unbekannten Geräts zu fragen dann auch mit Bravour, indem er das telepathisch erledigte und das Gerät danach wie ein hoher spiritueller Meister bediente. Die Aufregung, die sein Bekannten dort danach erfaßte, interpretierte aber völlig fehl, indem er befürchtete, er könnte irgendeinen schlimmen Faux Pas auf dem diplomatischen Parkett begangen haben, bis Buddha ihn letztlich als Mitglied seiner eigenen Seele erkannte und er daher Buddhas spirituellen Rang zugeordnet bekam. Buddha gelang es auch, Jack wieder zu beruhigen und ihm verständlich zu machen, daß er keinen Fehler gemacht hatte.
Warum Jack die Menschen der Galaktische Konföderation als genauso menschlich eingeordnet hatte wie seine irdischen Mitmenschen und ihnen dieselben irrationalen Verhaltensmuster unterstellte, war mir nach dieser Vorerfahrung völlig klar und ich stimme ihm in dieser Beurteilung auch zu. Natürlich haben sie nicht genau dieselben Problemthemen wie irdische Menschen, aber sie können schon ganz schön gefährlich werden, wenn sie etwas verunsichert. Die meisten drehen durch und starten einen Mordversuch, wenn man sich vor ihren Augen in etwas anderes verwandelt.
Insgesamt kann man sagen, daß Jack einen erstaunlich großen Teil der Probleme die ich immer der Tatsache zugeschrieben hatte, daß die Nazis mich in ihren bescheuerten Versuchen zum Gestaltwandler gemacht hatten, auch hatte. Er hatte sogar Probleme mit den Nazis, wie er mir im weiteren Verlauf des Gesprächs erzählte.
Fortsetzung:
F2672. Jack:
Sie erzählte, daß sie im Gegensatz zu ihren Freunden immer fähig sei, die Gestalt anzunehmen, die sie will
F2703. Buddha:
Ich achtete darauf, daß Darrill nicht merkte, daß ich weg gewesen war