erste Version: 12/2021
letzte Bearbeitung: 12/2021

F2230.

Goldauge

 
Inhalt

Aussehen

Ich habe eine menschenähnliche Gestalt mit einem sehr großen Hinterkopf, einen schlanken Körper, ziemlich kräftige Schultern, aber keine Muskelpakete an den Armen, die Muskeln liegen alle im Oberkörper und Unterarm. Die Beine sind ziemlich kräftige Beine, mit denen man sehr schnell rennen und ziemlich hoch springen kann und einen kräftigen Hintern. Ich habe Hände mit sechs ganz langen, geschickten Fingern dran und einem Daumen mit einziehbaren Krallen. Den sechsten hatten sie mir abgeschnitten - das macht man bei den Völkern am Rand der Wüste mit Sklaven. Und wenn sie einen kleinen Jungen für ihren Harem wollen, schneiden sie noch mehr ab.

Die Augen sind sehr groß und stehen ziemlich schräg, die Augenlieder schließen anders als bei Menschen von beiden Seiten gleichmäßig. Sie Augen sind eigentlich für die Nacht, bei vollem Tageslicht oder wenn ich nachdenke sind die Pupillen nur ein senkrechter schwarzer Strich. Ich kann die Pupillen auch vollständig verschließen, so daß ich gar nichts mehr sehe, wenn es zu hell ist. Die Iris spiegelt das Tageslicht dann vollständig zurück. Wenn ich in die Sonne schaue, leuchten sie wie die Sonne. In der Wüste ist es besser nachts wach zu sein, weil dann die Temperaturen angenehmer sind. Tagsüber beim Schlafen kann man die Wärme sehr gut gebrauchen aber nachts, wenn man arbeitet, ist es besser wenn es etwas kühler ist, damit man keinen Hitzschlag bekommt. Das ist eine Wüste auf einem sehr heißen Planeten, wo ich zuhause bin.

Ich habe einen sehr langen Schnauzbart und zwei tiefe Falten von der Nase zum Mund. Die Nase ist nicht wirklich menschenähnlich, sehr kurz und mit länglichen Nasenöffnungen. Ich kann sie willentlich gegen den Wüstenstaub verschließen.

Die Ohren sitzen weiter hinten und weiter oben als bei Menschen, sind recht groß und nach oben etwas spitz. Ich kann die Ohren bewegen. Wenn ich entspannt bin, lege ich sie eng an den Kopf an. Wenn es mir zu laut ist kann ich mir damit die Ohren zuhalten, indem ich die Ohrenspitzen in den Gehörgang stecke. Ich kann sie zusammenfalten und nach unten klappen und so.

 
Inhalt

Stammesleben

Bei uns gibt es mehr Männer als Frauen und wenn man sich in eine Frau verliebt hat, dann macht man ihr ein Kleid - und wenn sie das Kleid trägt, dann darf man sie im Bett besuchen. Die Kleider sind weite Gewänder mit vielen Falten, sie haben ein Loch für den Kopf, ähnlich einem Poncho, aber vielmehr Falten. Wenn man die Arme hängen läßt, sind sie von Stoff bedeckt, wenn man sie hebt ordnen sich die Falten anders an, so daß ein Ärmel entsteht. Das Kleid soll draußen so vor der Sonne schützen, daß die Haut nie Licht abbekommt, weil die Frauen albinotisch sind und kein Licht vertragen. Der Kopf ist von einem Schleier verdeckt, wenn sie die wohnhöhle verlassen. im Gegensatz dazu sid die Männer ausreichend pigmentiert, um die volle Sonne zu vertragen.

Frauen sind bei uns zu selten und kostbar, wenn sie jagen würden, wären wir schon ausgestorben. Die meisten Frauen bekommen mehrere Kinder, ehe sie den richtigen gefunden haben, mit dem sie dann den Rest ihres Lebens zusammenbleiben wollen. Frauen sind sehr wichtig bei uns, sie entscheiden was der Stamm macht.

Bei uns ist es so, daß ein Mann normalerweise mit einem anderen Mann das Lager teilt, wenn er keine Geliebte besucht. Man ist sehr zärtlich und liebevoll zueinander, und so ein Paar kämpft und jagt auch gemeinsam, aber es gilt einfach als was völlig anderes als eine Ehe. Söhne kommen zum Vater, wenn sie alt genug sind, um das jagen zu lernen.

Wir jagen Disharmonien und lösen sie auf. Solche Disharmonien könnten Tiere sein, die in einem Körper leben, der ihrer Entwicklung nicht mehr dienlich ist. Diese töten wir uns nehmen ihr Fleisch für unsere Ernährung. Es können Pflanzen sein, deren Samen in Früchten sind und ihren Platz zum Keimen noch nicht gefunden haben. Die ernten wir und bringen die Samen an einen geeingneten Platz. Wenn eine Pflanze keine geeignete Frucht anbietet essen wir einen Teil der Samen zum Ausgleich und sähen sie neu aus. Die größten Disharmonien verursachen aber Völker, die lernen wollen, die Verantwortung für ein Stück Land zu übernahmen, aber das noch nicht beherrschen und sie geben nur selten den Ausgleich für unsere Arbeit, der uns zusteht.

Wenn wir eine kleine Disharmonie finden, kümmern wir uns sofort darum, wenn wir eine große Disharmonie finden machen wir dort mit ein paar Männern ein Jagdlager, ziehen eine Frauen dahin, weil wir dein Dorf dort gründen müssen, um die Disharmonie aufzuräumen.

Wir Wüstenkrieger hatten sehr starke magische Fähigkeiten und wurden von den Völkern am Rand der Wüste wie Götter verehrt - allerdings nicht unbedingt auf eine Weise die uns gefiel. Beispielsweise gab es da ein Volk, die haben jedes Jahr einen unserer Männer gefangen, der war dort dann ein Jahr lang König - aber das ganze Jahr in Ketten gelegt, weil er nicht freiwillig geblieben wäre - und am Ende des Jahres wurde er geopfert. Es gab auch nettere Bräuche - bei einem Volk waren wir jedes Jahr im Frühjahr zu einem Festessen eingeladen und sollten dann deren Felder segnen, damit es eine bessere Ernte gibt. Tatsächlich war das komplizierter als dieses Volk sich das vorgestellt hat, aber wir haben gerne für die den Boden und das Wetter beeinflußt, weil wir sie sehr mochten.

 
Inhalt

Die grausame Frau

Ich erwachte und stellte fest, daß mir meine Hände wehtaten. Ein Blick darauf zeigte mir, daß die äußeren Finger fehlten, offensichtlich abgeschnitten waren. Außerdem taten mir alle Fingerspitzen weh und da sah es ziemlich blutig aus. Ich war gefesselt auf einem Bett und fragte mich, wie das kam. Außerdem taten mir die Flügel weh und ich fühlte mich ziemlich benommen.

"Wie bin ich nur hierhergekommen?" überlegte ich. Ich war geflogen und es war eine wunderschöne Vielmondnacht gewesen, in der die drei größten der neun Monde am Himmel zu sehen waren. Dann hatte mich irgendetwas in die Brust getroffen und kurz darauf bricht die Erinnerung ab. Ich fragte mich, ob der Pfeil - denn das war es gewesen - irgendwie vergiftet gewesen war. Ernsthaft verletzt hatte er mich nämlich nicht gehabt.

Eine Frau kam herein, aber es war keine von unsren Frauen sondern eine der Grünlandbewohner und sie hatte dunkle Haare und dunkle Haut. Ich fragte mich, was sie von mir wollte und ich verstand nicht, warum sie mir wehgetan hatte.

Frauen sind wichtig und Männer sind unbedeutend. Wir hatten sehr strenge Gesetze gegen den Mißbrauch der Magie und haben die gegen jeden durchgesetzt und nach diesen Gesetzen durfte ich die Magie auch dann nicht gegen diese Frau einsetzen, wenn sie mich zu Tode gefoltert hätte. Andererseits fühlte ich auch gar keine Neigung dazu. Sie roch wie eine Frau und zu Frauen ist man lieb. Ich war traurig.

 
Inhalt

Das Kind einer Schwarzmagierin

Kersti

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben