erste Version: 2/2005
letzte vollständige Überarbeitung: 11-12/2020
letzte Bearbeitung: 12/2020

VA205.

Ist nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen denkbar, daß Atlantis und Mu (Lemuria) existiert haben?

Inhalt

Übergeordneter Artikel:
VA40. Kersti: Gibt es Hinweise auf technische Hochkulturen, die vor unserer existierten?
Dieser Text:
VA205.1 Kersti: Gibt es Beweise für Atlantis?
VA205.2 Kersti: Klima zum Höhepunkt der letzten Eiszeit
VA205.3 Kersti: Was sagen der tiefere Meeresspiegel und die größeren Wüsten über ein denkbares Atlantis aus?
VA205.4 Kersti: Klima während des Meeresspiegel-Anstieges
VA205.5 Kersti: Religion, Außerirdische veröffentlichen irdische Bücher, Remote Viewing und Reinkarnationserinnerungen
VA205. Kersti: Text
VA205. Kersti: Quellen

 
Inhalt

1. Gibt es Beweise für Atlantis?

Wenn Ereignisse zeitlich mehrere tausend Jahre zurückliegen, ist natürlich sowieso nicht mit Beweisstücken für das Leben eines einzelnen Bauern, einer Frau oder eines ähnlichen einfachen Menschen zu rechnen, nach denen man diesen Bauern individuell wiedererkennen kann. Alles was von dem Leben übriggeblieben sein könnte, ist kaum noch wiederzuerkennen.

Anders ausgedrückt: was bedeutend und haltbar genug ist um heute noch wiedergefunden zu werden ist wahrscheinlich sowieso noch bekannt. Was dazu nicht bedeutend und haltbar genug ist, ist ziemlich wahrscheinlich auch mit Erinnerungen nicht wiederzufinden, weil man die Gegen,d wo es liegt heute einfach nicht mehr wiedererkennt.

Atlantis soll vor ca. 12 000 Jahren untergegangen sein.

Herauszufinden, welches Land genau mit der Überlieferung vom untergegangenen Atlantis gemeint sein könnte, dürfte aus mehrere Gründen aber unmöglich sein:

Wenn man heute Atlantis findet wird man daher nicht nachweisen könnten, daß genau dieser Ort Atlantis war. Wenn wir das heutige Atlantis schon seit langem wissenschaftlich untersuchen, können wir nicht sicher nachweisen, daß es sich um das historische Atlantis handelt.

Verschiedene Wissenschaftler und Hobbyforscher haben versucht herauszufinden, welcher Ort das historische Atlantis gewesen sein könnte - und sie haben diverse interessante Theorien zum Thema aufgestellt.

 
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2. Klima zum Höhepunkt der letzten Eiszeit

Dazu ein paar Fakten, aus einem Buch, das sich überhaupt nicht mit Atlantis beschäftigt, sondern damit, wie sich das Aussehen der Erde nach dem heutigen Stand der Wissenschaft verändert hat. Wie sich die Kontinente verschoben haben und wie der Meeresspiegel gesunken und angestiegen ist:
Die letzte Eiszeit reichte etwa von vor 75 000 Jahren bis vor ca. 12 000 Jahren. Vor 18 000 Jahren, zum Höhepunkt der letzten Eiszeit lag der Meeresspiegel ca. 100-150m tiefer als heute, da das Wasser in den Eiskappen an den Polen war. Amerika und Asien waren durch eine Landbrücke verbunden, Sibirien reichte erknnbar weiter nach Norden. Grönland und amerika waren eine Landfläche und wo heute Indonesien liegt, war damals Festland, so daß nur ein dünner Mereesarm Australien von Asien trennte. Was heute flache Randmeere waren, war damals Festland. Das ist nicht einheitlich, da sich an einigen Stellen der Meeresboden angehoben hat, da das Gewicht des Wasser nicht mehr darauf lag und sich unter den Eiskappen und in ihrer Nähe der Festlandsockel unter dem Gewicht der Eiskappen abgesenkt hat. Eine Küstenstadt von damals läge heute also heute über 100m unter der Meeresoberfläche. Mit einer normalen Taucherausrüstung kann man aber bei weitem nicht so tief tauchen.1. S.82ff

Bildquelle: 3.

Verteilung von Land und Meer in der Letzten Eiszeit

Bildquelle: 4.

Verteilung von Land und Meer heute

Klimazonen zum Höhepunkt der Letzten Eiszeit

Bildquelle: 6.1

Zum Höhepunkt der letzten Eiszeit gab es nicht nur die großen Eiskappen, die weitgehend die Gegenden bedeckten, die heute die ausgedehnten Wälder der Taiga und Tundra sind, so wie Teile der gemäßigten Zone, während der Meeresboden der heutigen Beringstraße und der Himalaja eine trockene Kältewüste darstellte. In Zentralasien gab es etwas wärmere Wüste und nur im Süden, angrenzend an die arabische Halbinsel und im heutigen Indien tropische Halbwüsten und in Indien auch Steppe. Das Land, dessen Bergspitzen heute die Inseln zwischen Asien und Australien bilden, hatte ein wenig Regenwald, aber auch tropische Steppe. In Afrika und Südamerika waren die Wüstengebiete größer, während es weniger Regenwälder gab und die Grenzen der Halbwüstengebiete Savannen und Monsunwälder zu den Regenwäldern hin verschoben waren6..

Klimazonen heute

Bildquelle: 5.

 
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3. Was sagen der tiefere Meeresspiegel und die größeren Wüsten über ein denkbares Atlantis aus?

Zunächst einmal gab es zwar mehr Landfläche aber weitaus weniger bewohnbares Land. Darüber hinaus dürfte das vorhandene bewohnbare Land meist näher am Meer und tiefer gelegen haben, also zu einem erheblichen Teil durch den Anstieg des Meeresspiegels untergegangen sein.

Wenn es also damals so war wie heute auch oft, daß die großen Hauptstädte am Meer gelegen haben (wie z.B. Hamburg, New York ...) dann mag der deutliche Anstieg des Meeresspiegels ausgereicht haben, um sie so tief unter Wasser zu setzen, daß man sie bis heute nicht gefunden hat.

Laut den Legenden waren sowohl Atlantis als auch Mu Inselreiche, von denen seit dem Untergang von Atlantis nur noch die Bergspitzen aus dem Wasser schauen.

Die Zeit ihres angeblichen Untergangs deckt sich in etwa mit dem Anstieg des Meeresspiegels nach der letzten Eiszeit. - Von daher ist diese Behauptung durchaus plausibel.

 
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4. Klima während des Meeresspiegel-Anstieges

Bildquelle: 2.

Anstieg des Meeresspiegels nach der letzten Eiszeit. Die unteren Zahlen sind Jahrtausende vor der Gegenwart, die Veränderung des Meeresspiegels ist rechts in Metern angegeben.

Bildquelle: 17.1

Grün: Zeiten in der Vergangenheit, in denen die Sahara grün war

Während der Meeresspiegel nach diesem Höhepunkt der letzten Eiszeit angestiegen ist, wurde die Sahara seit etwa vor 12 000 Jahren zu einem grünen Land mit ausgedehnten Flußsystemen. Der größte Teil der heutigen Sahara war mit einer Savannenlandschaft bedeckt.16., 17. Vor 5 500 Jahren endete diese feuchte Periode abrupt und das Klima wurde viel trockener. Das hing mit einer Abkühlung von Europa und Asien zusammen.15. Das wiederum hatte mit einem Faktor zu tun, der nichts mit der Höhe des Meeresspiegels zu tun hat. Die Erdachse hat zu unterschiedlichen Zeiten eine unterschiedliche Achsneigung. Wenn die Achsneigung groß ist, reicht ver Monsunregen weiter von dem Äquator weg - im Falle der Sahara also weiter nach Norden zum Mittelmeer hin - dies wird zusätzlich durch eine stärkere Wirbelbildung in den Windsystemen verstärkt - und die Sahara ergrünt.18. Insgesamt sind die natürlich Vorgänge, wie die Autoren der wiedergegebenen wissenschaftlichen Artikel betonen, die hier eine Rolle spielen noch nicht gut genug verstanden, um sie vollständig zu erklären.15.-18.

Bildquelle: 16.1

Flußsysteme in der Sahara
a) Holozän (12 000-5 500) - diese Karte zeigt die Sahara zur Zeit des Meeresspiegelanstieges
b) Eem-Warmzeit(vor 126 000-115 000 Jahren)

Bildquelle: 16.2

Die Sahara heute

 
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5. Religion, Außerirdische veröffentlichen irdische Bücher, Remote Viewing und Reinkarnationserinnerungen

Da ist einmal Zecheria Sitchin der Sumerische Schrifttafeln gelesen und übersetzt hat mit dem Ergebnis, daß vor 445 000 Jahren Außerirdische auf die Erde kamen und die Menschen vor 300 000 Jahren durch Gentechnik als Sklavenrasse erschufen. Vor 13 000 Jahren wäre nach diesen sumerischen Schriften die "Sindflut" der biblischen Überlieferung gewesen7.. Allerdings fragt sich, warum andere Forscher nicht dasselbe aus denselben Schrifttafeln gelesen haben.

In "Mu der versunkene Kontinent" beruft sich James Churchward auf Tontafeln mit Berichten über eine Kultur die vor 50 000 schon in vieler Hinsicht weiter entwickelt war als unsere. Churchward datiert den Untergang von Atlantis vor 11600 Jahren8.. Er ist der einzige Autor, der über diese Tontafeln schreibt.

Karl Brugger berichtet schließlich in "Die Chronik von Akakor" von der Überlieferung eines Südamerikanischen Volkes. Die Überlieferung berichtet von der Zeit von 13 000 v.Chr. bis heute. Dort ist 10 468 "die große Katastrophe" aufgeführt, das ist also etwa vor 12 500 Jahren. Da die Zahlenangaben Sitchins nicht so genau sind, könnte das mit Churchwards Sindflut identisch sein9..

Autor: Christel Katharina Deutsch schreibt am Anfang von ihrer Reinkarnationserinnerung " Buch: Heimweh nach Avalon", daß sie von den Plejaden auf die Erde geschickt wurde, um den Untergang von Atlantis zu verhindern. Was ich an der Atlantis-Kultur kritikwürdig finde, ist ihre Verhärtung. Christel Katharina Deutsch schreibt zuerst im Atlantisteil und später an diversen Stellen, wo sie das Verhalten einer Person als gruasam und hart empfunden hat, diese Härte hätte sie stark gemacht. Da sie selbst gegenüber ihrem Mann und ihrer Tochter einerseits sehr hart reagiert hat, andererseits sie aber auch auf entmündigende Weise versorgen wollte, bis sie vor Überfoderung krank wurde, wirkt diese Härte wie eine seelische Verletzung, die dringend der heilung bedurfte, damit ein wirklich funktionierendes liebevolles Miteinander möglich wurde. Die gute Nachricht ist: Sie wurde in diesem Leben geheilt, so daß noch eine glücklichere Zeit folgen konnte.19. Zu viel Obrigkeitsgläubigkeit und zu viel Härte halte ich für ein Kernproblem von Atlantis.
VB200. Kersti: Waren die Menschen oder die Götter hochmütig?
Die Verhärtung, wie sie in der Atlantis-Kultur vorhanden war, scheint so in den Plejaden nicht vorhanden zu sein. Autor: Billy Meier in " Buch: Die Wahrheit über die Plejaden" für die von ihm beschriebene pleyadische Kultur und die Menschen von den Pleyaden, mit denen er zu tun hat machen nicht diesen verhärteten Eindruck.

Atlantis:
F1078. Michaela: Vor etwa 7000 Jahren hatten wir geglaubt, wir hätten die Dämonen endgültig besiegt

Von Reinkarnationserinnerungen, die mit solchen Außerirdischen zu tun haben handeln folgende Texte.
F580. Kersti: Ein Steinzeitmensch als Gefangener von UFO-Piloten
F151. Kersti: Das Böse in der Megalithkultur
FI32. Kersti: Inhalt: Der Sklave der Außerirdischen
FI20. Kersti: Inhalt: Eine Schule der Hingabe
KI Kersti: Inhalt: Mein Leben zu Jesu Zeit

Kersti

 
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Quellen

Dieser Artikel beruht auf meinen eigenen Erfahrungen als Therapeutin und dem Aufarbeiten meiner eigenen Themen alleine oder in Partnerarbeit mit meinen jeweiligen Aufarbeitungspartnern
VA248. Kersti: Wie funktioniert Psychotherapie?
Wenn ich therapeutisch arbeite, greife ich oft auf das Wissen meiner feinstofflichen Anteile zurück und integriere geistheilerische Methoden in meine Arbeit.
VA299. Kersti: Fragen beantworten: Das Wissen der eigenen feinstofflichen Anteile
VA131. Kersti: Heilung durch Arbeit an den feinstofflichen Körpern

Weitere Quellen waren:

  1. Autor: Tjeerd H. van Andel (aus dem englischen von Ernst Peter Fischer): Buch: B143.1 Das Neue Bild eines alten Planeten. Erkenntnisse der dynamischen Erdwissenschaft. (1992) München: Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. ISBN 3-426-04086-7
  2. Christopher J. Rhodes Bild VA205.PNG: Welt: File:Post-Glacial Sea Level.png von Welt: Robert A. Rohde (User:Dragons flight) von Wikimedia Commons
    Vielen Dank, daß Du das Bild unter Welt: GNU 1.2, Welt: CC BY-SA 3.0 hochgeladen hast! Thank you very much!
  3. Bild VA205.JPG: Welt: File:Global sea levels during the last Ice Age.jpg von der National Oceanic and Atmospheric Administration
    Diese Datei ist gemeinfrei (public domain) weil sie Material enthält, das von einem Angestellten der National Oceanic and Atmospheric Administration im Verlaufe seiner offiziellen Arbeit erstellt wurde. Vielen Dank! Thank you very much!
  4. Bild VA20501.JPG: Welt: File:Large World Map bright.jpg von Welt: User:MTBlack von Wikimedia Commons
    Vielen Dank, daß Du das Bild unter Welt: CC BY-SA 4.0 hochgeladen hast! Thank you very much!
  5. Bild VA20501.PNG: Deutsche Übersetzung von Welt: File:World koppen.svg von Welt: Adam Peterson (User:Redtitan) von Wikimedia Commons
    Vielen Dank, daß Du das Bild unter Welt: CC BY-SA 4.0 hochgeladen hast! Thank you very much!
  6. Autor: Nicolas Ray, Autor: J. M. Adams: A GIS-based Vegetation Map of the World at the Last Glacial Maximum (25,000-15,000 BP). In: Zeitschrift: Internet Archaeology 11. 2001 (Welt: Volltext)
  7. Autor: Zecheria Sitchin (Aus dem Englischen von Ursula von Wiese): Buch: B95. Der zwölfte Planet Wann, wo, wie die ersten Astronauten eines anderen Planeten zur Erde kamen und den Homo Sapiens schufen. (1995) München: Knaur, ISBN 3-426-77159-4
  8. Autor: James Churchward (Aus dem Amerikanischen von Matthias Dehne): Buch: B93. Mu der versunkene Kontinent. Auf den Spuren von Wissen, Weisheit und einer versunkenen Kultur. (1990) Aitrang: Windpferd Verlag, ISBN 3-89385-068-6
  9. Autor: Karl Brugger: Buch: B96. Die Chronik von Akakor Erzählt von Tatunca Nara, dem Häuptling der Ugha Mongulalala. (2000) Rottenburg: Kopp Verlag, ISBN 3-930219-28-X

     

  10. Autor: Billy Meier: Buch: B38.14 Die Wahrheit über die Plejaden. (1996) Neuwied: Verlag "Die Silberschnur", ISBN 3-931652-07-6
  11. Autor: Christel Katharina Deutsch: Buch: B80.2 Heimweh nach Avalon. (2020) Welt: Sirius Verlag, privater Vorabdruck
  12. Autor: L.Kin: Buch: B80.1 Gott & Co. Nach wessen Pfeife tanzen wir? Über Geister, Dämonen, Götter, Engel, Schamanen, Gurus, Okkultisten, Magier, Kosmische Mächte, Geheimbünde, Scientologen, UFOs, Außerirdische, Galaktische Konföderationen und Verschwörungen gegen den Planeten Erde. (1996) Preußisch Oldendorf: VAP - Buchversand, ISBN 3-922367-20-8
  13. Autor: James A. Collins, Autor: Matthias Prange, Autor: Thibaut Caley, Autor: Luis Gimeno, Autor: Britta Beckmann, Autor: Stefan Mulitza, Autor: Charlotte Skonieczny, Autor: Didier Roche, Autor: Enno Schefuß: Rapid termination of the African Humid Period triggered by northern high-latitude cooling. In: Zeitschrift: Nature Communications, volume 8, Article number: 1372 (2017) (Welt: Volltext)
  14. Autor: Juan C. Larrasoaña, Autor: Andrew P. Roberts, Autor: Eelco J. Rohling: Dynamics of Green Sahara Periods and Their Role in Hominin Evolution. In: Zeitschrift: PLoS One Published: October 16, 2013 Welt: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0076514 (Welt: Volltext)
  15. Autor: Charlotte Skonieczny, Autor: Philippe Paillou, Autor: Aloys Bory, Autor: Germain Bayon, Autor: Laurie Biscara,Autor: Xavier Crosta, Autor: Frédérique Eynaud, Autor: Bruno Malaizé, Autor: Marie Revel, Autor: Nicolas Aleman, Autor: Jean Paul Barusseau, Autor: Robert Vernet, Autor: Sylvia Lopez, Autor: E. Francis Grousset: African humid periods triggered the reactivation of a large river system in Western Sahara. In: Zeitschrift: Nature Communications, volume 6, Article number: 8751 (2015) (Welt: Volltext 1, Welt: 2)
  16. Autor: Rony R. Kuechler, Autor: Lydie M. Dupont, Autor: Enno Schefuß: Hybrid insolation forcing of Pliocene monsoon dynamics in West Africa. In: Zeitschrift: Climate of the Past, Volume 14, Issue 1, 2018, pp.73-84, 2018 (Welt: Volltext)

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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